V. Scculum. ?. Cap. Von -den Lchrern in Afttk!».
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den Käyser, welcher ihm zwcytausiiid Mann zu Gar-de schickte, durch deren iniownrien aber nur übel är-ger gemacht ward. g)
Der Aelteste rl^io^^vs ^xi.v«V5 und der Diaconus^OÜLVS, welche von oiosovRooreiiniret und sei'ne beständige Anhänger waren, sonderten sich vonkli.ObQL.IO und seiner Gemeine ab, worüber Anno454. ein äzrnoäus zu Alcpandrien gehalten, and aufselbigem den Emychianern die Gemeinschafft, wenn sieihren Irrthum verlassen wölken, angebothen ward.Indem aber ri-aorrikv; und ?Lizv5 xroasvL Halsstar-rig blieben, wurden sie abgesetzet. K)
Nach dem Tode des KäyserS »arrciam, als sich -erEgyplische General olonv8iv!> mit seinen Völckcrn indem obern Theile EgyptenS aufhielt, bauchte es dieFeinde kliO byLU Zur zu seyn, ihren gleichsam un-ter der Asche bisher gelegenen Grimm gegen ihn aus-brechcn zu lassen. Sie setzten also den abgedachtenrirao-1-ttr.v.v mit Gewalt auf den bischöfflichen Stuhl,Und ermordeten den guten kLODLLl Vb-r nebst noch ü.andern am H. Freytage in der Kirchen, schleppten dertzCörper mit'vieler Schmach durch die Stadt, zcr-schnitten und zerstückten ihn^ kosteten wohl gar seinFleisch., verbrannten endlich das übrige, und strcuetendie Asche in die Lufft, schrien auch, als ob sie noch so-wohl gethan hätte», es wäre nur l'LOILLlV8 er-mordet worden. ii
Er hat eine» Brsiff an den Römischen BischofsLiicmen von der Osier-Mechnung des Jahrs 455. hin-rerlassen. le)
>r I bck 0 1'ck l 6 V L5ar.o?nacioi.v5
Patriarch« Anno 46s. stirbt 48 r.
Der kctzerifche n^o-rnev; , welcher sich sb-
Haud böse Händel an,daß 8ADO?bi^OIOLV8 darü-ber entweichen, und sich bis nach variriLo und LcrvkiTode, welcher .an beyden Anno 477. ersolgcte, in ei-nem Kloster verborgen halten muste« n)
Man setzte zwar a-i-rkvta >1066'^ oder ge-
waltsamcr Weise auf den Stuhl: o ) allem der Käy«sir rktio reüuuircte 8.^UOk!ck^eiOb.V.v1, und schaffre?rr«v>i auf die Seite, wietvohl er doch zu Alexandrie«blieb, und unter der Hand mancherley Angelcgenhekmachte, p)
Pakriarche Aniw48l. stirbt 492.
Er war bisher Verwalter und Ächtester einer Aid-chen zu Alesandria gewesen, und hatte verschiedeneGefälidschafften a» Kärsser rLuouL.^ ausgerichtet z inderen letzter» er sonderlich lm Nahmen des vorherge-henden ersuchet, auf Todes-Fall einen tüchtige» Nach-folger zu ernennen, g) Indem nun der Käyser vielgutes von diesem IOlsü.dL'8!l: sechsten geschrieben , ssgclgngete er nachmahls ohne Schwierigkeit zur buc-
ceslion.
