eV. Zeculum. I. Lsp. Von den Lehrern in Europa.
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Bischoff zu kkeimz Anno 471. stirbt 5ZZ.
Seim Eltern zengeren ihn inr Hohen Alter, wie sol-ches von dem Mönche xmunuo vorher war gesagctworden. Er übertraff alle seine Mitschüler an Ver-stand und guten Sitten, welches-verursachte, chaß ernach Absterben in seinem 22.Jahre gegen
die Kirchen-Ordnung zum Bischoffe «rämiret ward.
Er Hatte das Glück den ersten christlichen König inFrankreich cmovovxxvxi nebst vielen Magnaten zutaussen, weswegen ihm der Zunahme der FrunyoftnApostel zugeleget wird. Er bekam von ci.oOovxxoansehnliche Güter gcschencket, welche er aber den Ar-nien und Kirchen zmvand.
Anno ;n. stellere er einen Zynoänm zu Ovleanö,'m»d 517. zu ^Ueiiu; an, anf welchem letztem er eurenArianischen Bischoff durch ein Wunder-Werck soll be-kehret haben. Denn obgleich dieser sonst ein Ertz-Schwätzer und DisIeÄrcu« war, so verstltmmete erdoch den Augenblick, als kkd!IL>V8 ,'n die Versamrwlmig trat. Dieser befahl ihm endlich im Nahmen JEsu Christi zu reden, da denn jener seine Sprache wieder erhielt, und sich vor die rechtgläubige Parthey er-klärcte.
Erstarb in dem 96. Jahr seines Alters, und wirdunter die heiligsten und beredtesten Leute seiner -Zeitgerechnet, g) ,
Man hat von ihm noch surrstB^ese in den BomirLoncüiorum: Die kxp!3N3Uone! epistolsrum 8. kmligehören dem ^emißio Lnulioclorenst ni; b) soirrc Oralione; aber sind verlohren.
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Bischoff zu clerirronc Anno 472. stirbt 482.
Sein gantzer Nahme war Lb1V8 8ObbIV8l,IdI^tz.I8 8IOOdllV8. Er stammete aus vornehmenGeschlechte/ indem -sein Baker krsefeÄnr krserorio inGallien gewesen, und diesen Sohn zu Lyon gezeu-gt hatte, i) . ,
Die unvergleichliche Gcschicklichkcit seines KopffeSließ sich durch die besten ?i-.>-ceprore5> so ihm in derJugend gehalten wurden, gar leicht zu einer galantenGelehrsamkeit anführen, und ward sonderlich sein«Poesie schon dazumahl bewundert.
Er vermählete sich mit der k->r>l»noc.ä,bes avmi, so»ach zum Käyfer aufgcworffen ward, Tochter,
und stefcnäirete Lyon gegen die Majorianer, wiewohler diese Stadt endlich übergeben neuste. Gleichwohl«ahm ihn der Käyser bey stinem Einzüge
in die Stadt gar gnädig auf, weswegen ihm äkOb-Ud!^KI8 bey dem Eingänge des folgenden Jahres miteinem kanegyrico aufwartete.
Dieser gefiel dem Käyser so wohl, daß er ^PObbl-
iu der Bibliotheck des buri 1'rsiani eine Sta-tur unter den Poeten setzen ließ, und ihn zum Gra-fen machte. Ic)
Die Verse flössen ihm offt ex rcmpore. Denn alsihn ein gewisser pLXEvs in seiner Gegenwart bey demKäyser angab, daß er Satyren schriebe, so verant-wortete er sich sogleich mit folgendem visticko8ckibere.me 83l/r3M gui culpst, maxime princepr,ll3nc rogo äecernLS , aue probet, sur rimear. i)
Der Käyser ^u-rnxxuv; brauchte ihn in einer Ge-stlndschaffr nach Rom, nnd als er ihm daselbst einLärmen rEgyrjcum verfertiget hatte, so machte ihnder Käyser zum praeleÄo der Stadt Rom, ingleichenzum pserieio und Rakhs-Herren. m)
Bey allen diesen hohen Ehren-Aemternzeigetc er seingotttöfürchtiges Gemüth durch einechefandere Freyg».bigkeit gegen die Armen, sogar, daß er unwissend jei-ner Frauen das Silber-Werck wegnahm, und den Ar-men austheilet?. n)
Als der Bischoff L?ar-0»IV8 HU Llermom verstarb,erwählctc man ihn wieder seinen Willen zu dessen Nach-folger, weswegen er alle weltliche Bedienungen seinemSohne übergeben, und sich auf die Theologie legenmuste. o) Indessen führete er sich in diesem geistli-chen Amte recht wohl auf, stund in einer ernstlichen.Verleugnung sein selbst, p) und zog durch siine Be-redsamkeit viel Zuhörer nach sich. Er Hatte ein solche«Ansehen, daß man ihn offt in schweren Fällen zu ra-the zog, und die Gemeine zu Berry stellere die Wahlihres Bischoffö -in sein Belieben, g)
Nach der Eroberung der Stadt Llsrmomvon denGokhen muste er eine zcitlang entweichen, kam aberendlich auf Erlaubniß des Gothischen Königes xv^-kioi; wicber zu seiner Kirchen. Kurtz vor seinem To-de bemächtigten stch zwey rebellische Aeltesten seinerKirchen, und versetzten ihn in gar elenden Zustand. At«aber der eine von diesen Aeltesten durch ein göttliche«Gericht sein Eingeweide verschüttete, so gelangeke erwieder zum Besitz seines Amtes, r^
Von seinen Schrifften, welche eine etwas drmckeleSchreibart stühren, stnd vorhandene
1. kpillolsru», libki IX--
2. Liirmln, XXIV-
Derlohrne
Hülori» Sktil^e Kegis Sc »bliclion» ^urtiiinenL«.
2. XpoNniiu I^Lniei yic» i»s Latein übersetzt.
1"r>»LtsreiL Lciurrlqr quencism «iie« bono; III,l-
4. LonrellsriunculseXIißccio epilcnp« iiuncup,r,?«
in,?-»coniu!» ^t«rcelt,,n«e coni^rslionir 8uccm.
6. biber 8e Xti-Yr.
7- biber cuiuibrum.
8 - ?2netz7nci II. rlcer »ä Xbiilsrisnuw , »Ir«r »ä.^iikbrmt-um Impp.
9. Loilivlse xlurer.
k^V8BV8.
Bischoff zu Kies Anno 47g. stirbt 480.
Seiner Geburt nach war er aus l'rcwAne, anfäng-lich ein Mönch, und denn Abt auf der Jnsul l-crin;.
Er
8) 6KKOOK. l'VUOdILdlS. -ic ßlor. conf. c. 79. kbO-1 I) Idiä-m I,b. 1. c. I r. m ) lilem ibiö. c. 9. n ) 6KL-V0X8VV8 in K'.L. Kemenk Üb. ttldUIXIXKVL in vits 60k.1'VU-0dII>d!8. Kitt. üb. c-p. 12 - 0) Il>!el. s>) 81-»MI6II ,puä 8VI^IVX1, M. k) cSVL lnc.cir. P.Z64. VOdiIV8 epiil. Ist>. 5. c. z. i,) Idici^ üb.7. z. ,) 6KL-NSIVOdllVS lib.g. -P.6. b) I6«m rxi«.I>b.K. c»z>.ltz. jevk. l'VKOd!. bitt. x»ac. lib.r. c.2Z.
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