Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

Slg

Kircheu-Historie Neues Testamentes

Heimniß desselben ausgeschwatzet hatte, x) wiewohltznr Kirehcn-Gemeinschasft annahm. Ja^ er erinnertenoch sonst viel andere Ursachen angeführet werden. >)>auch nn-uvr-vrav^, daß^r aufhören möchte, kvrmnvxl

Man bcstclleke so gar einen Meuchel-Mörder, wel-cher LVkllLXQVXI in dcrKirchen umbringen sötte: al-lein eö glückte nicht, und der Mörder kam selbst umöLeben. Endlich verfammlete der Käyser einige Bi-schöffe, welche ihm zu gefallen den Patriarchen absetz-ten, worauf er ins exilium gebracht ward, in welchemer bald darnach sein Leben endigte, r)

HI. An andern Orren.

8Vl.?HlV8 88VLKV8.

Aeltester zu in Gallien Anno 420.

Er war aus Aquitanien gebürtig, gelehrt und vongutem Geschlechte, wie er denn eine Frau aus Bür-germeisterlichem Staude hatte, und mit besondern Ruh-me süuocnete. 3) Andere geben ihn vor einen Mönchaus, welches sich aber gar nicht reimen will.

Von seiner Bekehrung schreibet zu-Kola, Ich

daß er das Joch der Sünden plötzlich abgcwsrf-fen , die Fessel des Fleisches imd Blutes in derBiüre seiner Jahre zerbrochen zu einer solchenZeit, da er bey Gerichten den grösseren Ruhm,

mit seiner stachlichken Sch'reib-Art zukräncken. Desnahm er sich auch auf alle Weise an, b)und schrieb sonst Homiliaz Achrsölacci! aliquot sts oökoKcaucuclinibu8 öcinreliquum cspur V.acparrsm VI. 8.Xlanbsci, der Briess aber an «wkonxnvöj von der Ge-burt kUZriae und noch ein anderer unter seinem Nah-men sind erdichtet, i)

k/eVbV8 Ol;08IV8.

Aeltester zu Hszons in Spanien Anno 416.

Er hatte eine grosse Begierde zu lernen, wie erden».cvavnluvia und uiLaonrEw zu Bethlehem gehörethak. ic) Er befand sich mit auf dem Convenk zu Je-rusalem, und dem 8yno6o zu OioHoü, wo er desi-Ll.^6,1 Irrthümer freymüchi'g entdeckcte, aber darübervon und seinen Gönnern bey lon/mren zu Je-

rusalem angegossen ward, daß dieser ihn vor einenGottes-Lästerer schalt, weil er gesagt haben selke, alskönte der Mensch auch nicht mit göttlichem Beystän-de ohne Sünde seyn; l) wogegen er sich in einer^Schüfst verantwortet. Daß er smpuani Reliquien

und so

nen, verachtet, die Jugend gedämpfter,weiter.

In seinem Alter soll er durch die Übereilung seinerZungen auf die Spuren ?k.i.ä6n verfallen seyn, so erdoch bald erkannt, und sich selbst davor seine Lebens-Zeit über ein heiliges Stillschweigen auferleget hätte; c)welches Vorgeben aber von vielen in Zweifel gezogenwird. 6) Daß er das tausendjährige R.ich geglau-Het, bezeuget einer von seinen guten Freunden, e)Sonst war er ein frommer und demüthigcr Mann,welcher sich sonderlich zu dem H. hielt, und

Viel gutes von ihm lernetc. k)

Unter den Sen'bentcn ftinerZci't ist er'cmer von denBesten, schreibet einen reinen, knrtzen und deutlichenScylum, und wird deswegen dem 8^vi.vsiio selbst nochvorgezogen, g)

Seine «schrrfren sind

I. «Ikon»- iscrse libri 1l. , muncii «rorst-o rst snnum 400.

L, O« k. ^lsktiai virs über cam prscksc. Selistrrium.

z. vislozi III. davon der erste von den Tugenden der Orien-talischen Mönche, der andere und dritte von den Tugen-den Martini handelt.

tzrrmca tzucolieu-«, teu 6« morst»» boum poeiNsrlon.

z. Unterschiedene Pneffe.

Dischoff zu Lguilei» Anno 401. stirbt 410»

Er war ein gcbohrner Römer, und verdammte zwaraufBegehren zu Rom des vnraLdiis Schriss-

ken, nicht aber urkriuvra, welchen er vielmehr wieder

solche sind

I. «iüurisrum srlucrluz psßsnns likri VII. Welches Wel'cksonst auch ttormek» Orn6l heisset. Er will darinnen soiuderlich gegen die Heyden zeige», daß in vorigen Zeilenunter dem Heydenkhume noch grössere Land-Plagen, alsunter dem Christenthum?, verspüret worden.

2- ^poloxelici» cooles ?clsxi»nv5 srbirrü ükrrrste.z. Lommoniroriurn li,»e conlulcskio sct 8. S.uguüioum ste ee-r«rr krileilüsnillsrum Sc OrißciiiKsrum.

1^1^X181 V8.

Dlsthoff zu Turin Anno 422.

Man findet ihn auf verschiedenen 8)'nocli5, als unsdem 8/no<lo ^raulicana Anno 441. zu Meyiand 451.zu Rom Anno 465. auf welchem letztem er sich wegenseines vencrableri Alters gleich nach dun RömischenBischoffe unterschrieben. Am meisten hat er sich durchseine Homilien bekannt gemacht, m) welche unter fol-genden Titeln heraus gekommen.

1, «omilise livrmslcs.

2. «omlüse seiHusler.

Z. «omilise rls 8snÄir.

4» «orniüsr <lc stiuerü;,

M^L!V8 ^^^^1^818.

Bischvff zu Anno 4zo. stirbt 449. '

Der Abt «ano^r^ auf der Insul bero, oder l-o-rinur, führet« ihn zum Mönchs-Leben an. Als ebendieser noreou^vz Anno 499. Bischofs zu ^rle8 ward,begleitete ihn Hlbäl<I V8 daselbsihiu, kehrete aber baldwieder zu seinem einsamen Lebe», n) Nach-

») HikeOvokttL^VS c-Äor ist». 2 . 7 ) ducke«. W!«I.c.-6. LV/.OKIV8 loc. cu. r) Ibiäem. ») plzVcidlVLep. l. sä 8VI.r. >,) ibist-m. c) «le vir. il-

iuilr. ä) v?ktt§d/läk8ldsV8 8-e.V. s) ttIklz.OdLr.

t»lV8 eommenc. i» Lreck. csp. 96. k) ivc, cic.

x) 0 V kldl Libliocii. 1 . z> x>. 265. s«<z.

k) c«»'r 8 O 81 ' 0 ^V 8 exltt. 155. i) c^VL bikor. licr.scripc. eccl. p. 289. XV6V8Hd!V8 ej-ik.28. »cl «ILkdOkgrlelV^I. 08 . 08 IV 8 tik>. 7. c,p. 4z. i) Iclem »poloß-zV6V8HdlV8 iib. <1e xrkl, eslseüis» csx>. 14. lcgg. mV8 !se. cir. n ) LVcttLlriVS epiL. sci-ekLLLI. McEIVS oi,r. st«

K) erx. Sli-