Allein der Käyser Haktr seine Lobsprüche eben nichtdahinaus gemeynet, daß man ihn zum Patriarchenmachen solte, als welche Würde er vor dem Käyserverschwelen müssen, weil er demselben gar zu verschla-gen vorkam. Daher war er mit der Wahl übel zu-frieden, und IObj^d>l!^LL fand sich das folgende Jahrgenöthigek, die Flucht zu ergriffen, da er sich dennnach Rom machte, urch daselbst nicht nur Schutz, son-dern auch das Bißrhum zu dlola erhieltund aild«nach vielen Jahren sein .Leben im Frieden endigte, r)Zn Alesandnen aber schwang sich ^aievs ucmsv; wie-der auf den Stuhl, nachdem er des Käysers blcnori-
gcdachter Massen auf den Mxandrmischen Stuhl ge-^um , oder Derelnigung» - pacenr, angenommenschwungcn harte, hielt bey dieser Gelegenheit gar übel hatte. »)
haust, strich j-Ao-rxirivra aus den Dipt^cbü aus, thatihn nebst seinen Vorfahren orini.l.o und inroi-mro in,den Bann, sitzte die onbocioxen Geistlichen ach, undketzerische an die Stelle, bis er endlich Anno 460. vondeni Käyser rro^r ins exiliuM nachOberionam in?o»w geschickt ward. l)
Hieraus erwähleken sie diesenwelcher auch ^L8V8 und kel8ll.IOV8 jugcnahmek wird.Man rühmet seinen katholischen Glauben und sanff-tes Gemüth, welches soweit gieng, daß man es ihmauch vor übel gehalten, '.»eil er sich so gar kursir-ig selbstgegen die Ketzer aufführet«, daß sie ihn lieben musten. m)Als den Käyser reuoni-Lj vsm Throne
fliest, oder vielmehr bald nach dem Tode reo»ix, kam»el.v5v; wieder iiach Alepandrien, und stifftete aller-
H) üb. 2. c-j,. 5. k) t.1LL^ I V8 c. 15
kV^6LIV8 üb. 2. c.8> i) I<l«m üb.,. -.8. U 85 kä' 1 V 8
loc. cit. >c) k.xr»t v, uct üoSlrins kempo-
ruu> j». 82. ^ in käit. Opy. t eonir t^iiencll. I) I.ILP.K.A-1 ?V 8 Ia-.rit. LV^6KIV8 1 «c cit. dückkttOktVS !>b. 1;.c>l8. bkO epill.7^ K9 OLke!d1dl)IV8 c^tLl. ye ^irir iüuilt.krcuicul», Kilt. Kul^cü. I^.KKLVbl (_<»oei!. Ion.. 4
m) t 4 ick?ttOLV§ iuc.cic. c. »6. LVteLLIVb üb.z. c.11.U8L^XI'V8 «p. t6.
!l. Zu Carthags
?iV^lV8
Bisckoff Anno zyi. stirbt 450«
Er ward aus einem Diacono Bischoff, und Hielt fthkgute Frcundschafft mit , welcher ihm auch
etliche Bücher zugeschrieben. Sonst hat er unterschie-denen bynosti; wieder ?Ll.xo!v>i und Läkl.^rixvi.1 bey«gewöhnet, wie auch den Primat des Römischen Bi-fchoffs gewaltig gestritten , und sonst in der Kirche«einen guten Nahmen.gehabt- e)
(chVOO VVÜI DkiVLBisihoff Anyo 454. stirbt 45g.
Man trug ihm nach car.i?«i.o das Regiment derCarlhaginenstschen Kirche anf, wobey er aber viel Un-glück erlebete, indem der Wa>.dalisii)c Könignicn eben damahls Carlhago einnahm , und diesenVyy YY 2 Bischsff
n) 81 > 1 kHV 8 ep.4.4 LV/reieiV8 tib.z. c.4. blkL-L/erV8 loc. cit. I>) tiv/.eiikiv 8 i»c. cit. c. n. p) 1bi(I.>k. 8td>kI^1(.1V8 ej,iÜ. 9.12. iz. 9) HV8 t> c. c>L.c. is. 1iLdU^N V8 c. 12.17. r) 8It0?I 1OV8 cpiN. 17.^V?cKlV8 loc cir. c-p. 1;. Itttk^1V8 c. 1;. 17. iL>!) Ibidem, r ) ,-rvcV8'r t>eV8 6- ci». O-i üb. 2:. .L. 8 c,,i-r» üc üb. 2, c. 11. Lxiü.64.52-^5. ckcc.