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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen «Historie Neues Testamentes

fiöreten, verbrannten, und sonst gar übel mit denMönchen und Nonnen Hauß hielten- ^ -Gleichwohl wurde in den Klöstern noch vielfältigdahin gesehen, daß man gute Schulen darinnen unter»halten möchte, dergleichen Mail in Deutschland zuHukde, Hüschsild, S. Gallen, MäyUlz, Hirsihau,Lindau Geüngstädt rc. in Frankreich zu oe

Man will zwar vorgeben, die Legaten wären zurUnrerschrifft gezwungeu, oder bestochen worden, unddie andern Bischöffe Clienten und Lreaturen vuourgewesen: Zudenr hätte der Käyscr gegen die Canons,als Richter praell-uret, und darum sey er von mco-rä<r vor einen räuberischen 870060-.- Malten und ver-worffen worden: allein , da die unpartheyischen Scri-

UI5, R. -rov«5,cc>«8lL, LVXLkke« Zrc. in beuten nichts von dergleichen grau-nnimbus gedenckett,

Bliranni n zn r. virro^, na^-und diesem 870060 bei) den Griechen gar viele dcnTi-

euoa öcc. antrifft, k) stcl eines allgemeinen Loncil» beylegen : so Hält man

Sonst brauchte man die Klöster auch zu Gesang-!solche Anschuldigungen Mich vor Würckungen einesnisten der Könige, Fürsten und anderer vornehmen so- bösen Gewissens, wie auch die Unterdrückung derActenwohl Mannes - als W ibs - Personen , inglei- zur Gange bezeugen kan.

chcn der Beschösse und anderer Geistlichen, wovon in Im übrigen ward dieser 8720628 in der Kirchen derder Historie selbst gnugsame Exempel Hin und wieder Heil. Apostel gehalten, und mit einem besondern Nah.anzutreffen. meu der erste und andere tikuliretwell er entwe.

X'V.

Wa6 vor 8M061 sind in diesem 8ecu1o gehalten worden?

Mau mercket

1 . Die 8Vd>Ol)08 im Onenre.

2 . Die 8VdlOO08 im Occidenre»

XV.

Was vor 8^noäi sind im Oriente gehaltenwo.den? '

Sonderlich drey SVbcoOl zu Constaucinopel,welche bey den Griechen vor allgemeine ausgegebenwerden. , ^

i. Der 8ynoäu^ zuConstanttnopet Anno 86r. wel-chen der Käyscr bcrufferc. Die Gelegenheit

darzu gab die Absetzung des Patriarchen und

Erhebung ruo'ri: an deffeu Stelle, wovon bereits inihren Lebens-Beschreibungen gedacht worden. Obnun wohl die Wahl rnorn auf einen, 872060 Anno

der zu zweyen mahlen versammlet worden, oder mitdem andern Phvtianischen 872060 Anno 87-. völligeinstimmig gewesen. Man hat noch l^Lsnoues des.selben von der Kirchen-Zucht beym MdIHKü.,8.zb40I8iL und in den Lollcälionibuz Lonciiicirum. i)s. Der 8720628 zu Constantknopel Anno 869. Die.fen bcruffte der Käyscr L^ruiv; derMacedouierauSbekannter Verbitterung gegen ruo-rivia , welchen erschon zum voraus abgesetzet hatte. Indem dieser 872-iociu5 gantz nach dem Päbstlichen Vergnügen eingerich»>tet war,.so wird er freylich von dieser Seite unter dieonkoeloxen und gantz unstreitig allgemeinen Loncüisgerechnet, darunter er den Nahmen des achten führet»Es waren nicht viel über :oo. Bischöffe zugegen,weil man ausser Streit Lenenjcnigei, znerscheinen ver.bothen, welche dem Päbstlichen Libelle nicht unter-schreiben wollen, wie aus der lll. eiälion dieses 872-o6i zu merckcn. Daher man ihn billiger, als den vor-Hergehende:», vor räuberisch angeben kan. k

_ rnoriv; ward also auf diesen: 87:106s 1ol«initer ver-

85S. war conLn: iret worden: so machte doch die igns !dan:mct, aber wieder eingesetzet. Erst in der

ramsche kaÄion solche Händel daaegen, daß man auflfünffken ksLon ließ meu: r-uo-riv^ zur Verantwortung,,im grössere Versammlung darüber dencken muffe, hörete ihn aber gar wenig; daher ihm nichts über.welches also in obanaezcigkem Jahre ins Merck gest- blieb, als, daß er sich gegen das gewaltsame Versah.

ren bcschwerete. 1) Das gottloseste war, daß der ty-rannische Schluß über rnorivki nicht, wie sonst ge.wöhnlich, von den Bischöffen mit Dinte, sondernzum Zeugnisse ihrer Voßheit und Unbesonnenheit mitdem Weine des Heil- Abendmahls, oder, wie sie rede-ten, mit dem Blute Ckrill,, unterschrieben ward. m)Gleichwie der Pabst auf diesem 872060 alles nachseinem Willen eingerichtet hatte: also ward ein be-

tzct ward , . .

DerKäyser raicuE bat sich auch dre PabstüchenGesandten zu diesem 872060 aus, womit er sich dennzu Rom gar sehr mkimiirete. Es erschienen also dieBise! öffc K0-V0»VVV5 von korm Romanv und

von mit den päbstlichen InliruÄionen:

in allem aber werden -rx. Bischöffe, soviel als derenauf dem Nicänifckien <^on> ilio geweffn, gezählet.

M "unHer "chnatianer Wunsche li sten, mn^rivs pabst des alten Roms, oder die heilige Rom:rrmste sich stellen, ward wegen beschuldigter Absetzung sche Rüche anzutlageu oder zu beurtheilen, wo-

des Vischoffs sLrsokri zu Syracus verhöret, überwichn und verdammet ; hingegen k-no-ri-8 als einrechtmäßig beruffener Patriarch nochmahlen bestäri-act; gestalt der Schluß auch von den Päbstlichen Le-g.m ,1 selbst genehm gehalten und unterschri bei, worden.

x) liiüor. V.Il. ss. 6;i k iO. l-äVKOIVS

Lrkt-lir crlrbrivr. kR. Lk^dlULdl- k. lec.I. 02^-14.

rmrch das Päbstliche Ansehen im Orient einen festenFuß zu gewinnen suchte; wiewohl viel Griechen, auchvon denen so auf dem 872060 zikgegen gewesen waren,

im

i) <7onf. kk. b. iec. 9 csp. 12. k )

I) ^^ 87 -^ 8 IV 8 tnNvf. 8 »n<,ai VHI. O^VIV.

/zü. 8/no6. vihi, m)