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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen - Historie Neues Testamentes

«inem 8vrioöo zu Rom die^Äs des räuberischen Lon-eilii zu Epheso vor null und nichtig erklärte.

Was vor Feindschaft er wegen des ChaludouischenLoncilii auf den BischofLUL-rvLiv^ zu Constantino-pel geworfen, wird an einem andern Orte vorkommen.

Dem grausamen äii-ii-LL gieng eraufBegetzren desKäyserS v^r-Lnurn^i entgegen , und vermochte durchfeine Beredsamkeit soviel bey diesem Tyrannen, daß erdie Italiänischen Gräutzen in Ruhe ließ. c) Äle auch

oder Bkichk-Väterchie Andacht des Volcks zu unterhal-ten.^) Es sind noch 19. Briefe von ihm vorhanden.

' kLI.lX lll.

Bischof Anno 48z. den i;.Februarn, stirbt 492. den zo.

Ianuarii.

Sein Vater ivar ein Aeltester zu Rom gleichesNahmens. Er verwarffdas I^snoncum,oder dasVer«cinigungs-Pareutdes KäyserS, rL^o»i5,cicjcete ac^civkizu Constantinopel, weil er Parthey hielt,

Genfrieh unvermuther in die Stadt Rom eindrang, nach Rom, >)und rhakihn endlich An»0484« weil er sichtrachte er soviel bey ihm zuwege, daß er die Stadt mit nicht bequemen wolte,in den Banm Ic)

Feuer und Schwerdt verschönere, und nur rnik derPlun-erung zufrieden war.

Seine Gelehrsamkeit und Bercdtsamkeit, wie nichtrveniger das Ansehen seiner Gottesfurcht , geistlichenSorgfalt und Eifers gegen die Ketzer haben ihm son-der Zweifel den Zunahmen des Grossen und Heilt-§en beygeleget: Der Hochmuth, die Begierde den Rö-mischen Stuhl zu erhöben, sein hitziges und rachgierigesGemüth aber können von niemanden gelobet werden.Seine hinterlassene Schriften bestehen in Homilien«nd Episteln, die in den offrgemeldcren M.'mk zu suchen,worunter doch auch einige falsche anzutreffen, ci-Nll^k l V8 '

Bischof Anno 461. den 12. Rovcmbns, stirbt 467. den 21.

Fcbruarii-

Sein Vaterland war Sardinien. Bisher hakte erdas Arcbichzcllnac zu Rom verwaltet. Man findetihn als Gesandten nebst andern auf dem räuberischenHoncilio zu Epheso,von wannen er sich heimlich fsrt-„rachce, seinem Bifthoffe Nachricht zu ertheilen. Nacherlangtem Bißlhnme verdammte er»e5i-oktvraundr:v.ivcnrr,! durch Lirculzc-Schreiben, bestätigte auch dieallgemeinen Lsnciüz zu Epheso und Chalcedon, undsuchte durch einen 8/noclum zu Rom Anno 417. dieKirchen-Zucht zu verbesiern. e)

Als v-sconu; schrieb er zwey Bviefe, einen «n dieKayscrin pulchcriam, den andern an Viöloriumranum: als Bischof hat er zchen hinterlassen, welchean mehr bemeldetem Orte zu finden, k)

81 Xl? l. k c: IV 8

Bischof Anno 467. den 6. Markn , stirbt 48z- denic>. Febniarii.

Er war von Tibur gebürtig, und wolle dem Bischsf-fe zu Constantinopel die Hoheit, so ihm aufdem Oncilin zu Chalcedon beygeleget worden, durchaus nichtzugestehen, g) verdammte den «zvveurivn ^vkmir^«226, weil er ungewöhnliche Bcrordnnngen gegen dieKirchen-Satz ungen gemacht,und die Einkünffte der Kir-chen nicht behäng ausgetheilet hatte.

