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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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V. 5ecu!um. I. Op. Vo» bett Lehrern in Europa.

und erhielten so viel/ daß sich beyde Parthen zu ihrer so viel hitziger, weil man ihn anfänglich selbst dieser Ke.Rechtfertigung nach Lauenns stellen solten. Es kam tzern- wegen verdächtig hielt, r)

deöhalben ein 8yno6m zusammen; weil sich aber selbizex nicht vereinigen kante,verschob der KäyserdieSa-che bis nach Ostern, und befahl indessen dem Bischoff

Er vertheidigte das Concilium zu Epheso, bemühe,kc sich unter den Orientalischen und Egyptischen Bi-sch össen Einigkeit zu stissten, auch kkes-romvia wieder

acun-rro zu 5po!ero, das Amran den Ostern zu Rom zum Erkännrniß der katholischen Wahrheit zubringen,

zu verrichte«, weil die beyden Compctcnten die Stadtbis zu Austrag der Sache meiden sotten.

Allein LVI.LUV! begab sich gegen das Verboth nachRom, und darüber entstund ein Tumult, welcher ver-ursachke, daß avi.Li.lvs des Blßchums verlustig crklä.ret, öOMkäOVS Hingegen zurück bcruffen, und von ei-ner grossen Menge der Bischöffe eingesetzet ward.

Sonst schrieben die Africanischen Bischöffe au ihn,baß sie die ä.ppeI1sciones an den Römischen Stuhl,welche roswiv; als einen Schluß des Nicänischen 8yn-vcU gefordert Hatte, so lange beobachten wolten, bis esmit sothanem angeführten Grunde ausgemacht seynwürde. Es wurden demnach Gesandten von Rom ausnach dem Orient gesendet, welche die richtigen Lsnones des Nicänischen Loncilii aufsuchen solten. Ehesie aber wieder zurück gelangeten, muste KONlk^LlVSdas Zeitliche geftegnen. c)

Mau hat von ihm noch verschiedene Briefe und kra-tzmema in den towie domüliorum. u)< 70 LstL 8 HI 8 lV 8

Bischoff Anno 42z. den l6. EeptembriS , stirbt;;-, denr. Augusti.

Er war ein Römer, und kam mit Frieden auf denStuhl, x) Die Africanischen schriebe« ihm wegen derschwebenden ^ppeilacion,.Sache einen nachdrücklichenVrieff, worinnen sie dieselbe eine gottlose Zufluchtder dösen Geistlichen nenneten, und also mit Grundverwarffen, weil in den aufgesuchten Nicänischen La-nonibus nicht das geringste davon anzutreffen war.Man findet diesen Brieff in den l'omis Loncistorum.

Mit tistsrokio zu Coustantinopel Hielt er anfänglichgute Freundschaffk; als er aber seiner Irrthümer wegenversichert ward , vexdammte cx ihn auf einem Römi-schen 8ynoilo.

In Franckreich wolten einige aus den Worten CHri-sti? Lasset eure Lenden umgürtet seyn; die Geist

über welchem letztem er eirdlich selbst verdächtig ward,und sich gegen cmn.i.vLi in einem Schreiben ctekenäi-ren muste. .

Auf die letzte excommunicirete er noch ivriLuvi^ undandere Anführer der Pelagianer, welche sich tückischerWeise ln die Gemeinschafft mit den Catholifchen ein-fchleichen wolten. s) Viere von seinen Briefen,welchein den lomi; Conciliomm vorhanden , erkennet manvor richtig: Der Brieffaber an die OrientalischenBischöffe wird vcnvorffen, ingleichen diedrcy BücherNe chulUls ; öe cssticacs; lle niLlQ 6ciäioribus, ozieriburtiäei Hr t'ururo iuärcio.

ststO !vl^ 6 !>IV 8

Bischoff Anno 440. dc» 28. Julü, stirbt Anno 461. den 28.Octvbris.

Der Geburt nach war er gleichfalls von Rom. Kurtzvor sicher Erhebung aufden Stuhl ward er als visco.nus nach Gallien geschickt, die beyden uneinigen Gene.ralm Li.rivn und Li^iervn miteinander auszusöhnen,welches er auch beglückt zu Stande brachte.

Die Vocarion zu diesem Hohen Kirchen,Amte em,psteng er noch vor seiner Rückkehrung , fand aber dieKirche in gar betrübten Zeiten, weil nicht nur damah-len die Einbrüche der Varbarn in die Römischen Län-der-geschahen, sondern auch die Ketzer, als die Rcstoeia.ner,Pelagianer und Arianerstch überall sehr bereit mach-ten, welches doch seinen Muth und Fleiß in den befoh-lenen AmtS'Vcrrichtungen nicht brechen konte.

Anno 44z- nahmen viel Manichäer, welche von denWandalen aus Afrika vertrieben wurden, ihre Zufluchtnach Rom, und versteckten sich unter die katholische Ge-meinen. Weil sie aber bey dem Heil. Nachtmahl nurdas Brod, und nicht den Wein empfangen wolten, er-innerte l.K0 nicht nur seine Clcrisey, sich vor solche»ketzerischen Leuten vorzusehen , sondern Hielt auch desnächsten Jahres einen 8ynooium, woraufsie verdammet,und von dem Kaysir vLi.eki^ik,iLr«o auSgcstoffen Wür-

stchen bereden,bcsondere lange Kleider mir Gürteln k) woraus erhellet, daß die RömischeKirchesilbi-

die Lenden zu tragcn,welchcr Mißbrauch aber von LOL >^ Zeit die Genieffung des Sakraments unter einerleystL8H^O in einem langen an sie gerichteten Schreibenj^Nalk init dem Banne belohnet hat.b)verworffen ward. y) Man sindet 14. setuerBrresse m Anno 445. gcrieth er mit «n.Lkio zu ^rles wegen sei-den 1 c>ml» Lonciliorum. ner Metropelitischen Rechte in Zwisttgkeik, welche III-

8 IXIV 8 III. l.Lkiv; bis an seinen Tod vertheidigte, wie in seinem Le-

Dischoff Anno 4;-. dm 7- Augusti, stirbt Anno 440. den den soll gemeldet werden.

25. Julü. 1 Der Ketzer LvrvcttLs hatte sich anfänglich bey !NO-

Ein bebohrner Römer, welchernochalsAelresterauf IM dergestalt recommenlliret, daß er sowohl an den

dem Loncilio zu Rom Anno 4l8.rrl.asivia zuerst ver-dammet harte, und zwar war er gegen diesen Ketzer um

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Käyser,als kULviLuvn vor ihn schrieb: doch, da er an-dere Nachricht von ihm erhielt, verdammte erden Ke-tzer, und berichtete seine Meynung davon in einem ge-lehrten Schreiben an ki-LviLu vra, wie er denn auch auf

einem

-) -rV6V8H!M8 epilt. 105. ,) «Lwk^vIVS r. c.

cri;H.I.V 8 -pilt. 29 . ; 6 . LV6V8HI4VL «Pik. I»4. 105 .b) ?K 08 ?M i» ckron.

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