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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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V. Leculum. I. Von den Lehrern l'n Europas

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Pisten bemühen, besagte Schrifft einem andern 6el»6<, zu-zulegen, wiewohl endlich einige von ihnen selbst der Rich-tigkeit derselben überzeuget worden.»)

LoSicem 8r>cr-menrsrium.

Verlohren stnd gegangenr. tt/m», nach der Weise ambi-oln. »)

2» Lsminenlsrü in «piiigl^z kruli. 7)

^d1^81'/r8IV8 H.

LischoffAnno 496. den 2;.Decembris, stirbt ANN0493. umdas Ende Novcmbns.

der und Bücher verbrannte er vor der Kirche», ein-jagte sie aus dem Lande. Im übrigen soll er an denAfricanischm Lxulancei, viel Barmhertzigkeit erwiese»Haben- b) Es sind zwölsfBrieM vouihm in den lo-mi; LonciliorufA zu besinden-

II. Zu Constantinopel.

^k8?rLlV8

Patriarch oder Bischoff Anno 424. stirbt 406.

Ein Bruder necrLkn, welcher vor cuLv;c>8?onoge.seffen hatte, ein Mann von 82. Jahren. Er hatte sonst

EinRömer,drssenVatcri>i^kvs hieß.Er schrieb an dem das Bißthum zu Tarsen ausgefchlagen, auchgefthwo-

Käyser wegen der Verdammung äe^cik

wiewohl vergebens. Im folgenden übernahm er r-uorurv>i, einen Diaconum zu Theffalonich, welcher es mit^c/rcio hielt, zur Gemeinschafft an, und man meldet,daß er willens gewesen, LczcivLi wieder in die Diptyckazu setzen, weswegen sich vielAeltesten und andere Geist-liche seiner Gemeinschafft entzogen- Ja, man will gar,daß er von GOtt gestrafft worden,und sein Emgewei-

ren, nimmermehr ein Bißthum anzunehmen, welches eraber solchergestalt nicht gehalten, i) Seine garzu großse Gelindigkeit gab den cdlenci; Anlaß zu vielen Lxceld>en, welche ihm nicht unbillig zugeschrieben wurden. K)^.mev 5

Bischoff Anno 406. stirbt 426.

Er war ein Armenier von Sebastia,und in ftknerJtt-gend bey den Macedonianischm Mönchen «uff.rzoge»

de auf dem heimlichen Gemache ausgeschüttet Habe. r) worden, hatte sich aber in seinen männlichen Jahren zurNebst dem abgedachten Briefe an via ist nschicatholischcn Kirchen begeben, da erden» mit der ZeitAel-

der Brief an ci-curov^vn, König in Franckreich, dar-I tester zu Constantinopel ward, und in solchem Stande

jnn er ihn: wegen seiner Bekehrung grstulirek, vorLanden.

Bischoff Anno 498. den 20. Decembris, stirbt 514. den19. Juli,'.

Aus Sardinien, ein Römischer Diaconus, welcher

nicht einer von den geringsten Feinden ourrvsosroril ge-wesen.

Wegen solcher seiner feindsceligen Aufführung gegenc»rers257-oxiv^, und weil er ihn nicht wieder den Dlpry-ckis einverleiben wolte, hielten die Occidentalischen Bt-schöffe keine Gemeinschafft mit ihm, bis er nach vielen

vor dem ein Heyde gewesen war- 3) Es ward zugleichi^hren sich nach derselben Verlangen bequmwte.I)

ein anderer Diaconus, Nahmens ravireni-ivs, von einerander» Parthey erwählet, welches viel Unordnung undVlut-Vergi'cffen verursachte. K) Endlich unterwarf,fen sie sich dem Urtheil des Könige runovolcicr, welcherden Äusspruch gab, daß demjenigen das Recht zugehö-re,derznerst oräiniret worden, und solchergestalt blieb8Vivlt,i?.LDIV8 bey der erlangten Würde, i.^v«rurivsüberbekam das Bißthum zudlocera.c)

Er hielt das folgende Jahr einen 8vnollum , durchwelchen er die Simonie der Geistlichen, und unrecht-mäßige Einbringung in die Kirchen-Aemter abzuschaf-fen suchte. Der 3^nostus aber Anno 502. wieder

Er war sonst ein kluger und geschickter Mann, daherauch seine Nachstellungen cu^sosroiao um desto ge-fährlicher waren. Seine Aufführung war schmeichle-risch, und gegen seine Anhänger sorgfältig , aber destobitterer gegen die Widersacher. In seinen Predigte»zeigte sich weder Gelehrsamkeit, noch Schrifft - Belescn-Hcit. Auf die letzte soll er sich doch in vielen Stückengebessert haben, m)

Man Hat noch von ihm einen ziemlichen langenBricff an evkliiVbck v0tz.Alexandna, darin» erberichtet, daß er cukvsosroLivn wieder in die Diplycliseingeschrieben; n) ingleichen einen kurtzen Briessan

uv>l, so sich aufden Römischen Stuhl dringen wollen, Äeltesten zu §^ner ein

ist ausser Streit erdichtet, cl) liaßmcm von einer Homrlie auf Weihnachten, p)

Es waren viel Geistliche nicht mit ihm zufrieden, und endlich noch ein kragmem aus einem Bneffe andaher beschuldigte man ihn des Ehebruchs, worüber

Tueovokicvs einen 8/nochim zu Rom vrrfammlete, 8I8ld4dNV8

welcher ihn aber nach untersuchter Sache -Miob-irete. Difchoff Anno 426. stirbt 427.

e) Bald darauf hielt er einen 8ynollum. worinnen er' Unter den verschiedenen Csmpetenken nach arncrdas Gesetz des Bönigs oooLckl von Veräusterung Tode, deren einer k>»kl.i??vs, der andere x«oci.vs, derder Airchen-Gürer abschaffte, k) Weil auch der Käy- dritte sisiuuivs hieß, kam dieser letztere durch Beystim-

ftr LULsrXsivs LOLcii halber dem Römischen Stuhlenicht grarillcireu wolte, ward er um gleiche Zeit vonrrx,:>,ücu2 in Bann gethan. 8) Der Manichäer Bil>

mnng des Volckes auf den Stuhl. Er war bisherAeltester in der Vorstadt kleca bey Constantinopel ge-3z; zz - we.

u) IS-M ibiS. x) 68 k 4 dk^OIV§ öe tcripr. c. 94. V) L/^8-8IOOOttV8 Se initirur. äiuin. lcript. esp. 8. t-iber ?onriKc,Iis. ,) 8rkEä.cttV8 epi«. 6. i>)

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k) I.!b. konrik. i) kal.l.LvlV 8 in vic. c-tkT'8081'.b) 80LO>tkd!V8 lib. g.csp. 2Z. l) 80ckiV1'l;8 üb. 7 . c.2 . SOLO.VlkN. lil». 8. c. 27 . w ) bocka 1^8 tib. 8 - "j».27 . k^I.t.ä 0 IV 8 äis>. 9 ;. n) ,p. dkick?ttO^> l>S. 14 -

Vookikc. 6)8^kvl. 8 ^ 8 I 4 ^ 6 L 1 '.m. »nnsl.p.6o6. e) k.dk- csp. 26. ») »p. lib. 7. c»p. 25. p) Loncil.

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