Kirchen- Historie Neues Testaments
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Wesen, und hatte sich durch den Rrchin ftinerGotkftelig-keit, und die besondere Sorgfalt vor die Armen durch-gehends beliebt gemacht, ;) Sonst lebte er mäßig, inchristlicher Einfalt - und mengeke sich in keine fremdeHändel: daher sich jedermann über sein so baldigesAb-stcrben betrübte, r-zumahlda derNachfolgerdestomchrHändel anrichtete,wie man bald hören wird.
NL8 I OKI V8Bischofs A:mo 4:8. abgesetzt 4;l.
Er war auSdcrSradr Oermanlc,g in der ProvintzLuptirswiis gebürtig, und übte sich in dem Kloster r-v-»«reu bey Äntiochien in einem Ascerischen Leben. Sein?»eccpcor war r»xonc>!rvs , und seine
Oommilirnrie; » der nachmahls zu Ankio
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?KOLbV8
Bischoff Anno 4Z4. stirbt 446.
Er war schon verschiedene mahl auf der Wahl gewe«ftn, wäre auch dem vorhergehenden vorgezogen worden,wenn er nicht von 5i;iMic> zum Bischoffe zu Lyricumwäre verordnet, und also nach den Kirchen - Satzungenvon andern Bißkhümeru ausgeschlossen gewesen. Weilaber zu Rom und andere davor hielten,
man könne diß Gesitz schon vorbey gehen , und kKO-LI.V8 überall sehr beliebt war, so umste er noch endlichden Constantinopslitanischen Stuhl besteigen.!))
' ä-rncvs hatte ihn auferzogen, daher er auch seinenTugenden sehr nachschlug, ausser daß er mehr Sanfft-much, als jener, gegen die Ketzerbezeugete, c) und über-
)avr. der zu Lyru; Bisch offgewordeissatt Frieden zu stiffcen suchte / wie sein Schreiben anihn zum Acltesten zu Autiochien be->die Armenischen Bisthösse zum Bcweißthum dienen
, und i-nxoooav;
fieStthatt?'be.Ä^te^sichdieGuM,de»Volcksanfikan,^^^^
alle Weise zu erlangen, trug daher ein lumpichk Kleid,gierig gantz betrübt, vermeldete Compagnie, lag zuHause über den Büchern, und sahe dabey blaß und ha-Ler aus, welches alles das Volck in Verwunderung setz-te, und ihm eine Hochachtung bey selbigem zuwegebrachte, u) Zudem hatte er eine gute Stimme, warberedt,und richtete sich nach demechpUust, drsVolckes.x)Wie er nun hierdurch auch am Hofe war bekanntworden, also ward er bey der neuen Bischosfö - Wahl-u Consianrinopel den abgedachten beyden ?«lci??ound kieocl.o vorgezogen. Gleich Anfangs seines Amtsbezeigte er einen Hochmütbigen Eifer gegen die Ketzergestalt er in öffentlicher Versammlung den Kayser alsoanredete: Eure Lllasestar geben mir ein Land dasvon Rerzern gereiniger ist, so will ich ihnen den-Himmel davor geben. Sie überwältigen nebstmir die Ketzer, so will ich ihnen heiffl n die perjtaner überwinden, y)
Dazuniahl gedachte der einbildrsche Mann ohnzwei
der nur seiner Kirchen vereinigte.
Seine Schrifften sind Briefe, Homi'licn, und derTraktat cie rraäicionjhu; Miller äiuiuae. cl)
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Bischoff Anno 446. stiebt im KxiH-, 450.
Zuvor war er Aeltester lind Verwalter der Kirchen«schätze und Armen- Lasse. Bey seiner Erwähluugverlängere der Cämmerer cu«r;L?ttivz, welcher ihnnicht gern auf dem Stuhle sahe, ein Geschenck vonihm,wogegen ihm dieser nichts als ein baarBrvdtc schick-te. Jener verlangte aber Gold, von welchen ihmkk^Vl^l>!V8 versichern ließ, daß er keines wisse, alswas der Kirche und den Armen zustehe. Diß verdroßdaß er, als ein Mann, der viel am Hofevermochte, ihm allerhand Fallen zurichtete, bis er ihn inKäyserliche ÜngnadegebrachtHatte, e)
Diß schickte sich folgender Gestalt: Als rvrrcur;feine Irrthümer öffentlich anfieng bekannt zu machen,vcrsalmnlerc^kbkVlH,dIV8 einen 8ync»iam von 4v. Bi-
fel nicht, daß er selbst in die Reihe der Ketzer kommen, schössen zuConstantinopel, worinn der wiederspenstigeund in die Grube, so er ihnen zurichtete, abstürtzen wür- Ketzer verdammt ward. Dieser stecktt sich hinterde, wie unken an gehörigem Orte gezeiget werden soll. "kmivxi, der es bey dem Kayser dahm brachte, daß ev-Ietzk will ich die Beschreibung der andern Bischöffe,^c»r; auf ern allgemeines Ooncüm.n pmuocircu solte,
fortsetzen.
Bischoff Anyv4;r. stirbt 4Z4.
Er hatte erstlich im Mönchs-Stande gelcbet, unduachgeh nds das Aeltesten-Amt überkommen, auchsich durch Aufcrbaunng verschiedener Gräber vor gott-ieelige Personen den Ruhm einer Heiligkeit zuwege gc-siibracht- Sonst sühnte er ein stilles friedsamcs Leben,swar aber ein schlechter Redner. ?)
Ausser, baß er ^esroicivLi aus den Diptych,; ansge-sirichen, und die Gönner desselben überall abgesetzt, und«inen Brieffan OVKIbbViel zu Alexandriageschrieden, wird n,an wenig von ihm zu sagen wissen, weil es zuseiner Zeit ziemlich friedlich zugegangen.a)
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welches hernach das listig angestellte räuberische Lvn-ci!ii-m zu Epheso seyn solte, woraufbb^Vl^k!V8 abge-setzt, geschlagen, mit Füssen geflossen , rnid endlich insLxilmm nach Lpip, in Lydien geschickt ward, darinnen erbald gestorben, k)
Man hat von ihm zwey Briefe an den pabstIROdlLKk, und libellum ticiei Dieoävüc» Imp. iä pecen-oblacum.
Bischoff Anno 450- stirbt 458.
Er war vordem des moscv-ri zu Aleyandrien Apo-crüiariu;, oder Zxirchen-Gesandter, und ward vondem räuberischen 8ync>äc> zu Epheso zum Patriarchenzu Consianriuopel ernennet, rro zu Rom wolte ihn
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b> ZOckt^l LS üb. 7. c. 11. c) IEL?ttOKV8 üb. 14.zz 8Oc.k^'I'li8 Iib.7.c. S.4I- chctkVL dik. lilt. scripr.,cct. p.z Z4.se-;. e) b 4 ickkUOKV 8 lib. lz. c.47. f) L-'n-cil. Lks'ce-ion.s-!^. Z Sc 4 -tlb. 2 . c. 2 .
^8 c. i r.l.LO ex. 44.