Kirchen-'Historie Neues Testamentes
Er lebte als Bischoff noch eben so strenge/ als da erMönch gewesen. ;) Seine Predigten waren annehm-lich/ r) und seine Gelehrsamkeit berühmt, u) Dochhattc er den 8emjpelaßianiienum, welchem die Mönche«uf l.cein; mehrenkheils ergeben waren / eingesogcn.Seine Schrifften sind
1. Oe ßrsrir Oei 6c Ntiero »rbilrio übri II.
2. kplkolü sk üucikum krerbxierum.
I. üibeüur Ke cre»ruris, c^uoä in i!ü« nibil Ll i»cvrporeum,4« 8erm» ,<i monsckvs.
5. kpiguls« ,c! kiuersor.
K» krofcslio ükci -6 üeontium epilcnpum ^relstensem,
7. 8ermnnrr»I>^uor.
j. Loncr» dieliorii errorem libeüus, teu «pik. »k OrslmnOisconum.
H. Lpikols lle poenirenri» «jc rimore Oül 26 k'eücem krrriciuir,.I0> Kesi>on6o 26 odieÄL quaecl-m ke rsrwne üciei cskdviicse.
II. Oe vsriii ^urellionibnr 2<I ?2»Iinnm.
12. Die Bücher ke 8pirirn 8. ikcm conkc» ^risno, L Xt-cekonisnos ») sind ocrlvhrcn worden.
LLIHOV8 ^V!IV8.
Bischoff tu Vienne An.no 4^,0. stirbt 52z.
Er hieß gantz AÜLIV1V8 L(il)iciV8 AVHV8, undwar ein Enckel des Kaysers Lvii-s. Er hat sonderlichdie Ketzer und zwar nicht ohne Frucht bestritten. eseine Beredsamkeit und Mildgebigkeit gegen die Armersetzten ihn in ein grosses Ansehen, wie er denn einstensin theurer Zeit auf 4200. arme Leute mit Wagen zusammcn schleppen lassen / und ihnen ihre Noihdurfftzugetheilet, y)
Seine vorhandene Schrifften sind
I. ll« muuki vrißinr, ke peccsn orißine, ke lcncenciz Oei,ke küuuia, keque rr^nstcu MLriS rubri libri V.
2. Ve I-mke virßinikstir.
z. Einige Homliien und Briefe, wie auch frsxmeats.Verlohrne sind
I. tiomili-rum über 6« m»nki pnocipio.
2- üpilialse cjtismpluriwse.
Z. OiLlozvj ccmir» kserekn ^ci,nsir> sk Onnkebilkum keZem.4. llourr, dteliorii öc kuk/cki§ errore, Üb. II.
Loorks ksuüi errore« ke xrsci» 6c libero srbirrio über.
6LI4!8!AVIV8.
Aeltester zu xi->rleiil, Anno 4^;.
Es wollen ihn einige zum Pelagianer machen, wo-gegen ihn aber seine wieder kelagium geschriebene Bü-cher vertheidigen, r) ^ ^
Seine Schrifften machen ihm in der Kirchen-Hi-storie einen grossen Nahmen, und zeigen eine ziemlicheGelehrsanch it. Ihre Titel sind von den vorhandenen
1. ve tcriproribui «ccleLrlkci» über, stue virorum iliuilrium
cac-Iotzus.
2. ve Lke seu ke kotzMLtibur «ccleLxilici« Über s«l Lelslwmki>p,m milla«.
z. Vl»2 8. ttierc»i>m>, davon die Gelehrten noch im Zweifelstehen.
Verlohrne
>. ^kuerlus omne« ürereke« übri VIII.
2. ^kuerliir Xlcüorium iibri VI»
Z. ^kuerlus kel,ßiium übri III.
4 . 1 °rs<A»ru; ke mille snni« 6 c ke ^pc>c»I/pü !»»»»>«.
5. Vers,o»e» 8cripkor»m 6rrec«rum »lii^uoc.
VI.
Welches sind die berühmtesten Mönche mdiesem 8ecu1o?
I8lvOi;V8 ?LI.V8l0I^
Um das Jahr 4l2.
Den Zunahmen führet er von der EgyptifchenStadt keluüum, welche an dem einen Ausflüsse desdlili lag. Er war ein Discipel cnrcvsosro«! gewesen,und vertheidigte daher denselben mit grossem Eifer, s)riech auch andern desselben Schrifften zuleftn. l>)
Bey ftinelu beliebten Mönchs-Stande erlangte erein solches Ansehen, daß er Abt der Mönche zu kein-iium ward, und auch sonst bey den Bischöffeu grosseEhre harte, c) Denn er war nicht nur beredt, son-dern hielt auch seinen Leib so strenge, und ergab sichdermassen den göttlichen Betrachtungen, daß man schrei-bet, er habe ein englisches Leben anfErden geführct- ü)Er soll nach dem8uicis zooo. nachdem d4icepkorc> e)aber 10220. Briefe geschrieben haben, von welchenüber 2222. heraus gekommen, mehrere aber noch hinund wieder in!»18cl; anzutreffen sind.
d!lI.V8.
Um das Jahr 44°.
Ein vornehmer und reicher Mann, und ?rae5eölu;der Stadt Censtantinopel. Er hatte vor diesem gleich,falls ciE5ttN0iavr.i gehöret, und den Eindruck derGorrsieligkeit von ihm bekommen, lkm nun solcherdesto ernstlicher nachzugehen, verließ er seine weltlichenVortheile, überredete sein Weib, daß sie einen Sohnmöchte bey sich behalten, er aber gieng mit dem an-dern, so mi:ovvl.vs Hieß, nach Egypren, und lebte beyden Nitriensischcn Mönchen.
Indem aber einsten die Saracenen in die Klöster ein-brachen , ward ihm sein Sohn von selbigen entführet,welchem er nachfolgcte und suchte, damit aber auchgefangen ward. Gleichwohl kam er bald wieder los,und fand nachmahls seinen Sohn bey dem Vischoffezu ke!n^>, welcher bllsvdel wieder dessen Willen zum-te testen »chimrele. Erstarb noch unter der Regierungund hat viel Schrifften hinterlassen, welchevon seiner Gelehrsamkeit und Bcredtsamkeit Zeugnißgeben können, f) Die vornehmsten sind
kixxoiiiio in d»nt. drnlicor.
2. dtsrriiinne» VII. «I« c<i«6e dtonsekorum in aionk» 5 in»,Lc cspriiiilÄke l'kencüili üüi.
Opil» ksrreneric» Ll?XXlX.
4. I)e oÄn virioüi coxirsrionikur über II,l)e «rLlinne cssir» CÜIII.
6. Verschiedene O»ri«ne-, Briefe und17r»A»ru, Ltrcrlci. z)
8I^1LOdI
r) 8IVOdtlV8 üb. y. epik. r) It>iä. ep. 8> ») Ibiti.
»pik h. »).6Ldtd!^VIV8 äe fcripc. c.85. 6^60)1.
1'VKOdI. loc. c». «!>x. 24. -) LLVL biüor. ürr. trripr.
rcel. x»g. Z76.
I 8 IVOHV 5 ? 5 I.V 8 . üb I. ep. 152. Zio. Z70. b) lin-kem ep. 156. c) kttQUVZ cok.-28. LV^6«.IVrIib. l. c-p. 15. e) I.W. 14 c»p. xz. f) ?1IOHV8 kvk.roi. 8) c/tVL Ivc. eit. x. Z4«. 5-4.