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Kirchen-Historie Neues Testamentes
wichtige Sache iu einem eintzigen Tage eutschictzcnworden: Doch kan man anch leicht erachten, daß dieHalsstarrige und inlolence Auffühnnig diL8IOL!I dieVersammlung erhitzet/ und zu, der geschwinden rel'o-
1cm n gebracht. .. . . ..
Als dichr Schluß der Vcrsammlimg des andern Sache/ dWIDMI in guten Stand zusetzen'.
sein Äiißfallcn über das bisherige Verfahren / dancbstanbefehlende/ die Sache von neuem vorzunehmen/ und>zu untersuchen. Diß war lObl/cd^^l und I8L8^Ö-i l^IO Wasser auf ihre Mühle, weswegen sogar deriGraff mem^i-vs an den Käyser^abgeferrigct ward, die
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Tages rrL^rokcio ruacsch-chk/ und sonst öffentlich bekanntgemacht ward, wüste c^unive.ettvs nicht, was er an-fangen solle. Er ersuchte die Bischösse, so noch nichtunterschrieben Hatten, um Gottes willen, zuwarten,bis der gantze 8^noc!uL beysammen wäre : er schriebanch an die Versammlung, bezeugte s- me Bewunde-rung über ihr Vornehmen, welches wieder KäyserlicheVorschrisst liesse, und erinnerte sie bis zu AnknnfftKer noch abwesenden Bischösse das Urtheil zu buchen«iiren. Allein die Sache war einmahl geschehen, unddas Concüium schrieb den Vcrlauff an denKäyftr,umLxecntinn ansuchende, inglcichen ward er der Cleriseyund dem Volcke zu Consiantinopel, wie anch andernbekannt gemacht. Man predigte aufs lästerlichste tvie-Ler r.L'.nomvn, und zu Constaminopcl gieug man mitWachS-Kertzen und Gesänge in die Kirchen, woselbstder Briefs des Concil», den ein verkleideter Bettler inRohr eingepacket übcrbraeht hakte, abgelesen, und dasAnachcma über ^L57-oarv>e von dem Volcke auSgernf-fe n ward-
Im Gegentheil schrieben auch beil81D!b;V8 undC^dsschult^V8 an den Kayser und bcschrvcreken sichüber die Versammlung, und bathen zugleich um einenneuen Befehl zu einem rechtmäßigen 8vnoeIa, auch,daß niemand von den unruhigen Vischsffen und Visn-chen möchte zugelassen, sondern nur aus jedwedcrPro-vrntz zwey der Sachen Verständige nebst dem Metro-politen erwählet werden.
Gleich den Tag nach der Verurteilung urri-oiriikam >o»Eid, welchem das Concil« m etliche Bischöf-fe und Geistlichen entgegen schickte, ihn zn bewillkom-men, und anbey zu erinnern, mit dem abgesetzten uc-
Deu 26. Icmii langten auch die Legaten von Roman, deren Briefe und Inüeuälioner unverzüglich in derVersammlung gelesen wurden. Da nun selbige nachdem Wunsche des Concilü lauteten, so russre jeder-mann: Es ist ein COLl.L8Hd.'V8, ein CVLll.b.V8,ein Glaube des 8KbMvl, ein Glaube der ggn-czen welr!
Den r6. lunii ward anch !OIckA.dcb^8 vor den großscn 87rcoäcim ciriret, allem es gicng, den Gesandten wiemit nnerocciv, und man that ihnen endlich zuwissen,daß man solchen Leuten, die sie abgesetzet hätten, keineAntwort ertheilet»'. Worauf die grosse VersammlunglOblücblblkkck und seine Gcsllen wegen der Halsstar-rigkeit, und vielen Unbilligleir, st> dem Concilio vonihnen geschehen, verdämmere und excommunicireke. 6)
Nachdem nun beyde Theile ihre Nothdurfft an denKäyscrlichcu Hoff gelangen lassen, wüste der Kaysernicht, zu was er steh entschließen selte. Endlich furch,te ersieh vor den Mönchen, welche l-we-evkio zu wiederwaren, und that den Ausspruch, daß rwiivkivr, zu-gleich aber auch ovieirrvs und ssltcu abgefetzet
seyn. Allein damit kam es wieder zum Tressen, dar-in» bald eine bald die andere Parthey oben zuliegensschien, bis cviewLv^ seine Sache so gut kartete, daßsich der Kayser vor ihn erklärte, und also war es mit-rokio aefthehcn.
DaS übrige, was auf diesem Concilio vorgegangen,ist die Verdammung des LDboli, welches ein gewisserAelkcstcr, Nahmens Clg?>K!8lV8, zmn Vorschein ge-bracht, und sonst dem HILOVOldO .8iO?8Vd8HltsObeygcmessen wird ; die Entscheidung einig r Skreirig-k-iten wegen der lmircliKüm; die Verdammung der
Lnoieio keine Gemcinschaffk zu haben. 2l-llein die Ab- kckZllsIisncr, und endlich die Wahl eines neuen" Bi-geordneken konten nicht vor den Soldaten, so ionän schosss zn Consiantinopel.
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rnenc umgaben, zn ihm kvnmien. Der eiutzige cv?aur.v8 sprach lonznnLLi, die andern Bischösse mnster:nurvon ferne nachfolgen, welches sie auch bis zu seinerHerberge thaten. Hier warteten ße solange, bis sievon den Soldaten ausgelachet wurden, endlich sollensie doch vorgekommen, von necu^eo aber mit einerTracht Schläge zu Bsthen-LoHne zurück geschickt wor-Len seyn-
nebst seinem Anhange versäumte keineZeit und hielt den 26. lunü einen Gegen Zsmochim vonz; Bischöffen,worinncnCKli>übV8, und
der gantze Spnoäu-i theils abgesetzt, theils in Baun ge-than wurden, aus welchem nicht weniger Übereilungals aus dem vorhergehenden zu ersehen.. Einige mey-run, es wären bey dieser Verfammlnng auch Pelagia-wer zugegen gewesen, welches aber nicht erweißlich,viclweniger, daß man den Pelagianischen Lehr-Sätzeudarinnen wuoriliret hätte. n)
Mülerw ile schrieb der Käyser zurück, und bezeugte
Hierauf müßen auf Käyftrlichcn Befehl aste beydeVersammlungen auseinander gehen : nuz-roieivz aberbegab sich in ein Kloster nach Änkiochien. Jcdoch!e>uxunk8 war nebst seinen Vifchöffeu kaum zu Hauseangekommen, so verdammte er in einem Liynosto er-seine '2. C«pi:u!^,und alle die, so eö mit ihmhielten. Darüber entstund eiu heßlichcr Lermen, weilder Hoff seinen Ansspruch behaupten wölke, und wur-de mancher Bischofs abgesetzet und verwiesen- nurr«-ml Sache ward dadurch auch schlimmer, daß er in einhärter exilinm wandern müsse, und seine Bücher ver-brannt wurden.
Endlich bequemere sich zum Friede«, und
ließ sich die Absetzung gefalle», welches auf
einem 87^0^0 zu Änkiochien beliebet, und eineGesandt-schafft nach Alepandricn abgeschicket wurde, welche den!^älen gegen nes-romv» unterschreiben müsse, -ruxo-ookreev; erkannte auch das Concilium vor richtig,wolte
aber
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») in breuirr. «x.6.