Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

Kirchen-Historie Neues Testamentes

920

Insul Oiusm öli-rxarirÄM bewohnete; Xbis er- zurbischMichen Würde erhoben worden.

Seine Srhrissren sind

l. krpikolA k»r»-li-tic, c!e coocemru munsti L tcculgris ?ni-iosopkiie -st VsIer-Lni-m co^n-kum ^

z. VpiUvl- st- lruste Lremi -st H>l»rium ^re!»kenlem.z, v- kormuUr si-irixuslis intcllixenrj,, lide, -st VsrriiinmLiiym.

InttruÄlonum sä Allolll libri II,

5. Etliche Homilien.

6 . NiNttkis p-rlloni« 8. dl-urikii Sc lociorum Xt-rtvrum I-Aio.

Hied-i-se, welche aber pon einem jünger» LucK-riogeschrieben.

7. L<»mm-«c-r'li in 6-a-6n Sc libror kegum, welche Wedervon diesem noch dem ander» fiuck-n» jhnnen geschrierden seyn.

I. blber gusrtv; st- viel; x-krum,

c^Ll.IV8 8klI)VbIV8.

Bischoss in Spanien Ann.o 414.

Er war ein gebohrner Schsttländxr. In welcherStapt er Vischsff gewesen, ist unbekannt. Man ge>dcncket seiner wegen der Hinterlassenen poetischen Schuf-ten, worinnei? ein ziemlich reiner, deutlicher nndsinn-rejcher 8iy!u5, nebst einex Liebe zur Gottseeligkeit an-zutreffen. ^

Seine Schnmen sind

1, L-rmen k-tcb-le, icu äs Liirikls mir»culi 5 lü»Li «ui» clvmexilt Is nuncnp-cori- sä dtrcestsstium ?resb)-cerum.

2. Vereri; äc Xaui 1'eürmrnki collskio csrmüie elegisca lcripls.A. koesn sl^lisbencur st« Lbrigo.

?ssckslir Operii likri V. in prall,, nebst dem andern D.Ne-fe an dt-cestonil-m. welcher 8estuliuln Veranlasset, .dasLsrmen jn ungebundene Rede zu versetzen. -

LolieÄsneum, stu exxlsnskia vmii-L -pltlnl» §. ksuji,

welches Merck aber vielmehr einem neuern 8-stuiiv zu-geschrieben wird.

VlX(.'k^I!V8Ältester Anno 404. stirbt 449.

Er war von Tüll aus vornehmer Familie gebürtig,und hatte den Bischofs l-vrvr-l von Iroycs zum Bru-der. Anfänglich soll ex dein KrjegS-Wcseu nachgegau

" -> ----- --- - <7..... /r:

1, Lsrmen Hero-xum i" Hexssmera».

A. ölegi» »st I keostohnm Imp.

- 8^I.Vl^^V8.

Aeltester zu bisrleiile Anno 440.

Er war zuCölln am Rhein gebohren, b^) lebte aucheinige Zeit zu Trier, und hatte einen sonderlich erleuch-keten Verstand das Verderben seiner Zeiten einzuse-hen, wobey er eine solche Gelehrsamkeit und Beredt-samkeit zejgcte, daß auch die Bischöffe seine Homilienin den Kirchen ablesen liessen.

Seine vorhandene Schafften sind

z. Os prouistcnri- öc giibexn-kione l)ei, stegueiuilc» ,c pr-e.

f-liti eiu; iusticio libb. VIII. an seinen vormahligen Disrüpch den Bischpff 8»!onium,

2. öpillo!»« IX.

z. ^stuerllur su»slti»ssi pr-cf-rkimdlericnrum üc 8-c-rstslu«

libri IV. unter dem Nahmen l-imokk-i an eben den vyregedachten 8 -iooium.

4. 7-»» libri III. worinnen die Stellen der Heil-

Schrifft, so wieder einander zu streiten scheinen, erkläretwerden. Allein ma»4ihat Ursache zu glauben, daß dieseSchlifft vielmehr ivuiädlO, einem Dsschoffe zu Toledo,zuständig sey. -)

Verlohrne sind

1. Oe ^li-tziiiicsrii bono,

2. kxpolirio »»creylL« psriik Lcclxürüie».

Z. I» Hrxsemeron.

4, Verschiedene Homilien. st>

W^HV8

Dischoff zn cbsue; Anno 445. stirbt Anno 468.

Er war ein gebohrnec Spanier, Zu seiner Zeithau-seten die8ueui gar übel in Gallicien, und nahmen auchdiesen Bischofs gefangen, wiewohl sie ihn nach z. Mo-nate» wieder los liessen- e) §r hat sich sonderlichdurch sein Lbronicon, welches von Anus Z79. ansän-get, und Isis 467. fortgeführet ist, ingleichcu durch sei-ne bssto; confulares bey der Nachwelt rccommcnstirek.OI^OOc»V8

Bischofs zu kkolice in Lxrirv Anno 450«

^.. Er muß ein gottsceliger Mann gewesen seyn , wie

acn und aar^k>rseke6tui strserorio woxdeu seyn- Erj seine noch vorhandene Schlifft: Lapira L. cie pcrfe-ober diese Lebenö-Ärt, und begab sich nach de- Aione tpiricuali, sc clesimcivncz X. cls toticlem virluti-rinum ins Kloster, asiwo er dk Aelresten..Würde er-i!)Ui; anzeiget.

Halten, und unter dem Nahmen kerrgrini eiriige Schl iff,ten heraus gegeben hat, r) welche ihn bey einigen desismipeisßismlmi verdächtig gemacht.

Solche seine Scvriffrcn sindI. Commvnicorium ch-ylcr sstusrfus liierekico» stib nom»

Ackteffer zu Vicnne Anno 462,

Er svar Aeltester und seines Bruders Kl^ezi-i, Ertz-Bischosss zu Visnne, Lborcpltcspuz oder Lo»cliuror,auch einer von den gelehrtesten Leuten seiner Zeit, wie

ne l-.rezrinr. , «ihn denn 8MO!stIV8 f) fast nicht gnug loben kam

. Ob.°a.»n-, .stu»su° ^ßuMn, s-npt. L st°Srm-.m st-, .7.,^ ^

prs«steiUn,rione 6: libero »rbirrio, Welche kiotxer i-suli-ret'har. »)

Ost^co^-rivZ.

Aeltester in Spanien Anno 44s.

Von seinem Leben ist nichts zu sagen, seine Schriff.ten aber haben ihn bekannt gemacht, und sind

») IIII.leKIV8 Akdl^U'trNLIZ in rik, ttOkstOkeE.ObdV8 KOHKILIIIV8 stitk-rr. 2 . st- ko-l»5 l.srini'5.r) Vldeck.tst 1 -iv 8 L/lkbtb. ia Lkro».ticc. Lrixt. -ccl-s. z>. ZZ 7 -

») LLVöllig.

Seine Schrifften sind

z. v» k»ru snimse I>i>ri III. »st 8istonium ^s>«llli»,rew«2. Csrmen contr» v»rior errorer leu r»no» koek»«.

Z. H/moili» st- prrüvne Oomini.

4. Einige Briefe-

b) L/ldV 2 IV 8 in noli» -st 8äbVI^Vdl. «) L^VLloc. cik. sssg. Z4tz. st) 6 LI 4 dldO 1 V 8 st-scriplor. c-p. 67.-) I8IVOLV8 st- rilii illustr. c-x. 9. L) öz>ilb> lib, 4.i»iikt. H.