XU. Seeuluw.l. 0»p. Von der Lehre.
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ne tüchtige Person hierzu anzutrcffcn.war, das vornehmste Werckz ug gewesen, x)
Die VZorwegier 1148. welche der Päbstliche Legatund Cardinal bUOOI>AV8 zur Bekänutniß des christ-lichen Nahmens anführete. 7)
Die Linnen, welche sonsten sehr eifrige Feinde derSchweden und des Christenthums waten. i-incvrderHeilige in Schweden aber überwand sie Anno 1150.und da musten sie sich bequemen das Christenthum an.zunehmen, wobey der Ertz-Bischoff zu Upsal k 4 Ld 4LlOV8 der Apostel war, welcher auch endlich zumMärtyrer geworden, r)
Die Lieflkndcr Anno 086. welchen einige Lübccki-sche Kanff-Leute Anlaß zum Christenthum gaben, undden Segebergischen Lanomcum ih-
nen zu predigen Hinein brachten, welcher auch der ersteBisch off zu Riga worden. 3)
Man wird leicht aus dein gantzen Zustande des Chri-skeuchums dieser Zeiten schließen können, was es mitdiesen Bekehrungen vor eine Beschaffenheit gehabt,wie sie nemlich mehrentheilö mit Gewalt vermittelstder Kriege geschehen, und hauptsächlich nur in Aen-derung der Ceremonien und Auuehmung des Päbsti-schen Aberglaubens bestanden.
XVIU.
Was sind vor Creutz Züge in diesem 8ecu1ovorgenommen worden ?
Man zählet derselben in diesem 8ecu!o drey, welchesonst nach der Rechnung, da in allem acht grosseCreutz-Lahrren geschehen, der andere, dritte undvierdte Cremz-Zug heißen.
Der andere Creurz-Zug nun ward Anno n44. an-gestellet , nachdem der Türckische Fürst rinnviu dieStadt von den Christen erobert hatte. Der
Heil. Bernhard vermochte hierzu den Käyser cou»zvv» Ili. und den König ktt Frankreich r.voovmv>,vii. Man hatte eine Armee von 202000. Mann bey-sammen, doch konte wenig ausgerichtet werden, in-dem der Griechische Käyser »invLi. allerhand Verrä-thercye« anstifftete, daß die Armee geschmoltzcn war,ehe sie noch das gelobte Land gesehen. Und obgleichdie beyden Potentaten sich noch mit dem Überreste zuSchiffe nach Syrien trsnepoi-cirtteu, und vamsicumbelägerten, so musten sie doch u»verrichteter Sachenwieder abziehen, und nach Hause gehen. Man warffhernach die Schuld aufse.iennzkvl unglücklichen Rath,welcher aber zeigte, daß die Sünden der Christen denwiedrigen Erfolg verursachet hätten.
Der dritte Creuy-Zug gieng Anno r,38. vor sich,als der Cgyptische Sultan Jerusalem wieder erobert
») Vk8kkk6i;dt8i8 ckädN 2tV8 ii«, 7. c«p. 17. jAuferstehung gewesen, oder unverweHUche, wieclrlire ik in 8,»on. Üb. 6. c. 44 ULt.d40l.NV8.dl VL' k Öv00 000 2 erstch
KV8 ß-ncr-r. j8- LKOIULKV8 Üb. l. crp. 2. ^,.8lK I V8-
8^0Ldl8I8. I^klOdllV8. 7) läem sä L. , ,48- L.lcic., b - L»»f. d1^1I4V8 8^r4VrV8 VLdlL1'V8 >« K,M »e-remp. Ol./^V8 d1/lO!4V8 OI>!Vkttk<IV8 in 601^1/tdiO IV. cop-ttk. lerere 8. LVILlLL. HKIV8 ki». b-Hi - krioci-L^!.^LV8 cenk S.^lii. r) IO.It1/.6d4V8 inbistor 6utb >p»bu» Occidemie Lbriüisni» in kslsrkins ac Oriente xiy.Sc 8uevn l>>». 19. ,) ^KI40l.lZV8 öbks« lube.ent. in 6Vll.lLI..>!LVMl6ILde8.rcr./cnßIic-r.Iib z käDVlktt.
Hatte. Die Führer desselben waren der Käyser kRl-l)L^ILV8 K^klk?t 8 . 088 ^, nebst seinem andern Soh-ne kXIVLXlOO, Hertzogen in Schwaben, dem Her«tzoge Leopold in Oesterreich, und noch mehr als 6a.andern Fürsten und Bischössen. Der Käyser gienggantz siegreich durch Griechen-Land und Klein-Asien fort, schlug den Sultan von Ironien , starb a«der ehe er Syrien crlangete. Sein Sohn brachkedieArmee bis vor Ptolemais, weiüxe der König zu Je-rusalem Lvivo von bullZnsn schon zwey Jahr bela-gert Hatte, man konte es aber doch nicht gewinnen,und weil Lriederich, des Käysers Sohn, auch baldstarb, gieugeu die meisten nach Häuft. Doch bliebe»einige unter des Hertzogs von O'icrr.ich 0 > «ja,
und Anno 1:91. kamen der Kö ng von Franckruch?lälb,k?V8 . ^VOV8IV8 , und der von EngellandK.lOll^ 8 .l)V 5 mit ihren Flotten an, wodurch die Chri-sten auf zoooOO. Mann starck wurden. Die Unei-nigkeiten aber verbind.rt^n allen guten 8uccct;, also,daß nur ei» paar Städte eingenommen, und mir
ein Stillstand auf drey Jahr geschlossen wurde.
Der vierdte Crcun-Zug ward Anno 1195. vondem Käysir läLdi'Kloo vi. zugeschicket, in Personaber wohneke er dem s lberi nicht bey. Es gieugeu zweyArmeen, eine zu Lande, die andere zu Wasser nachdemOriente, welchen noch ein dritter cranzporc aus Sici-lien folgere. Man gewann auch verschiedene Schlach-ten, und eroberte einige Städte von den Ungläubi-ge». Doch eben die vorhin beschuldigte Uneinigkeitder Christen, und der Anno 1198- erfslgcte Todt desKäysers verursachten, daß nicht ein mehrers gesche-hen konte. d)
XIX.
Was sind vorZwistigkeiten in diesem 8eculc>zu bemercken?
Die meisten kommen unter eben den Titeln vor, wel-che in dem vorhergehenden 8eculo angezeiget worden.Sonst war des Zanckens und Beißenö der Pfaffe»entweder wegen des Ranges, oder der vioecclru, oderder Einkünffte kein Ende, c) davon aber gant; un-uützlich allhicr zu dencken, weil selbiges sonderlich dieLehre nichts angehet.
Die Zwistigkeiten bey der Lehre bestunden meistensin allerhand läppischen Fragen und Wort-Kriegcu, der-gleichen Zänckereyen mit bOvik/^KOO an«
giengen, womit ich aber nicht Lust habe das Papierzu bestecken. In der Griechischen Kirchen ward dashochwürdige Geheimniß des SacramentS fast zumGespötte, als man sich mit den thörichten Fragen her-um zerrctc: Mb der Leib Christi nach der Geniestsunn der verweßliche Leib sey, der er vor seiner
Lkronic. 8I,ul-»um lib. 7. LK^UILlVL m V»uä»l. lib. 6.c,x. K. »u Lirvv.tÜ».^. c.iz.
l)L OlLL l O in tüA. campend»»!» 8«>knnum kl-Kunu Lxerer»bell» teer! Lcrixwr«. c ) Viä. Levturirt. dlrzä. 5ec, 12. c. K.