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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV.8ecu?um.!. Vom den Lehrern in Asia.

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fer: daher er in Erfahrung, daß viel Kirchen durch dieVerfolger ihrer Hirten entblößet worden, in Soldaten-Kleidern die Länder Syrien, Phönicier: und Palästinamdurchwanderte, und den verlassenen Kirchen Aeltesienund l)ii-cc>nos verordnete.

Diß konte der ArianischeKäyftr v^i.xns unmöglichleiden, und befahl ihn nach Thrakien ins Lxilium zu brin-gen. Es war um die Abend- Zeit, da ihm der Befehlangekündiget wurde, er bat aber den Gerichts - Bedien-ten, er möchte ja nichts davon sagen, sonst würde ihndas Volck ins Wasser schmeißen , woran er doch nichtgerne schuld seyn wolte.

Nachdem er feine Abend-Andacht gewöhnlicher was-ftn verrichtet,gieng erirm Schlaffens-Zeit nebst einemvertraueren Diener aus der Stadt, ließ sich weiternichts, als ein Haupt-Küssen und die Bibel nachtragen,und fichr auf einem Schiffe hinweg.

Des Morgens erführe»! es seine Kirch-Kinder, fetz-tcn ihm nach, und suchten ihn mit vielen Thränen zurRückkehr zn bewegen. Allein er stellet« ihnen vor, wieer nach göttlichem Gesetze verbunden wäre, der Obrig-keit ;« gehorchen, sie solten nur rapffer vor den Glaubenstreiten.

Sie sahen also, daßnichts zumachen, bothen ihm da-Hero Geld, Kleider und Diener an, wovon er aber an-nahm, was ihn nöthig dcuchkete.

Die Vermahnung ihres verwiesenen Hirten nahmensie so wohl in acht, daß kein Mensch in die Versamm-

seinen Tischnurinit HartemBrodte,Früchten, Kräu-tern u»id Kohl-Müben besetzen konte. y>

Ein anderer erzehlct,erbabe 40. Jahr in einer Celleuunter der Erden gewöhnet, und blos Brod und Wassergenossen. Nach dicftrZeit, da das Bißthum zu Iro-nien in Lycaonia offen worden, wäre ein Engel gekom-men, und Hätte ihn drey Tage lang ersuchet, in gedach-te Stadt zu kommen. Endlich Hütte er ihn bey derHand gefasset, und in die Kirche der Stadt geführek,welche mit Lichtern und glantzenden Leuten angefülletgewesen: worauf ihn der Engel mit Übergebung derEvangelieN'Buchcs und andern Ceremonie» zum Bi-schoffe verordnet, nnd sodenn alles verschwunden wäre.Folgendö waren dieBischoffe in die Kirche gekommen,ihn zu oeäinircn, er Hätte ihnen aber eröffnet, kväö ge-schehen, und da hätten sie ihm also allein den FriedenAngewünschct- r) Allein wer kan nicht merekcn, daß dißunter die Legenden müßiger Leute gehöret?

In seinem A»nre bewiest er einen grossen Eifer vor die0,lI,o>loxie, und ward daher Anno zZr.anfdem Loncj.üozu Constanrinopel, nebst Oprim» von Anriochien zumSchiedsmanne der Religions - Streitigkeiten in denAsiatischen Kirchen verordnet.

Als der Käyscr VULOVOSIVZ den Arianem etwas ge-linde begegnete, gieng Hb1?ttIl,oelgIV8 ungescheuetznihm,und bar, die Arianischen Versammlungen nicht zu-zulassen. Indem sich aber derKäyftr nicht vor seinenWillen erklärete,kam crzum andcrnmahle, underwießden; Kayftr seiiie schuldige Ebre, dein Sohne Llccccvio

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dem Orient,und sitzte versih»edeue Blschöffe em, worzu Tage hernach zwey scharffe Befehle wider die Aria-

ihm auf dem Lonc,Iioz!iAnt»och»en Anno ^78.Verord- und alle andere Ketzer zustellen , und ihnen ihrennung gegeben worden. ^ndem er aber zu OMlAua, er- zu verbieten- I») ^

ncr kleinen Stadt in Syrien, dergleichen thun wolle,^ Was er auf unterschiedenen Svnoäiz allSaerichtetn'stwarst ibm die iiwrder.sche üaust cmeö ^ den Historien davon zu sehen. MitnE.xE» und

bes cln Zregel-Skuckairfden Kopff/daßderHtki.Maun d»At er sonderliche Areundscbatst deva

,i.r° ,.ry-ch d-- T-t-s ftm. mM. Doch »,,« ktz„'r« ihn NVm'KL'L'WW?noch vorher vor das We»b, daß inan lhr urcktS ^

thun solte, wie er denn vor sich derselben Hertzl,ch ,e xj,, g^sses Verlangen, in EiMmkniß der Wahrheitvergab, r) . . . !stets zuzunehmen: daher er in Demuth gern von an-

Er hat der Kuchen in die 4^- A^hr wichtige 4 )!en- oern lerneke, welches ihm denn eine unvergleichlichesie gethan: daher wat^siinEnde, als noch zu zeitig Wissenschafft sowohl in der Theologie als Philosophiebeklaget: u) es fället aber solches vermuthlich in das zuwege brachte. 6) '

^ Es sind verschiedene Trackare unter seinem Nahmen

vorhanden, man kan aber nicht wohl etwas davor »ich.kig paßiren lassen, als dieki^ßwenr.', so hin und wiederm denSchnffcen der Alken vorkommen, und vielleicht

Iahr'zkS

E?ttll.OribslV8

Bischoff sti Jcoiiien um die Zeiten vAenri,.

Von Geburt war er ein Cappadoeicr. x> Seine Iu-zwd brachte erin Erlernung der besten Wissenfthafftenzu. Nach dcrZeit begab er sich in Ges lisch äfft irLsieuund ziitti Mönchs-L.'ben. Der Ort siines

Auf.nthaltö warm den Pontischen Wildnissen,allwo er

die cpillolam 8^noäicam,aus gegeben, e)

welche (lÜlLl,LAIV8 Her-

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