Kirchen. Historie Neues Testamentes
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Verbotenen Ehe-Verbindungen ; der 8/no6»5 untercben diesem 6«x«oiuo wegen des Bilder-Wesens An-vo 724» «) Der Lyaociu, unter räc»äkiä Anno 74;.worinnen von der damahligen Kirchen-Zucht unterder Clerisey Reguln vorgeschrieben werden; der 8yn-oclus unter eben diesem r»c»äkiL iin Lateran Anno745» wieder ävei.kLki'vki und cke-aenre»! » der 8yn-vch>8 unter I.LEL lli. Anno 7-9. wieder reoiceki Vküe-Ln/tuvivk; der 8/nc>cIu8Anlio 820. worinnen fich PabstLkD IN. in Gegenwart cäkoi.1 -1. gegen einige Beschul-digungen verantworten muste. 5)
6. Der 8V8OOV8 k(NllOIVlllkt48l8 zu ^riuli, un-ter k^VllldjO von ^guileis Anno 791. von Wieder-herstellung der Kirchen-Zucht und Verdammung derKetzercy r?i.ici8. g)
Die 8V^OOl in Engelland sind: der 8VtC-OUV8 d4lI)!)Ldl8!8 itt Norrhumberland UNI den An-fang des achten 8eculj, auf welchem der verjagt ge-wesene Ertz-Bischoss zu Porck vvn.rLi»v8 wieder ein-gesetzet ward. K) Der 8Vd>ic)vV8 zu London An-no 712, worinnen der Bilder-Dienst/ und das Der-both der Ehe bestätiget worden; i) Der 8Vd40OV86ll0Vk8ttOV1LMI8 unter 6VIWkIOO zuCantel-berg Anno 747. worinnen die Römische Kirchen-Zuchteingeschärsser worden; k) der L/noklu8 Lslcbscensi;Anno 756. auf welchem man den Päbstischen Glau-ben in Engelland bestätigte. Anderer allhier zu ge-schweige».
8- Der achtgebende 8VdMVV8 zu Toledo unterdem Ertz-Bischoffe Gunderich daselbst/zu Zeit desKöniges vvi-riraL, welcher viel Verordnungen demPabste und Ehe-Verborhe zuwieder gemacht hat/ unddarum unterdrücket worden. I)
9. Die 8VdlOOI in Frankreich und Deutsch-land sind der 8VÜ40VV8 zu Augspurg Anno 742.unter KOdUk^LIO von Kirchen-Sachen; Der 8Vd1OI)V8 zu 80!880d18 Anus 744. gegen äoLiseki-vnund ; Der 8VXOOV8 Vk8.k4kl48!8 auf
einem Pallasic an der Seyne Zlnno 755. in dessen 6g.nc>nibu8 das Recht der Könige / die 8V18IOVO? zuverschreiben, und die Bischöffe zu bestellen, befestigetwird; Der 8VMVV8 zu 6k.dMI.llV Anno 767-auf welchem der Gesimdrfchafft conzräuriur evkko-»vkii zum Vcfcheid geschlossen worden/ daß man zwardir Bilder in den Kirchen zum Andrucken haben kön-ne / aber durchaus nicht verehren solle; Der 8VdI-OOV8 zu Regenspm'AAnno 792. worauf rk.l.,x vonLlrgrl seine ketzerische Meynung abgeschworen. AndereSvexicjj zuWormS/ unterschiedene in Bayern zuSaltz-Üurg/ Dreystngcn, Passau/ der lliprinenii8 in den Nie-Serlanden / der sogenannte 8ynoäu8 6err»gmcs, dieS)-i,otll zu Aachen rc. sind eben so merckwürdig nichtAUS können in den Lllilcöllonibu; der Concilien nach-geschlagen werden.
c) k/tVllV8 Oircon. rer. ktorn. iib. 21. 8llOI4OV8 <lec.I. lib. 10. k) Viti. kitior. Loiiciiior. 1-4-
xgZ. 6;. seqg. >t. LsIIeÄ. c^onciiior. Inm. z.
Viä. A-ÄL iliiu? in "kom. Loncilior. k) blrlrNesburienf.cke ^.nx!oe. üb. Z. i) L^I.LkVL resr. I. Ic) 8 k^K-WLllVL Lc. x. csx. I. I) Ibiäri».
