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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirche». Historie Neues Testamente-

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7. InllrnÄia käei.

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IrsLirius: dreier tunr?

l'rLÄatv; cle äiuiliane L scripmribns librorum-LrsKLrv» äe Lucksriüis merrice. Die Oper» pekri KI-e-/enÜ! sind letztlich zu Paris Anno 1667 . in 5»iio herausLckemmen. Sonst hat er noch Inxulpdi Lro^lLnäe»^ Hi-storie coniiiiviret, rmd mehr Traktate geschrieben! dir letz-lern aber scheinen vcrivhren gegangen zu ftyn-l>)A«O>1A8 8LOXL1V8

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deck Pabst und König in Franckreich, welche er zu gar gu«teu Patronen hatte, an besagten seinen König zu hetzen.

Nach vielen Verdrießlichkeiten ward er Anno 1:70.wieder ausgesöhnet, und kehreke nach seinem Ertz-Biß.chume wieder zurücke. Doch fein unruhiger Geist warnicht von ihn, gewichen, und er fieng wieder solche Han«del an, daß der König einstens im Verdruß sagte: Istdenn niemand, der mich von dem zancksüchtigenpfasten befreyen könte ? Diß fasscten vier Traban.kcn zu Ohren, giengen hin, ermordeten in der

Kirche, und machten damit der unfteligcn Tragödieein Ende.

Der Pabst zvxxLiwLR m. wüste dem enkleibeten nichtbesser zu parcmiren, als daß er ihn wenig Jahre hernachunter die Märtyrer und Heiligen zählckc, auch eine»Tag ausätzte, daran man fein Gedächtniß tvlennirer j,»Nl ssantclbcra Anno 1162 wird «ma.hraclu'k'^ Kirchen begehen solle. Und dergleichen Antichrists.

CrtzBlschoff zu ^Ewerg RNN° r.b2. wnv umgebraei)t Ee in derHöllen sitzen, welche mau

^ . . im Pabstthume mit grosser Andacht verehret.'

Er war eines Kariffmannö Oohn vsn Londm, und ^ Sein Leben, welches aus vier unterschiedenen Engst,studlcrckc erstlich zu Orsord,folgendS zu Paris. Scribcnten zusammengetragen worden,ist indem

Ertz-Bischoss 'rnLOL.rl.vv8 schickte chn nachmahls »ach O,^^^no„o 0 hristisni i8uvi^irno lü82.zu Brüssel nebstVononien, daS^l>8eanomcum easelbstcn zu erlernen. stMen Briefen heraus gekommen.^

Bey seiner Zurnckkunfft ward er ^rcbrciiaconuz zu ' OOHäOk8.8I)VS

Cantelberg, und bekam noch andere Stegen und Prä- virLksii-irzi;

benden, bis er gar Groß-Cantzkr^bey dem Könige, undj pr-rdyccr um das Jahr r 170.

Er war sonst aus Italien von Virerbv gebürtig,undward bey den Kaissern coxicLvo m. undrnivLicico i. 8e-crcrariu,, bey »enreico vi. Allmosenierer.

Die Lateinische, Griechische, Hebräische und Chal-däische Sprachen hatte er ziemlich innen , und aufsei,neu Reisen durchging er die besten Vibliothecken, auswelchen er sammlete,was er Hernach in sein BuchObro-nicon vniuerlsle, oder ?antbevn genannt, zusauimengefüget. lc) Es ist diß Obronicou theils in gebundenertheils in ungebundener Rede geschrieben, und bey demickNOKIO I) zu befinden.

Sein 8peculum P.eguw, teu lle Lenealogir omnium8.egum öc Imperarorum a chluuii kemporesü läenncum

VI. wird bey derKäyserljchen Bibliothcck zu Wien imkvl8co verwahret, m)

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Probst bey der Cathedral - Kirche zu Roschiid um das Jahr1170. stirbt 1204.

Erhielt sich mchrcntheilö bey dem Vi'schoffe zu Lun-dcn auf, und war desselben Capegan, ward auch vonihm nach Paris geschickt, einige geistliche Personen nachDännemarck abzuholen.

Weil er gar gelehrt war , und einen feinen 8r^lumschrieb, bekam er den Zunahmen LLär-uaLriLvr. n)

Man

riachi»L08Lvvi Tode Ertz-Bifchoff ward.

Vishcro hatte dieser ehrgeitzige Mann seinen Schalckmeisterlich zu verbergen gcwust,nunmehrs aber stetigeran seinen Anrichri'ssischen Pfaffen.Gcist zu zeigen, also,daß er nichts als die Freyheit der Kirchen, und die Hoheitdes PabsteS zu behaupten, und dem Könige auch die geringstc noch etwa übrig gebliebene Macht bey der Clerbsey zu entrüsten suchte.

Es gieng aber unter der Clekisey damahls in Engestland so übel zu, daß man von fast unzahlichen Lastern,und sonderlich auch Mordthaten derselben zu sagen wu.sie. Daher der König ei» Einsehe» haben, und sie nachden alten Gewohnheiten vor seinem Gerichte bcstraffenwokte. Allein TIäOkvl/z8 wiedersikte sich aus allenKrafftcn, vorwendende,daß die Geistlichen allein unterdes PabsteS lurircstLtion gehöretcn.

Man hielt darüber einen 8ynvüum zu Olnrencivn.wor.innen ihm die Wahrheit der Königlichen Rechte so deut«lich vorgingen gelegek wurde, daß er nicht weiter wieder-sprechen konte, und die Königl- Gewohnheiten mit seinerHand und Siegel bestätigte.

Bald aber gereuete ihin alles, und seine vorgenomme-«e Flucht gab zu erkennen, daß er nicht viel Gutes gegenden König im Sinn« hatte. Man ertappet« ihn abernoch, und verdammte ihn aufeinem Concilio zu Northampton , auf welchem man ihn desMeyneydS , derVerratherey rrud anderer groben Bosheiten übcrführete.

Weil man ihm aber nachdem LonciUo ftincFreyheitgelassen hatte, enkwischete ernach den Niederlanden,undkam folgendS zu dem Pabst Lvex^vko nach 8ev8,all-wo er sich an feinem Könige und der ihm beyfallenbenClerisey mit dem gewöhnlichen Banne rächeke, welchesdenn mehr als einmal geschehen, wobey er nicht unterließ

i) 6 unf. HOVLVLNV 8 , käl)VI.k»V 8 s- viceto, 6 K 8 .V^ 8 lV 8 in Ckro». 6VII.ILI.kc1. dleui.rißlenks kill. änxl.Iib.L. k1O6L81V8 in IN«»!. 1c) LL1<I.^kkcHI>1V8 6 « Icripror.eccles. V0881V3 cie Iiiil. I.»r. lib. 2 . c. ^ 4 . I) Inter scriptvresree. 6«rm»n. m) 1 ^> 1 LL(IIV 8 öe Libliotk, Vinävb. Iib. 2.c. 8 - n) V0881V8 I.c. k. 55 . ä1.»LK L. L^8H101.II8IV8ae tsript. v»n.p. lZl.d 10 I.LLk^V 8 in UrZoxe sä Lkerlonef.cimbr.k. l.c. 4 -

b) czve I.c. p.; 89 »