Sonst befahl er die Einkünfte der Kirchen in vierTheile zu theilen, und zwey Theile davsndenVischöffenund Geistlichen, die andern zw«y Theile aber den Armen«nd Kirchen zuzuwenden. Die Peters-Kirche zu Rombereicherte er, und fttzete wöchentliche koemkemiano;

0?ach seinem Tode soll er seiner Enckelinerschienen seyn, ihr den Ort seiner ewigen Klarheit ge-zeiget, und gesagt haben: Aomm, weil ich dich mdiese Wohnung des Lichts aufnehmen will; wor-auf sie sofort in einFiebergefallen,und Todes verbliche»wäre.Y Man hat funsszehen Briefe von ihm in denchomis Lvnciliorum anzutreffen.

6Ll./V8lV8

Bischof Anno 492. den 7. Februar», stirbt 496. den7. September.

Einige' nennen ihn einen Africancr, andere halten ihnmit mehrern Rechte vor einen Römer, n ) Er war sonsteinMann von besonderer Bescheidenheit, n) Doch hielter sich gegen LVkULraivra zu Constantinopel so harr,daßer ihn,ohngeachtek aster seine« Erklärungen, nicht zurGemeinschaft annehmen wolte, weil er seinen Vorfüh-rer zu verdammen abschlug,«) wie erden» den

Nahmen LCLLir aus den viptycliig auslöschete. p)

Er verdämmere ferner den alten Viann srmLCL^i wel-cher den ziemlich gedämpften Pclagianem ivicder auf-helfen wc lte, g) und wiedcrlcgte die Pelagianischcn Irr-thümer in einem Schreiben, r)

Sonst gab er 28. Sonliicmionss oder Verordnun-gen , worimren er wegen der Kriegs-Läuffre selbigerZeiten die Schärfe der Kirchen - Satzungen etwasmäßigte. 5)

Auster verschiedenen Briefen, davon aber zum Theilnur brsgmema vorhanden, schrieb er noch

!. l.g»rum «le »nLkkeMLki» vinc»lc>.

2. ttäuerlu- ^närom^clium 8ensr»re,»,e»ekerc>8gue Knmrao«»weil sie die 1-upei-c-lis nach alter Weise cel-briren wolkcn.k)z. v>6t» säuerstir kelÄtzirnsss kserelin.

g. vecrrrum in 6»ncilio Köms,,«, 70. kpitcoporum «n. 494.

l äe lidris Lsnonicir, Loci-LuKicis Lc ^pvcr^liis, WelcheS asber nebst dem 8/no«io sonder Zweifel erdichtet ist.

Lxempb'k tzekoruin rle »bloluriane dlilbni Itpüco^i iu 60a-cili« tioMLlio SNN0 495»

6. I^ibrum conrrs kur^cbem L ^ekorium äeöurbus in 6drl-k» iisrurir, worinnen sonderlich ein treffliches Zeugniß g«gen die pr,n;fubttsnrislisn enthalten: daher sich die Pa,

Pisten

c) Ibiö. I 08 di/edlv 88 cl, redus 6-t!cii c.42. QM8äe vica L rebu, ßeki? 8. I.LOk4I8 cli/s.

LI'^ZlV? in vik. ?ont>f. k) L^VL d!k. litt. feripk. eeciet;6s. g) OLi.tiLlVS >» exist, ,4 eznlkv^o« var-

<kni,r.

b) MK0NIV8. ?r.>u-ide^. c.i^ccOdltV8. l.iLk-k.Li'VZin breui»k. zlii. ») ktV^ 6 l<IV 8 Ul>. z. csp. 18 - ! 9 . >k.IV»concil. I?:8. k) kLIUX rpHI. 9. I«. 6. I.I8kkäVV8briuiLN iK. i) 6ktLOO!^IV8 Nisl. lüi. 4. ezp. 16.m) 6 LI.^ 8 IV 8 epiü. 8 > 8 ^. »nnsl. 1'. III. p-z.

sZz. n) LL^8IV8 e?!k. t. oi Idiäem. p) I<lem e->. 8.

Iclrr» eplll. 7 . r)' ej,ill. 7 . conf. 8 ^dt. 8^814^.-68 l. c.p-z. zZH. r)MVL biü. Ulk» lerixc. «ccl«5 x.

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