XV.
Wie war die Gewalt der Obrigkeit in Kir-chewSachen beschaffen?
Noch meist wie im vorhergehenden 8cculc>. Dennobzwar von derrPäbsten der Grund zu ihrer folgendenHoheit und Entziehung vou weltlicher luribcilöllon im-mer mehr und mehr geleget ward; so erkannten sie dochzu dato die Käyser vor ihre Ober-Herren, und liessen siedie Rechte in der Kirchen exerciren / deren sie bisher»gewöhnet waren; wie denn die Griechischen Käysersolches bey der Pabst-Wahl dadurch bewiesen / daß siemehrentheils Griechen und Syrer zu dieser Würde be-stätigten, in ^der Hoffnung ihrer Treue und Ergeben-heit desio mehr zugeuiessen, welches doch gar schlechteiurraff/ indem sie derPabst-Grist alsvfort verkrhrete- m)
Der Pabst cori8^ä8iri^v8 Hatte von ivzuuiärro il.kaum den Käyserlichen Befehl erhalte» / daß er nachCoustantinopel kommen solle/ so ließ er alsofort dieSchiffe darzu zurechke machen, n) Die Käyser schick-ten ihnen die Befehle bey Vermeidung KäyserlicherUngnade zu. o) Wenn die Päbstc an Käyser oderKönige schrieben, so bedieneten sie sich der llibmilkestcnRedenS-ArteU/ alS/ daß sie mit gebeugten Knien bä-then, Käyserliche oder Königliche Gnade anfleheten,und dergleichen, p)
Die Päbste besassen auch Rom und darzu gehörigeLandschafften, nicht als unumschränckte Ober-Herren,sondern als Vasallen: daher »co m. nebst dem Römi-schen Volcke/ dem Ticäyser e»Lor.o die Fahne derStadt Rom / und die Schlüssel der Bekänntniß ke-crr, wie sie genennet werden / zuschickte / mit Bitte/ ei-nen vornehinen Minister abzuordnen/ welcher den Eydder Treue von dem Römischen Volcke übernähme, g)
Nickt allein aber waren Käyser und Könige die welt-liche Obrigkeit der Päbste und anderer geistlichen Per-sonen/ sondern sie verordneten auch in Kirchen-Sa-chen / berieffen die8ynuäo;, und setzten die Bischöffeund Aebte ein und ab.
Die Lgpicularia cäkvi.l n. sind nichts anders / alsKirchen. Gesetze / Regeln und Verfassungen / welchemit Untertänigkeit aufgenommen wurden. Wie cä-K0I.V5 mit den 8ync>ciir, auch ohne des Pabsteö Ge-nehmhalten, geschaltet und gewaltet/ ist aus vorher-gehender Frage bekannt.
Von Bestellung und Absetzung der Bischöffe sindüberall Erempel gnug vorhanden. l.vir?«äuvv8 bcstel-leke cäi.l.l8i vn zum Patriarchen zu Aquileja. r)ooli.o, Hcrtzog in Väyern / machte viksnivr^zumAbte vo» 8. kskck m Saltzburg. -) Ja, welches dieSache am meisten erläutert, so bestätigte der Pabst
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rn) Onf. Kilt. äe 1' cßlilr 1'. i. p. 400. n)
^^-) 8 'll-) 8 IV 8 . ?/rVI.V 8 vi-c. -)!ii. 0 ) käVllV 8 viscsn.cls kongnk. 1 ik. 6 < 49 . p) ^I4^84'^8IV8 in vir, 8 kL-
II. 8 I'k?ttäNV 8 II. >n -M. sä ?Ik>tNVK 1 . /t-OltI^djV 8 in epilt. L^KOllV^l Z 1 . ^nnrles kr»a-comm. cOd 1 kl>i 6 IV 8 «i« Impc». 6 -rm. cLss., 6 .llI 8 /llLX-)I4r)kk Kc. g. in üb. 7.
cx. ll. r) ?LVllV 8 viLcon. öe red. xelt. llonK»b. 1ib,6.>c«x. iz. r) L/)ll^llV8 c«ar. 14. c. 8r-
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