Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

Kirchur-Historie Neues Testamentes

Die Saracenen baten sich unter der Regierung vz-!.xn rl 8 den Mönch ^ 05 kr^, welcher ii-r Landsmann war/zu ihren? Bischöfe aus. ß)

Ausser den Dölckern um den Zähern / b) und denDurgundLern / ^) bekehreken sich die Marcomamncn, «vclchxs die heutigen Böhmen und Mähren sind.Die Königin derselben kmnälr.i,.x hakte viel gutes von

den»

d . . . .

lichcn Glauben zu untenveihn. ärasko;lV 8 schickte ihreine weitläufftige Nachricht / welche wie ein (^steckismux eingerichtet war / und soviel Nutzen schaffte/ daßsie und ihr Gemahl nach Mcyland kamen / und sich

sogar in den Schutz des Käyftrs begeben wolten. Al- seiner spitzigen Schrcib-Art gar aus dem Lande jagenlein sie hmcen das Unglück/ -erEusivn nicht mehr in? wolte. o)

mahligen prsri gar nicht zuwicder lieffe. Weil auchttii K 0 I 8 HIV 8 Oc>gcni 8 halber dein ivnLurn zmvieder war/so stund er rnienämo nachdrücklich.bey/ daß ivuLnnL!nichts ausrichten konte. n)

Dieserwegen brachte ivu-cnrix, was anders auf dieBahn/daß nemlich L?i?u^unv 8 eine Kirche bestohlcnhätte/ welches daher kani/ 'weil dieser auf einem Dorf«

cu« heiligen Manne ^^->^» 5,0 gehöret/und sandte ihnilfe ein in der Kirche auf Tuch gemahltes Bildnjß zcraherGeschenckc und Schreiben / bittende, sie im christ-Irissen, davor er aber der Kirchen ein anderes nngc.

mahlkes wieder gegeben. Doch auch hiergegen cnt-schuldigte sich Li-n-u^rwvs zur Gnügc; wiewohl iu-sowohl gegen »leiecmrklVLc alsnichts als Gisst und Galle ausspic, und jenen wegen

Leben anzutreffen, k)

Absonderlich merckck man die Bekehrung der Ae-thiopicr, oder Habesiiner / so sich kürtzlich also zuge-tragen r^KKoeivs, ein Kanffmannzu ckyrus, verschlugaus der Reist nach Indien an die Ufer dieses Landes/welche an dem rothen Meere liegen, und starb daselbst/zwey Jünglinge/ kkVbLLdillVlcl undhinterlassende / welche die Habcßincrund 8 VV 8 .^LVbl nennen. Diese Jünglinge brachteman gesanglich zum Könige / ließ sie aber wegen ihrerGeschicklichkeit und Fleißes bald wieder loß, und weilsie sich aufs Schreiben und Icechnen verstunden / sowurden sie der Königlichen Camrelley und Rent-Cain-ywr vorgesetzet. Indem sie nun ei» gar tngcndhafftesLeben führeten, kain diechristliche Religion bey diesenVölckern in grosse Hochachtung. Daher bidVkckkdlHV 8 zu ärn^n.x;ic> reisete/ und einen Bischoff vordißLand degehreke. Lv«xu/c 8 lV 8 aber machte ihn / in E^känntniß seiner Gaben und Glaubens-Sroudhoffkia-

." .- wieder

Liesen Lande», i)

XIII. jrus.-e, vurcc) 2xcr^en Zterwnmr oie «eclo ^

Was sind vor Zwistigkclteu m diesem ' ^e Hct-tnen

c^Vl o r,k imnmnrkvn ? ^besondere Doi bitte vor d-eLkbendlgeii;

^>vl -.0 zu oen«eltren . Igllleii solle man <rbffl)asien; der Loet-b-

Man gedencket, daß LV 81 HMVZ, Bischoff znAntiochicn, und bV 8 bblV 8 zu Cäsaricn

mit einander in Streik verfallen, da immer einer den,andern vorgcworffen/ als ob er nicht bey dem diicsem-scheu Lonciüc. hielte / und gleichwohl konte keiner demandern was rechtes erweisen, m)

Daß mit zu Jerusalem

überOrmeno zwistig worden,ist schon 81 ;. crwäh.net. Als nun hi rauf k?.o»^r.iv 8 zu ei-

nem Aclkesten in dem Kloster /lstäs onin.ircte, nahn!es MUäm 8 M 8 als ein.« Emgrissin seine Oioeco« auf/und zog überall auf jenen los. kvmuämv -8 schrieb dtSHalber an ihm vorstellende,, daß es der da.

Weil diß nun Aergerniß gab, so ward eine Zrisam«menkunfft, worauf sie sich vereinigen solten, angestel-let. Allein rcmätML 8 trauetc seiner Sache nicht, undblieb weg. Indessen schrieben LrumEvx und meirc -UV^V 8 überall hin, und meldeten den Zustand derZwi-stigkeit, darüber sich endlich «ott/ruues schämerc, unddie Sache liegen ließ.

Unter andern hatte MMOd>!Vb4Vi> als ein HitzigerKopff viel zu streiten. Auster dein, was mit icm»rr-NL gemeldet worden, kam er auch an seinen gutenFreund KVkkldiVlck, welcher ihn in derVorrcde überdie Veriion derBücherOcigeni; v.st Hk" gelobet, ereiler nemlich auch ein anders aus dem Ongcne übersetzethatte. Dieses nahm «ILR.O^V^V8 so übel, als c.b .cihn hätte einen Origemllen gescholten; daher er ihn ineinigen Schafften dermaßen durchzog und verhaft«nachte, daß dieser endlich das Unglück hotte, unterdie Ketzer gczehlet zu werden, wie in seinem Lebennachzusehen.

Feruergerieth NILKONVb1V8 an VielbLN'l'iVkck,Zielt. stell zu 6-wcetona, weil dieser wieder den Dienstin!der Re.'r'guieneiferte. Denn cr lehrte, cs war: rrichrs,!d> si man den in ein Lucb gewickelten Staubjküste, durch Ixernen gleichsam die Seele des Her-

die Heiligen thäten keinedieDi-

bsr müsse

8) Inem Üb. 4. c.Z4> b ) lei. l,b. c. > ) VKO'tV8Üb. 7. KZ xLVI.;K'V8 i" vir, t'XUtR.Obll. t) KVÜÜ'I-d»V8 u. ü- üb. r. 5. lObl ÜVOOI.NI «um/rerbion. üb. 2,crp.'l. m) SOc^äHLStb. 2 - csp. l g.

üb. i, cix. rz. L 020 btüd!V 8

eben nicht von derrGeisUrcchen gehalten werden;cs wäre bessr, dieZiUinoscn siinenarrnenLands-Leuren ausziitheilen, als >iact)Icrusäiem zuschi-cken, und dergleichen.

Diese Lchr-Sätze nahm kilILKVl 8 lVE 8 so übel auf,daß er ihn in einer Schrifft mit gräulichen Lästerun-gen und Schmähwonen anfiel. Ob aber VlLih^dl-kIV 8 deswegen in Bann gethan worden, ist nirgendszu bestuden.

XIV.

Was vor 8 /mbolu sind in diesem 8 ecu!ozu merckcn?

Man mercket sonderlich dos allgemeine 8 xMbo!um,welches auf den« Loncilio Nicäa verfertiget, und

von

l> ) t.vtkrtXtgtVd cj'iü.sS lo»n. »pu6 üIILKOIX'rXtVKI.

0) MbkOb!. sä kE^acUlVbi. ir. ,ä rneokU,