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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen. Historie Neues Testamentes

Zu dem Ende thaten sie auch den Feinden soviel gu-tes, wie hin und wieder anzutreffen, und noch untenfolgeri witd- Gemeiniglich aber, wenn Maie sie vorihr. Wohlthaten belohnen wolte, verlangten sie nichtsand rs, als, daß die Seelen zu Christo möchten ge-führt werden. ?bO l 06b.>tL8, dessen kurtz vorhererwähnet worden, verlangte von allen Patienten, diesich seiner Gabe g fund zu machen bedieuctcn, daß siesib aufEhrisium ranffen lassen solten. n ) AndereEpcn.p.l kau man im ersten Capitel antreffen.

X t.

Wie zeigte sich dic Liebe gegen den Nachstcttk

^^a gi. he d,acht

I Zliss ie brü-n^lchc Liebe.

!>. Aufdre gomct.ic Liebe.

X e I l.

Wcr'imien zeigte sich die brüdeesiche Liebe?

Voeiichinlich i» diesen fünssStückenIn der brüderlichen rch-lmnuchigkeic.

In der Demuth gegen eina der.

In dem chrisiirchcn'N'iüch iden und NNdigkeir.In der Gack - Freyheit.

In der brüderlichen. Ermahnungxvtil.

Worinnen zeigte sich die brüderliche Ein-müthigkett?

Diese' EinmüthigFeit stoß aus der Wiedergeburt,nach tvelch r sie alle eines Paters Kinder, und dem-nach Bruder waren, und zwar mehr vereinigt nach derSeele, als nach dem Leibe. Die Einigkeit derGottjeelrgen war, einen wahren Glauben haben, wclcher in Ewigkeit wahrer, o) Das war die rechte Ver-wand schafft, diedurch Christi Band vcrknüpffet war.p)Wie hätten die nicht soll n ein Hertz haben , die ei-nen Glauben hatten ? Wie solle nicht ein Sinn ge-tvesen seyn, wo ein GOtt war? Wie hatten die Ge-müther in der Geduld gekrennet seyn können, welchein der Vcrkinlpffung des Glaubens ein Leib zusam-men waren? g)

Man spüreke deswegen an den Brudern eine hcffti-ge, feurige und stets rvachscitde Liebe gegen einander, r)Das Rcebt derBrnderschafft fiammete die Licbean,s)indem dasslbe eine Liebe und Bemühung einander zuDienen erforderte, r)

Mnsten sie etwa einander verlassen, so geschahe esmir nach dem Orte, nicht aber nach dem Geiste, nach

Das war das Pfand der Liebe, welches die Treu einervölligen Liebe ausdrückte, r)

Sie giengen demnach als Bruder in höchster Liebemit einander um, sie mochten bethen, oder das Wortdes HErrn lesen, oder sonst etwas thun. a) VorZanck und Zwiespalt hakten sie einen Abscheu, wieU>Kb60KIV8 ) von seiney eigen.»

Zuhörern versichert. Sie suchten aber eins zu biet-hen durch die Eintracht des Glaubens, die G s llschafftder Liebe, Einmürhigk it des Willens, und die Gabedes Geheimnisses in asten, c)

Wenn sich nun, wie freylich in diesem 8-cu!o seiderlmehr als zuviel geschahe, Uneinigkeit und Streit cnk-spönne, so wendeten die Rechtschaffenen alle Lrafftean, fo'-che be /znlegen. Xl.-rLl lxV8 unterließ nicht,''.iu feinem Hohen Älter die weitesten Reffen zu diesemEnde zu übernehmen, ä) LkMV806ch0XlV8 war sofriedfertig, daß ihn Hdermaim zum Schicdsmannc iuseinen Privak'Irrungen haben wolte: e) wie er dennauch einem jeden riersskeine öffentliel>c gerichllm-e Kla-ge zu führen, sondern die Zwistigkei'ten lieber gütlichbenzulegen. k)

XIX'.

Wie zeigte sich die Demuth gegen einander?

Es war in den Augen der Gerecht.,, eine gross Un-bikigk.it, wenn k.uie Gleichheit in der Gemeine beo-bachtet ward , und sich etwa der Reiche vor den- Ar-men was heraus nahm. g ) Denn sie waren .so alledurch die Gnade des göttlichen Bundes gleich gemacht,und kein,Unterscheid unter denen, welche die andereG.burr erzeuget hatte, als dnrch welche Arme undReiche, Knechte und frei e, Adcliche und UnadclicheGOrres Kinder wurden, b)

Sie vermählteren demnach einander: D ractcke dri-llen Bruder ja nicks, und halte auch d>n Fremd-ling vor deinen Bruo! r. Denn w,r sind in Chri-st oI.lie verwandt, und allzu,, mmen Berber. >)Die christliche Religion körne k ,'n Anseh n der Per-son leiden, sie sahe nicht auf die Stande der Menschen,fondem auf'ieHcrtzcn. Knecht nutEdelmann ward nachdem Leben und Wandel g. schäumt. b) Es war einemChristen nichts schreckiichcrs, als wenn einer seinen ar-anen Bruder mit hochmvkhigcn Augen verschmähenund denjenigen,der ihm dock ähnlich wär, mit unerträg-lichem Eckel und Hocklv! thvetk eissen, sa, s.inrrLieberinwürdkg wegen feiner Armuth achten wolte. I)War gleich euer zuni Herrn über andere geschek, so

nach dem Tode das Leben der Li- be in V8 zrr dem Käyscrihnen blieb!', x) Der Kuß der Li- be und desFriedenS ffer sockhe, die e^l

war bey ihnen nicht als ein gemeines Complime'-itan.zusehen, sondern er verband dieHerch n miteinander-y)

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welchem sie ewig beysammen blieben, nnd einund-rm wüste ess, daß er seilst noch ein Knecht war, weil alleiyr.mHcrtzcn herum trugen, u) Sie versicherten-in- einen GOtt zum HErrn harren. Daher bb!bb08l-snder, daß auch nach dem Tode das Leben deeWi be in V8 zri dem Käyscr i-nt.onu.eic> sagte: Du regierest ü-

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