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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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Kirchen-Hlstorte Rerrrs Testamentrs

Nach^omxnr Tode ward er von -4 Cardinälen er.sFüffen auf ihn getreten, und gesprochen : Auf denwählet, andere S.Cardinäle aber nebst dem Rathe und Löwen und Ottern wirst du gehen, und tretenVolcke gaben ihre Stimmen dem Cardinal viacono auf den jungen Löwen und Drachen : wog. genoerrivlan». welcher den Nahmen VIL7-VL IV. annahm,iabcr der Käyser versetzet: Nicht dir, sondern pe-«nd sonst ein aufrichtiger und geschickter Mann war. rro beweise ich solchen Gehorsam : darauf dochBeyde zerreten sich nun um den Stuhl, indem dieser der Pabst hinzu gethan : Sowohl nur, als petr»»orschützete, er wäre eher erwählet worden, jener aber! nnrf; solches geschehen, n)mit feinen meisten Stimmen das Vorrecht prseren ! Weil aber alle damahls lebende und bald folgendeäireke. ä) Scribenken nichts Hiervon gedencken, auch nicht wohl

Der Käyser wolte den Streit auf einem 8ynoäo zulau» ausmachen: äbLX^blvLX aber war viel zu stoltzdarauf zu erscheinen, und also cvnkrmirete der KäyserVILIOliLbr, «Nd^l>kx^bll)krk. ward mir dem Ban.«e beleget, e) Dieser aber ließ sich nicht kleinmüthigfinden, und donnerte mit eben dem Bann-Geschützeauf den Käyser und die?alre, deS8ynoäi zu?su>3 los,ward aber Anno 1162. aus Italien gcjagcr, und mu-ste seine Sicherheit in Frankreich suchen, t)

Nach dem Tode VIOIOk<l8 lV. kamAnno 1165. wieder nach Rom; p) indessen derKäy.fer durch die ihm bcygechanrn Bi schösse 6VIOO!^H1zu Orems unter dem N<nnen ?^ 80 btLl.I 8 lil. an desverstorbenen Stille erwählen ließ, b) welchen ersuchAnno nL6. zu Rom einfuhreke, und ^bkX^dlOKVk^von neuem nöthigte, aus der Stadt zu weichen, i)Auf llk. folgere Ochchl.I8IV8 w.

welcher sonst IOlächk§!8'k8 hieß, und Abt zu Strumegeweftn war. k) Die Meyländer aber, welche ihredurch den Käyftr zerstöreke Stadt wieder aufgebauetHatten, hielten es mit /ebKX. 4 bMKO, baueten ihm sogar die nach stimm Nahmen benennete Stadt ^lcxan-

glaublich, baß sich der großmüthige Friederiei) der»gestalt würde haben trackiren lassen; so sind diese Um-stände billich unter die Fabeln der Pabst-Patrsncn zurechnen, wieviele ausführlich erweisen, o) Sovielist indessen nach Anweisung der Historie leicht zuzu-geben, daß gleich andern Pabfien die-

ser Zeiten möglichsten Fleisses gesuchet, die Känftrli-che Hoheit unter die Füsse zu treten, wovon an an-dern Orten ein mehrers wird gemeldet werden.

Die Schrissten ^bKX^bivLI sind Z4i. Briese inden lumis Lonciüorum, nebst einigen OunNiruuoni-du,» so eben daselbst befindlich ; noch stchs Briefebey dem , p) und ein Brief an ^Mal.u-

ÜNM äs 8 cliit'm»re illiu; rempori;. g)

l.vciv8 m.

Pabst Anno utr. den 09. Anglich bis H 85 - den25. NovcmbnS.

Er hieß zuvor ttVlvlk^bl)V8, war von bucca ge-bürtig, und von ankXLuvko in. zum Cardinal undBischofs von Oüia erhoben worden. Die Römerjagten ihn aus, weil er einige bisher eingeschlicheneGebräuche abschaffen wolle, sie wurden aber durch

ärism bey Vercetk,, welche sie auf das beste befestig.'die Italiänische Fürsten gezwungen, ihn wieder einzu.ten, und sich sonst noch mit vielen Städten in Italien nehmen.

gegen den Käyftr verbunden , i) worüber es zu weittänffkigen Kriegen in Italien gediehe, welche im V.Capitel nothdürfftt'g werden angezeiget werden.

