XU. 8ecnlum. I. Ssp. Von den Lehrern in Occlbenk.
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nur ein wenig vermehret habe. -) Sonst ist das gautzeWeick aus ben k-»rril,u» zusammen gelesen.
2. 6ll>ss«, leu LnmmencLriur in k5,!inur vsvj«iik»
2. LolleH-ne» in omne» k»uli e^iKole».
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Dischoff zu Freysingen Anno n;8-stirbt nxz.
Er war ein Sohn des Hertzogsi.LOl-ol.ol von Oester-reich, welcher aEri-rki , dcsKäyserö IILdlkllLI IV.Tochter zur Gemahlin hatte. Weil ervon Jugend aufLust zum geistlichen Leben trug, ward er als ein Mönchin dem neu-aufgerichteten Kloster Neuburg erzogen/ ,und endlich von demVater zumProbste desselben bestellet.
Er legte aber solches Amt bald nieder / und begabsich/ feine 8iuclu, fortzusetzen nach Paris,ward folge,idsm dem Vurgundifchcn Klöster lelorimonr ein Elster-tienftr-Mönch, und nicht lange hernach Abt«
Sein Vrudcr der Käyser Conrnd der Dritte er-nennese ihn zuiu Vischoffe zu Freysingen in Bayern,und nahm ihn Anno 1147. mit sich nach dem gelobtet,Lande. Nach seiner Zurückkunfft trieb ihn das Wer-langen zum einsamen Leben an, sein Bißthum aufzuge-ben, und feine übrige Lebene-Zeit in dem Kloster Klori-^mom zuzubringen- »)
In seinen historischen Schafften, so er verfertiget,führet er sich als einen redlichen und unparthcyische»Scribenten auf. Solche find
1. Ltironicon rerum sb inirio munsi vsgue ss ^nnnm H46.x-gzrum, welchem er noch das VIII. Buch «ie kne munäiangeheiickct. b)
2. ve ßeki» ?ri<leric! karbsrotH libri II. Welche 8-ileuicu»,ein Domherr zu Freysingen weiter fortgesetzet hat. c)
z. ttikori, ^ukrisc- , welche aber noch nicht heraus ge-kommen.
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» V n n n 6 r> o n I n u 5 1;
/reebiklirconus zu Hunliinßton in Engelland um das Jahri>5o.Man mercket ihn wegen seiner Schrifteen, die sind
x. ttiüorul Snglorum »I» ipür genri» primoräii» vrgue sä 8re-pk,ni Leg!» morcem iibri, VIII.s, 8iSe»u, «>e cvvtemku munch. Andere Schrifften sind nochm dlSri» verborgen- >i)
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n I n V L l. l. L ^ 5 1 ;
Abt zu ktev-ch)- in Engelland um das Jahr r rxo. stirbt n66.
Er ward mir »erriuco , des Königs Davids inSchottland Sohne, erzogen, ob man ihn wohl sonstcnvor einen gcbohrnen Engelländer hält.
Seine Sci-rijssm, sind
K. Hlüori» äe eil» sc mireculi» 8. Läuersi kezi» -e ^«wkef-köri».
2. 6en„lox!i> Kexum ^»ßlvrim.z. ve irello Sttnll-rüii rempore Stepb-ini Heg».
4. ttikori» 6e SenKimoni.,!, «ieVVxlkon
5. 8ern,one» «ie reinpxre se äe 8»nÄi».
6. In leiri-m ?rvj-keram Sermone» XXXI.
,) IdtX)KV8 ^ ttOXS8tV8 «Ie pligio likcer-rio le<Ä>4K;.frqq. ,) 8^VLVILV8 Üb. 2. c. H. LKI.l.LKb1lr4V8. V08-§!V8. 8!8tI 5i<V8. k,ü. litt. lcripr. eccl. p. 582. d)L».
