1242
Kirchen - Historie Neues Testamentes.
Seine Gchriftren find
l» b^nopiii cliuinvrum cinonum, Weicht 1 V 8 ^LLLV 8 lN
seiner Libliolkess luris Lsnonici heraus gegeben.
2. Hürmenruiv, so bey dem dOHil.Lk.io c) zu befinden.
IO«?ll 4 XL 8ucccvr oder vcccvr
Patriarch zu Constantinopel Anno 1274. bis ir 8 z-
Zuvor war er Lbsrkopk^lsx oder Arcbiuariu; beyderHaupt-Kirche zu Constantinopel/ und hatte wegen fei-mr Gelehrsamkeit und guten natürlichen Gaben einengrossen Nahmen. ll)
bim deswillen gab steh der Käystr raicuLLL Vllk. wel-cher die Griechisä-e und Lateinische Kirchen mit einem-der zu vereinigen suchte, alle Mühe, KLOOVbl auffeine Seite zuziehen, wiewohl so lange vergebens, biser ihn in ein häßliches Gefängniß bringen ließ, undihm darinnen des ulcL?uc>«i oi.L!ElooL Schrisslen zulesen übersthickte.
Die Betrachtung nun der. in selbigen vor die Latei-ner enthaltenen Gründe, oder vielmehr die Befchwer-kigkeit des Gefängnisses, bcivog ihn des KayserS Par-they z« ergreiffen , durch welche Veränderurig er inkurtzem nach der Absetzung io;x?ul LLLLni gar aufdcnParriarchen-Stuhl gclangete.
Wie er nun seine Hcucheley sowohl belohnet sahe,so ließ er sichs angelegen seyn, dem Käyser beständigzugefallen, also daß er desselben Zunge, Hand undFeder gcnennet wird, e) weil er nemlich lehrete, thatund schrieb, wie es derselbe haben wolle.
Allein die Herrligkeit wahrrte nur so lauge, als derKäyser lebte; so bald dieser aberAnno rag;, das Zeit-liche gefecgncre, hatte er zu befürchten, daß ihn derPöbel anfallen und in Stücken reisten würde, wes-wegen er sich gantz heimlich in das Kloster k^nackramiretirirete, woraus er aber nach Jahres Frist durchdenPatriarchen LLOkkivra crrmvri auf den Berg Ol^m-xum verwiefen ward.
Über diß Verfahren beschwerte sich VLLOV8 nach-drücklich, Wid erlangte daher Erlaubniß, sich vor dergeistlichen Versammlung zu Constantinopel zu ver-antworten ; wobey er seinen Verstand und Beredsam-keit dermaßen gebrauchte, daß man fast nicht wüste,wie man mit ihm auskommen folte- Weil nun be-fürchtet wurde, er möchte noch etwa viel zu seinerPar-thry ziehen , so brachte man ihn nebst seinen Ca-meraden auf das Tastest 8. Ooorgii in Bithynien, wo-selbst er sich bey seinem elenden Zustande zu Todegrämete. 5 )
Seine Gcbriffren sind
I. Oe vnions ecclcü-rum rsretis Sc nvurr Hvmre über»
2» Os procerLone 8pirikiii 8. espica XII.
Z. Lpifiolse »ä Llexium LßsIirLaum äs e»äem rs»
4. 8enrkr>tts 8^»o<jU!s.
1ell»menkum.
^ Oe «omibur luin. llbrir ä: 8.L.Lalrum conlcullone' »nmiaä-
nerLo»
ve unukiri«, prkkir ek kbrono propkku sieÄus.
!g. Or»rio s^slcißeric» äs iniulliki» Scc.
9. ^poiogi» nulio msäo nolikss confueiuäiner äellrui, ü ec-cisstse scceptLmur vnisnem.
IS. Xä 1'keoä. rum 8ugässe Lxiicoxum Üb. III. äe yrocci-6»«e 8p!ricus 8.lr. ?cä Lorikrnritnim libri IV.
12. In 1 'omum L)'prü öc nou,« eiusäem baereies Orskione»exkcmss. II.
lz. kekinLNoner Anäronici Esm»reri snimräuerüovum äspruceilwne 8^>irirns 8.
>4. Lpißrzpluie, Lue prsetcripriones XIII. in äiQ» ten-renrirs 8. 8. Lacrnm äs procesüone 8p>ricus 8- Alle diese
bisherigen Schrifften find beym LLOdlk ß)
zu finden.
15. Ile vnione ecclellrium vetsr!» äc no. »e Idonisr, lcsncl,-ligue xx äislläio n»ti «b 5 uräi»ce üb. II» daraus Lxcerxr»vorhanden- b)
6 L 0 K 6 IV 8
viscoous und dl>srkvs»i>>isx um das Jahr 1276.
Er hakte seine Bedienungen an der grossen Kirchenzu Constantinopel, lurd arbeitete mit srac«
eifrigst an der Vereinigung der Griechischen und La-teinischen Kirchen, mnste aber auch auf gleiche Wei-ft , wie jener, im Gefängnisse sterben.
Wegen seiner Gchrissren, welche von dem Aus-gange des Heil. Geistes, und der Kirchen-Vereini-gung Handeln, mag man l.L0!8IL!vr i)
nachsehen.
cOb! 87 ^b! 1 MV 8
/.rcbiilkzconuL um das Jahr 1276.lommnx; Iwccvr liebte ihn als seinen Sohn, weiler ihm treulichst iu dem Vereimgungs-Wercke bey«stund, wiewohl er auch gleiches mit ihm erfahren,und im cxilio sterben musie. Man hat von ihm
äe ecclelliikics vnione Lsrinoruni 6c 6rLecvrvni.2. äe procerlione 8pir!cus 8. Beyde sind VVN
LLOdlL äLLäHO K) heraus gegeben werden.6LOK61V8
krocec<tlcu5 und Hieromnemon des Patriarchen zu Ton-stautinopel um das Jahr 1280.
Was ein krorecsicur oder krimus vcfeniür sty , istschon oben angezeiget worden. Ein bäicromne-mon aber ist bey der Griechischen Kirche derje-nige, so das Kirchen-Vuch, moralisier Gotteö-Dienssverrichtet wird, in Verwahrung Wt, auch zuweilenKirchen weyhcn und Leser ordimren kan. l) DieseAemter nun verwaltete 6LOK6IV8 bey der Kirchen,ward aber auch als ein Mann von guter Gelehrsam-keit uird fcharffem j-uäicio am Hofe zu wichtigen Be»kdienungen gezogen ; wie er denn in der Sache -ur;L-'mr, den man des Lasters der beleidigten Majestät be-schuldigte, Oommillanu! war , und den Käyser auch_ in,
g) 6r,sc. orkkoäox» I'vm. I. L2. b) LLVLK.L-LIVk 4 kiinlleÄ. dsnsn» 'Lom. 2. » ) ioc. cik» 4 'om. 2. tt.
c) in monumsnk» ecclet. 6rsec. lom. 2.kttvUV 8 QKLOOKXL I,b. 5 . p»g. rü. e)k) Viä. ibiä«n L üb. 6. k»8- Lv, 21.
6) d0lLL. äe conlend Orisnrül. L Occiäsnt. lib. 2- csy.iz. num.9»Illem ibiäem. k) Or»ec. vrrkoä. 1'»m.2. I ) Lucbolotzium eccleüse Er.,qum nnris I/Vd. EO/IKI xsg. 2/0. 2§6.