Endlichakö auch O^I.l.>8chV8mgestorben war, rc«beten die Bischösse dem Käyftr zu, er möchte einmahldas 8cl»>mg zu heben sich mit Hl-LX^dMKO vergleieben, und ihn vor einen rechtmäßigen Pabst erkennenEs ward also eine Znfammenkunffk zu Venedig bclie.bet, wobey es denn um das Ende des Iulii Ao. 1177endlich so weit kam , daß der Käyser und Pabst miteinander ausgesöhnet wurden, m)

Man erzählet, es habe sich der Pabst nach geschehenen Vergleiche in die Kirche 8. bl.-rci begeben, undals ihm der Käyftr nachgefolget, ihm an der Thürebefohlen, sich auf die Erden zu legen, foigenbs mit

«i) k?>vkVicV8 Iik,.2. c.48. t-ay. ä88LkicV8 ,ä -in-1159 cbror». tzrmberxcnie. v) K/O8VILV8 kib. 2. c.5464. K<N- VOO8<.kiINV8 iik». 2. cip. 65. f) ietAKHdiV8roi.okei. 8->l.ä8V8. ^Vcl.88V8 ^lii. 8) e/lVl- k. c.

k) r8w8kricv8 l. Isip. »piko!. ,cktt8X8icv^ 1>ec-7.

OHO Sc 8 8t./,8lO c-p. l8 ?iii. i) ^V5-

vicvs -ttt »n. 1168. o^vo äe 8. 81.^810 c-p.2->. li)6O8ttO88?.0V8 VI1888. ->6 snn. n68. c«nrmu-cor»ä rn. ennäem. O VI O c!c 8. 88^810 c. 2!.

l) läcin c.22. -.1888U7V8 -<» -n. H/Z- m ) 60H40-rtzl8VV8 ,a. H7L. 1177- OHO «i« 8. Lb.^810 c.2ZLkiemic-

Sonst sprach er den Königin Schottland wn.«^-von dem Banne los, damit ihn der Ertz-Bi-schofs kv6L»iv5 vonPorck feint langer Zeit beleget hat-te, untcrreSete sich auch zu Verona mit dem Kayjerwe-gen verschiedener Streitigkeiten, sonderlich über den8ckiün3r>fthen Bifchöffm, und suchte die christlichenPotentaten zu einem Crentz-Zuge zu bereden, r)

Es sind zwey Briefe und ein vecrcc in den chomi;OonciNorum von ihm vorhanden.

VK8^NV8 III.

Pabst Anno H85. den 26. Novembris biö 1187- den2v. Octobris-

Nachdem er aus einem Ertz-Bischoffe zu Meyland,allwoer deu Nahmen b.^b 48 LKIV 8 sührete, Pabstgewoben, so verfiel er mit dem Käyftr bkkl)LKI(.0in Streit wegen der Makhildifchrn Erbschafft, undhatte schon willens mit dem Banne um sich zu werffen,wenn ihn nicht die Veroneser davon abgehalten hätten.

Sonst

ri ) ttä«HvtEdIV8 8ctt8v81IV8 io cbrvn.deorimb.^Vcl.88V8 8-n-r-k. 40. 6 ^ 80 ^IV 8 L. c.1177. 0) 10. 8Vkec^8v. d1^IV8 in älüerrsr. <le 8,c rs.8cttI81'8KV8 Se i-b-rr-re-ccles. 1,8.5. csp.4.

?,V 6 V 84 '> tilLV^1/U8!I8IV8 in öill-rttrior.e 6e ksc re. ^lii.p ) ^ilccll. 1'om. 2. p»?. 227. Sc '1'om. 4. p,ß 446. q ) rabiblioikec. ?slr. Idom. 24. r) 80 d^bV 8 »S L.L. Hjl.

in 85. c^Lccot»iV 3 . Llii.