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Kirchen-Historie Neuer Testamentes
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e?Lfu5 L ^tticuli, super quibur scculitu« ekdtsxiiierOull-jielmus Se 8, Amor« » frsrrikus kr^eSicscoribus.LolleÄion«, Orkoiics« öi Lsooaic»« »tl Llemencem IV./um»!tim -onkiücem.
1'->bul, rie lixais, per qu,e kleuäokraräicstoke« äikcernipotlunr 2 verir.
A. 8erm« ir> «Iil:8. 8. ^potlvtarum lacobi L kkilipp«. Allediese Wcrcke sind zu Costnitz, wie auf dem Titul stehet,«gcntlich aber zu Paris Auno itzi-4. herausgekommen-«)LLINLKIV 8
SLLUVNVS
Ein PredigerMönch »m das Jahr 1254. bis 1-59-Man wird ihm eben nicht unrecht thu», wenn manihn ein grosses Werckzeug des Satans bey der Ingnillrion wieder die sogenannten Ketzer betitelt. Denn nach-Lem dieser falschmürhige Placentinec,welcher in derPhi-ilosophie und Theologie nicht eben unerfahren war, ei-rre Zeitlang bey den Waldensern geheuchelt Hatte/ trat«r in den Prcd.'zer-Orden, weil ihm die Finsterniß lie.Ler war, als das Licht, welches er auch in den Wahr.Heitö-Zeugen aufdas bitterste verfolgter daher crznmGeneral. In^uiücor« der Ketzer bestellet wurde. Wie.wohl sich die göttlichen Gerichte auch zeitlich gegenihn blicken liesse»/ daß erausMeyland. verjaget ward,und im Lxüic» sterben muste. 5 )
Er hat ein Buch gegen die waldenstr in X. Ca-pitel geschrieben, welches der Liblrochecse kacrum g)-invrrleibct. zu befinden.
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Ein Äomin^taner-Mönch flvriret von Urins 1255»bis 1274»
Sein Ursprung war aus dem alten Geschlechte derGrafen von ^gumo im Neapolitanischen, welches sichvon den vorigen Königen in Sicilien und AragonienHerleitete. nun ward auf dem Schlosse
^qmnc, 1224. gebohren, von dem fünfften Jahre sei«es Alters an im Kloster blonccarlin unterrichtet, und4„dlich auf dieAcademie nach Neapoli geschicket. l>^)Im siebcnzehenten Jahre seines Alters begab er sichaufEinrathen louLWig os arxiiEno gegen Wis-sen und Willen seiner Eltern in den Dominicaner-Or.ren, worüber seine Mutter sich gar -.richt zufrieden«eben konte, und daher alle Mittel und Wege versuchihn von diesem Vorhaben, wiewohl vergeblich, ab-,
^Damit ihn nun die tückischen Dominicaner denNachstellungen seiner Mutter entziehen möchten, brach.Leu sie ihn von.dleapoil nach lerrscina, folgends nachäm-Fnia, und endlich nach Rom. Die bekümmerteMutter folgte dem Sohne nach aller Orten, und ver.langte nur ein ciutziges mahl -mit ihm zu sprechenworzu ihr aber die empfindlichen und eigennützigen Or
liche als natürliche Gesetze dadurch gebrochen werdenmnsten. i)
Endlich fasteten diese Kinder-Räuber den Rathschlag,modckäkck nach Franckreich zn schicken, und also weitgenug zu entfernen, damit dem mütterlichen Hertze»alle Hoffnung zu Wiedererlangung ihres Sohnes ver-gehen möchte. Allein die scharffsichtige Sorgfalt derMutter hatte den Anschlag ausgekundfchafftet, und er-munterte ihre ;. ältesten Söhne, daß sie ihren vomkindlichen Gehorsam abgeführten Bruder aus denHänden der Dominicaner liessen, und auf ihr Schloß.^guino führeken.
Hier suchten Mutter und Vrüder ihm möglichst denMönchs. Stund ansznreden, welcher aber nach demAberglauben selbiger Zeiten schon gar zu liesse Wur-tzel in seinem Hertzen gefastet hatte, und ob man ihnschon in guterVcrwahrung hielt, so fand er doch nachzwey Jahren soviel Gelegenheit, daß er durch ein Fen-ster entwischen, und sich erstlich nach Nespoli;, fol-gends aber nach Rom begeben konte. Man glaubet,daß ihn die Mutter bey seiner verspüreten Standhaff-tigkeit endlich seinem Willen überlassen Habe.
Zu Rom traff er den Hoch. Meister des DeutschenOrdens an, welcher ihn mit sich nach Pa-ris führe«; wiewohl bald »ach Cölln ver-
reise«, und sich daselbsien der Unterweisung äi-sMi-i
bedienete.
Nach einigen Jahren beruffre man ihn wieder nachPariS, und trug ihm die kro«8lionem.über die !ibro;lcncentiamm auf, wobey er seinen vortrefflichen Ver-stand dermassen blicken ließ, daß ihn die /^ucikorergleichsam zuschneyeten; weswegen er Anno 1255. nebstkonavrnrvirL zum voüore Ineolnßise aus obbesagterUniversität üeclariret wurde, worzu ihn der Pabst»LkXLNDLie IV. ausdrücklich rccommencürete.
Folgends gieng er wieder nach Italien, ward Oest.mtor seines Ordens, und clvciretc aus den Italiäni-schen Universitäten, bis er letztlich von dem KönigecL«vi.s zu d^espoli eine penlivn erhielt, und also seineübrige Lebens.Zcit mit Lesen allda zubrachte. Letztlichward er von dem Pabst sxLsoiuo x. Anno 1274. aufdem eonciiio zu Lyon zu erscheinen, und sein Buchgegen die Irrthümer der Griechen daselbst zu verlesenbefehliget, muste aber zu kogencuve nicht weit von7>rr3cma seine angetretene Frantzöstfche Reise in eineReift nach der Ewigkeit verwandeln.
Man beklaget das unvergleichliche Ingenium dieftSMannes, daß es seine Schärfte nicht in bessern Zeitenanwenden können, als welche durch die damahls herr-schende Ickolgttische Theologie gar stumpft gemachetund gehindert ward. Er erkannte zwar viel Wahr-heiten , rmd lchrete in den meisten Arkickeln des Glau-bens ziemlich richtig, wie andere ausführich erwiesen
LenS-Brüder nicht die geringste Gelegenheit verstatternhaben . k) allein der Aberglauben und die Ickolatti.
wölken. Soweit ncmlich gieng ihr Aberglauben, undifcheLehr-Art ersticke«, oder vcrdunckclte doch gar vielLbre selbst erwähle« Werckheiligkeit, daß sowohl gölt.'Guteö, das sonst zu andern Zeiten auögebrochen seynv ---——---- würde.
c ) >iiion iin-k. kripror- eccl-ft p-§. 6ZZ. k) I6em
»lüäem p^8- 6)4> 8) XXV. d) 8^0I-8^1^8V8
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