Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

V.ZecuIum. I. Von der Lehre.

9S5

O« voczrinne ßsnkiuin übn II. dich findet Man Unter^mkinsiii Wcrckcn, und sind eigentlicher dem kwipcro äu-r-Iiao«»6 zu zuschreiben, u)

H. Oe Inßr-lir »6ucrlbr kelrßi<>iiüS d»kmen Heroiccim.

y. kssitzpkiui' V1«üori<»n»e 6c ?ei»ßi»,ire brerete»,,, irr rzrio«reiusgue k^.reteos LkUm'cL! ciescribitur.

LS. Lpißk» vnr^».

H-.^6 vxorcm metrum ^iizcteomiicim cum Lleßiuca.

^2- l)e prouiiientia ciiuins esrme» tiervicum.rz. t?Lnone, Loncilii ^rÄuticsni II.

14- Coskertio Kriei.

,5. ckromcon,. welches von Anno zyy. anfangt und sich bis445. erstrecket- - Man hat unterschiedene Lsirian«; desiel«den, als die Vlüzzccm, Diicbrsni^nrm, kictio^ttsm, undl.sdbeL»,m, die aber in vielen Stücken sehr.Zirk-nren,Welches sonder Zweifel der Unachtsamkeit der Schreiber,»der andern, die es zu verfälschen Luft gehabt, beyzunicssen.

LkdIOLivs der Jüngere.

Um das Jahr 461.

Er scheinet aus Gallien gebürtig gewesen zustyci,Snd schrieb

I. Lommcnrrnlim ><i kiblwar ll-nüliir <11..

K. ^nnsr»rio«ie«1 lsn c«l.ü«6Ium cum 8erss>ione » ge

I)eo Irin» 6c Vno, 6s 6u,bus in Lkrilio tubiiLNljir 6cvnic, perton, > 6» gr,ti,e 6e über, sibitrii concorgis.

Vlll.

Was hat man drm der Lehre im fünffttn8ocuio zu merckenk

^wey Stücke:

r. Die Lehre an sich selbst.

s. Die ?lusbreirüng derseldett.

ix.

Wie war die Lehre beschaffet?

Man siehet

1 , Auf die reine Lehre.

2 . Auf die Fehler in der Lehre.

X.

Wie stund es um die reine Lehre?

Diese ward auch iin gegenwärtigen Seculn gegen dieAnfälle so listiger Ketzer durch vorsichtige Tapfferkeittreuer Lehrer erhalten.

Die H- Schriffc stund in dem gröffeffeu Ansehen,also, daß man sich in Glaubcns-Sachcn bloß daraufkernffete. Man muß, schreibet?<V6V8ridlV5, x)nicht darauf hören, wn:n es berstet: das sage ich,das sagest du, sonder i: das muß Man hören: Sofrger der Herr. In defcn Büchern lasset unsdie Rieche, und die En.fchcidunZ unser Strei-tigkeiten such n. Er b.ktnncr ferner, daß man zwarin der Schlifft immer was zulernen finde, doch sey sie

weißheit und die gantze Ewigkeit zugleich we/semiich besitze / ja, er sey selcft das Leben, selbstdie weißheit, seloft die Wahrheit, selbst die Ge-rechtigkeit, und herbst die Ewigkeit, welcher dwgantzc Crearur als ein Punct in sich begreifst.

Die Heil. Dreyfalrighir d.kannten sie folgenderW.isc: Es wud ein GGtt in dem Sohne, undVater, und Heil. Geiste ««'.gebethet, er wird vonaUen, als ein GDrc gelobet, und ist es auch, iri-dcm kein U-werscuerd des Wesens lind der na-türlichen Gleichheit einen von dem andern umrersiheidet» Der Vater, Sohn und Heil.Geist,welche cmes Wesens, und von unzertrennlicherGleichheit sind, machen nur eine göttliche Ei-nigkeit. Daf cr sind nicht drey Görrer, sondernein GE>rr, obgleich der Varer den Sohn geboh-ren har, und also der nicht der Sohn ist, wel-cher der Varer ssr; ferner der Sohn vom Varcrgcbohrcn worden, und daher derjenige nicht Va-cee ist. welcher Sohn ist ; und endlich der Heil»Geist weder Varer noch Schn ist, sondern einGeist des Varers und des Sohnes, dem Varerund Sohne gleich, und zu dcr Einigkeit derDrcyfalrigkeir gehörig. i>) HA ichc was andershak der Varer, mehr was anders der Sohn, undnicht was anders der Heil. Geist, sondern wasder Varer hat, hat auch der Sohn, und der Heil.G ist und diese Gemeinschaft ist m derDreyfal-ngkerr allezeit gewesen. c)

A» Christum glaubten sie als einen wahren GÖtcund Menschen. Von feiner Gottheit vdetcn sie alsörDer Sohn GMrres ist G<Vrr, gleich und einer-ley peatur mir dem Varer, ein Schöpffer undHErr der gantzen welk, überall gegenwärtigund unermaßlich. 6s> Sie lchreten, daß die Jung»frau Maria Ckriitum gcbohren, welc!)er der GOtt desHimmels sty, weil alles durch ihn gemacht worden, e)Sie hielten ihn zugleich vor einen wahrhaffkigenMenl--scheit-Sohn, wr jlhkr ein solcher geworden, nicht durchVerwaudelung seiner, sondern Annchmung unsererNatur, t) GMrc hat den Menschen angenom-men, schreibt /zVLV8Db!V8, a) und der Menschist in GOrr hinüber gegangen, nicht durch Vcr-wandclung der psarur, sondern durch die Wür-digung GGttcs, also, daß weder GMrr in dieHNcnjchhcit verwandelt ward, da er den Men-schen an sich nahm, noch der Mensch in GC)tt,da er zu einem GGrr verkläret wurde»

Daß sie den Heil. Geist vor die dritte Person dereinigen Gottheit gehalten, ist bereits angezeiget wor-den. Von dem Heil. Geiste glauben wir, spricht

in den Dinge», so zur Seelighit nöthig sind, gar nichkjciM8-G!8, ») das; er mir dem Vater und Soh-schwer, und müsse allen andern Schnffken vorgezo- „e gleiches Wesens und glcict) ewig sey. Den

gen werde», y)

Von GGtt lehret eben dieser Mann , rh daß erein Geist, und unsichtbares Wesen -by , welchesaller Crearur unbegreifflich, alles Leben, alle

» ) V088IV8 ink. keI»A lib. i. e. 2c>. x ) I.ibi 6c.»n»cs-

«e ecclelire cünrr» ?L1'ltIäk>tVk»1. y) l p- Z- IH. r>)coznirio»» eer,e vltie. r»p. ryc

A a.a aaa z.

Aus-

s ) dv^!I.I.V8 cikLNr. <"earuriLk. Leve. 4. c. 4. p. 64. e6ik.1624. d) ^V6V8 hlI8V8 6e l'rinnNe I>I>. I. csp. 4.c) 1.1^0 term. 12- 6e pstt. Dom. conf. denruri»r. loc. ciksc.«l) LLO /erm.z. 6e nsüu. « ) ?KO8kLA. 6e promils. Scpi-chliÄ. Oci c,p I c^. k) tkio ep. 2Z. tz ) 6« eccl. 6vgm.,e. 2 .' ^ VchchOk i Kl in biknr. Vsn^Als - '