XII. 5-culum. I. 6sp. Von den Lehrern in Occidntt,
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Sonst starb er vor Gram, als er hörete, daß Je-«usaleman den Egyplischen Sultan Saladin über«gegangen» rs
Man hat fünfsiBriefe von ihm in den lomixLonciliorum»
6kl360KlV8 Vlll.
pabst Anno H87. den -r. Octobris bis «bett biß Jahrden 17. Decembris.
Seine GeburtS-Stadt war öeneuentn, sein vorigerNahme aber kV8. Lv8.i«.nv^ der ,v. machte
ihn zum Cardinal > ?rech/tero mit dem Titul 8.3.,urenn,, und LrkxänoeL UI zum Cantzlcr. Seine meisie Beniühung- auf dem Pabst-Stuhle gieng dahin,daß er die Christen zur Wieder-Eroberung des gelob-ten Landes bewegen walten, c)
Drey Briefe von ihm. sind in den lomi; 6onci-liorum anzutreffen»
6Hb1M8 M.
Pabst Anno H87. den 19. Decembris bis Anno nyi.den 5. April.
Zuvor hieß er ?^VL.ldlO oder k^V30 861103^..8.1. Sonst war er ein gcbohrner Römer und Cardi-nal-Vischoss von palellrma. Er entnahm die Schott-landische Kirche der Oioece; des Ertz-Bischoffs vonPorck, bemühete sich die Unruhe in Sicilien zu stik-len, und beredete die Könige in Engelland undFranck-reich eine Creutz-Fahrr vorzunehmen, u)
Man findet sieben Briefe von ihm in den lomi»Lonciliornm.
60333811181V8 Hl.
Pastb Anno 119k. den ir.April bis 1198. den z.Iamiarir.
Dieser Pabst war ebenfalls vonRoni gebürtig, undführete sonst den Nahmen ll Vä LIb! llstVb 3030. k.vaxmvi in. hatte ihn zunr Cardinal. !)iaconc> mit demTitul 8. blaiisc in Loxmoäm gemacht.
Man giebt ihm schuld, er habe bey der Crönung desKäystrs »rnLici vi. welei^e er sogleich nach seiner Er-hebung auf den Pabst-Stuhl verrichtet, die demKäy.fer aufgesetzte Crone mit dem Fusse wieder herab ge-stoßen , dadurch anzudeuten, daß er »ach Beliebn,Cremen geben und wieder nehmen könne, x ) Ob nunwohl diese Geschichte den chk^ximen des Pabsikhumsgantz genmß laurer, so wird sie doch nicht ohne Grundin Zweifel gezogen, weil keine andere als EnglischeScribrnt u derselben gedenckur, welche leicht aus Haßgegen ttEicx n, d.r ihren König Richard gefangengenommen, dergleichen Umstand erdichtet Habenkönnen. 7)
Sonst bezeigte er seine Pabstliche Gewalt durch un-terschiedeue Bann-Strahlen, welche der König »i.-rnonsvg j„ Gallicien, der Graf xonr-ro^ in
Engelland, der Hertzog Leopold von Oesterreich,undendlich auch der Käystr ch'liu ict) empfinden musien.
r) k3/r'3Ikga. L4L880d^IV5 in vilir poniit. k^ktOIVIV 8 . l)V ?>üi. r) liäem. ») liäem ed IXLONI
bibüorkec. ? mit. >r. L^V3 b> 0 . liir. teripr. cccl. p»ß. 6 sQ.x) kbO03ItIV8 3I0V303d>IV8 in »nnsl. Xntzk. »cl » 11 . 1191 .H3diItI(.V8 ä» ruen». /^nßk. üb. 2 . csp. IZ.
LLkbOdlIV 8 . 7 ) Viä. l). v. L. 6 . 81'KVVIVLbitioi.Lerm. prg. 582 .
Auf seinem Tod. Bette begehrte er von den Cardi.nälen,.sie möchten den Cardinal-Peerbpierum io»au-r-x^lie 5. Ei.» auf den Stuhl setzen, welches ihmaber abgeschlagen wurde.
SemcrBtiefe find siebenzehen indcn'komix6on>cillvrum,, und einer beym L?c3V2I0 r) zu befinden.U. An andern Grren.
611.8381VL. sde^ 6I8L38331V8Abtzu Westmünstec inEngelland um das Jahr nor.
Er war vermuthlich aus der Normandie. Das istgewiß, daß er in dem Kloster kec von ^urucl-r^K in-kormiret worden.
Als er von feiner Reist nach Rom wieder zurückkehrete, gerieth er mit einem Mäyntzistl)cn Juden- ineine Disputation von der Wahrheih der christlichenReligion, welche er nachmahls in der Form eines Ge-spräches aufgezeichnet, unter dem Titul: l)s 61s 3c-cieliac ccinnr luciacos. Ausser diesem sind noch unter-schiedene seiner Homilien in bkanutcriprix vorhanden, a)6VI8331V8 oder 6I3K33IV8Abt des Klosters 8-dls'i'ire ile v^ojzenr zü üouäun in koirou.UM das Jahr rioi.
Man weiß von ihm, daß er ein Französischer vonAdel gewesen, und anfänglich wieder seiner Mutterund seines Lehrmeisters Willen, welcher letztere dochim Münchs-Stande lebete, inö Kloster gegangen.
In seinen hinterlassenen Schriffte», darinnen derZcylux. noch ziemlich rein ist, ist viel Gutes anzutreffen.Sonderlich eifert er wieder die falschen Wunder undReliquien, und wünschet, daß die Eörper der Heili»gen nimmermehr aus den Gräbern wären erhobenworden. *)
Seine Grhrisfren sind folgende
r. l'rLÄrcu» <juomvci» iciuio üeri clcbcrr.
2. dlorrliurn in lob. libii X. i« Über vnv;» L in I.»-menr-lriolic» lereiiii.,« über vnus.b. 1rL<A»kur. Se inc^rnscione »cluertii» Iiitlseos-4. LpilbnlL prob»» cle buceil» biuire ärta A äs verurre p»-ivinici corporir.
8- De tsuäo sj. >t»ri» liber-6. Oe virsiioitLte vpvtc«lu.m.
7 Oe pißrioribu» banötsrum Irbri III.
8» tietl» pei per ürrincos. tcn 3iitl»r>ae klrerolölpniirrnss !».
bri iv. Man tadelt hierumcn, basier sich gar zu fthr derZierltgkcit des 8r>ü und übcrstüßiger or,r»rsschen Aus»schweiffuugen befliesien.
9» vilL tus > teo^i. noaiLrium übi-üll. 2iese bisher genenue-te» Wereke Irat I.oc^L v-rciieriu» zu Paris Anno i6z I. intoi», heraus gegeben.
lc> 8er!r>n pro!>xvi in illu -: 8apienki» vincir mslikirm, isi uUL
ter IlLriibisiü We.tlen auznlressc».n. lliiteisc>,ievcne Lon.me^kürii, als in ^b-1ism»in !»»»«»Ü4>cü»m , 7.äcü-rii!N, loH-r, ^ tebscac ^ sc 8opbo-
I»i-iri, kr<»ch-,i«j. sollen noch in kg»lialcrix«i» vorharuden seyn-
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- 6 Lrai>l.Lckxnxi 5
Mönch zu 6«u,b!uu» um das Jahr nok.
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r) btiscetlsw'2. p»^.2gl. loc. cil.p.kZ 7 -
>r. ss 8 HÜ 13 bI.VVIOdl in ü^n» vit»e.?088LVld!V8. Mj,') LVILLIU. äe religuiir. b ) ciiVL toc. P. ;§7. s»q.