„ ,p. VK81181V81 inc» f«iz»lor.e«i».Lom. I. c) Ibis.s) CXVL l.c. f-.z8Z.s-4-
7- Lpeculum ebantttls libri» III.
8- I a« puero leiu äuoseceaat in Itluä v»»c»: H.
9. Le lhirir-»»Ii g „iriri, iibri lll.
,0 kteßuls sii iritlusn leu Welche UNttk dug"ll>»!
Schrifften zustehen pfleget, u.a.m. -4Kic:tt^klov8
ve vicrone
Lenonicn» Hegulrrir bey 8 . ViÄor zu Paris UM das Iahtn;v. flirte n/z.
Er hat viel von dem beschaulichen Lebe« aefchri«.ben, als:
l ve exeeimioreinne m,li <L s-roinvtione buni.
2. Oe <I,lu inreriori» bomiui« I'rsÄrr«, III.
Z. I)e «ruSirione inckiiori« I.idro« III.
l> O« prLp-7ükj<»ne »nimi 3ci cor>kc,Nft,uo»cm, Welches Buch8«njrmin min«,r betitelt wird.
5 - He ßrsiir < 7 onken,plLÜunir libxir V. Welche 8enj,min m-l-jnr heisscn. Die übrigen Trartate über allerhand Mat«ricn aus der Schl ifft nu»g man in seinen Opei-ibor, weisstunterschiedlich, und letzteres zu k i6;o. j» II. ruinü i»k°li° herausgekonMen, nachsihen.
»r.LLrrn;iz
Arcliiaiiconu, zu Lenden, berühmt um das Jahr n6o.bis rooo.
Den Zunahmen führet er von seiner GeburtS-StadtSloi; in Franckreich. Er war ersillch Arclnüisconuezu llarli in Engelland. Nachdem er das Arclüdjzconstzu Loudcn überkommen, ward er zugleich Cantzler desErtz-Bischosss zu Cantelberg, und krocancellariu*des Königes.
Sonst hatte er sich allezeit gewegert geistliche Wär-den anzunehmen , wie er denn das Ertz-Bißthumz»Neapolis, und das Bißthum zu kocbestcrausgeschla.gen. Er war auch nichkgarglücklich bey solchen Aem-tern, indem ihm das Arcüiciisconar zu stzch von demPabste, bey dem man ihn verleumdet harre, recht grau.samer Weise,wie er selbst schreibet,entzogen ward, undzu Loudcn klaget er auch über seinen schlechten Zustand, f)Seine Geschicklichkeit machte ihn übrigens bey denGrossen sehr beliebt, und selbst der Pabst»l.LXLnvLu m.bedieneke sich seiner Feder in dem Schreiben, welches«an den Egyptischen Sultan von dein Unterricht derchristlichen Religion, den er verlanget hatte, abschickte,ß) Seine Einsicht in das Verderben des Christenthumswar mit einer grossen Freymükhigkeit zu straffen beglei-tet,also,daß erivcder Könige noch Prälaten , ja selbstdes Pabstes nicht schönere, wir seine Schafften auswei-sen. Solche sind
1. kpiüvi- ci.xxxiii.
2. Sermone» öe v»rii, »rgumenti» I.XV,z. l'riÄitu» öe rr,n»kg>ir»rione vomini.
4. 1'»K»ru» 6e converlion, 8. ?»uli.
5. Oompenüium luper I»b, leu rxplxniri« in suo prlorr sl vl-rimum Ivki, c»p»k.
s. l'riLtsku» «ie ttier»tol/minin» y»regnn»rivoe »ccelerrull».
NNNN NNN 2 7. Ia-
e) Ibi«i. p. 585 - k) e,itt. 149. Sc i;r. A) btd'ritt.
818. bik. 1-8HNLb1IV8. 8Ll.I.äk81H>IV8 religui.
llonf. pr--f»ril»ne, oxulculorum ?LH<I Ll.dL8.m bibiivrdre«kelr.l^om. 24.