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xm. 8eculum. k. e^p. Voll den Lehm« in Ottl'dent.
würde. Von seiner Lehr-Art, welche so beliebt war-daß man ihn deswegen voätorem ^ogeiicum betitelte,wird man linken zulängliche Nachricht finden.
Von seiner Bescheidenheit zeuget die Ausschlagungdes Neapolitanischen Ertz-BißkhnmS, welches ihmder Pabst cl.L8L8r lv. angetragen hatte. SeineKeusch-Heit bewahrete er durch ein hcrtzliches Gebeth. Dennals ihm seine Bruder eine Hure ins Zimmer schickten,fiel er auf seine Knie, und überwand durch eifrigesFlehen zu GOtt alle Reitzungen des unflätigen Wei-bes-Stückes. Er fieng nichts an, er hatte denn vor-her gebethet. I) Auf seinem Tod-Bette ruffte er zuIEsic, er möchte ihm verzeihen, wenn er in fei-nen Büchern was irriges geschrieben hätte, m)und endlich ließ er fich die Bibel auf seine Brust legen,und sagte: glaube alles, was in diesem Bu-
che geschrieben stehet; wodurch er seine gläubigeHochachtung vor das Wort GOttcs nicht undeutlichzu erkenne» gegeben, n)
Ob man nun wohl das Gute an ihn» billich lobet;so hak man doch solches allezeit nach seinem unterbemJoche des Aberglaubens und Menschen-SatzungenAhr stlavifthen Zustande abzumessen. Wie er seinenAberglauben bey -er Stifftuug des Fronleichnams,Festes sehen lassen, wird sich unten finden. Auf sei,nenMönchs-Stand hielt er gar zu viel, und verfoch.ke die unnütze Vettel-Orden gegen ve 8.
mit »»gegründeter Hitze, o) Jngleichen be-hauptete er die InkUibilirät'des Pabstes, wiewohl mitschlechten Gründen, p) und andere mehr. g)
Die Papisten dichten ihm als einem Heiligen, inderen Zahl ihn xxn. Anno r;rz. versetzet hat,
allerley Wunder an, als daß er im Gebethe öffters bis2. Ellen hoch von der Erden erhaben worden, zuwei-len mit den Aposteln Pctro und Paulo persöhnlich ge-schwatzet, von Christo selbst durch eine himlischc Stim-me das Zeugniß bekommen, daß er wohl von ihmgeschrieben, nach seinem Tode viel Kranckcn gesundgemacht, und dergleichen, r) welche auch nur zu k-sen verdrießlich fallen. .
Seine Schristren, welche im Pabstthnme mehrals die Bibel crriret werden, und stink der ersten Auf-lage zu Venedig Anno i4>o. verschiedentlich und end-lich auch zn Antwerpen Anno 1612. in XVIll. Volu-mi5!ibu5 heraus gekommen, find folgende:
I. Lxpoücio in ^riüotslem.
s. (.ommenr-ri, in IV. Ilbror kenteorirrum ket» l.ombrräi.z. Q^iscliionei liisssursk«« X.
4. d>>»ekivn«s 2;ioälidellciie XII.
5. 5 UM in, t>rtrolicse L-iei cr,«k«s x«»t!Ier in librn, IV. Si-
Kribui», worimiener die christliche Religion gegen dicHcyrden nach Beschaffenheit damahliger Zeiten ziemlich wohlvertheidiget.
H. LxpuLkio in lchrum L. Oionxki <!e äiuini, dlominibus.
t) kkkQ«.0iet8!8. c,x.A;. m) Ii^
21. n ) VVKI8dI^dIKV8 iec. rz. p«ß. 862. a- ri.^l' 1 -jin VHK^dlO IV. x) K?i8^6L lull. 1'«ßli5e pgx.r;90. leg. g) L-Ukuriic. s-e. IZ. cLss ro P--8-59I.
sr«,g. r) bk^Oilirilidib. >oc. »r,t. VUI. äi
xism. s«t dcesxsliizn.
7. 8«mm, I'keoioxire in psrrer III. Siuils.
8- kx. sSiäon«; in librnm lob; in primsm qüingu«xeas«k^tinorum vLuilii,.; in Lsnticom ( 7 »ncic»ruM 4 in I-s,i,mproplieksm; in rkresss laremire,- in Luangelium 8. kelrt-tbrci; in Lurnßelium Z. lotumnii z,6>: In oivorr k»uii «jst-Koiss,
9- Lreea» »ure» in V. kuLNßsli».
lo. 8ermone, pr» Sominicii äiebur L ÄmÄaruiir 1sIsn«L-crribui.
H. OpuIcUl, I.XXIN.
i r- Commenr-irii, in 6enestnin libror ^I«cc»breon>« ,- !aomne; e^ikolüi L,no«ic»5, in ^pocsliplin; in vsnielempropbekrm; in koeliui librar cie eonlolLtione kdüolopbis««
Die meisten dieser Schrifften sind auch absonderlich a«tverschiedenen Orten heraus gekommen.
IOUäblbie8 LO!stLVMIVK.Lvocwu «euak«>6V8
Gcbohren iszr.einFranciscaner.MsnchAo.r24z.'rkeoioßi«voSor Anno 1255. Cardinal und Bischoff zu eUb» 1474.stirbt in eben dem Jahre.
Andere meynen, daß er sonsten kL1RV8geheissen. Beyden Griechen nennet man ihn Lvsn-LkilVKl und welches so viel als 80-
bedeutet. Seine GeburtS-Skadk warIZaßnarea in Tustanien. 8)
Nachdem er in denFranciscaner-Orden getreten war,siudirete er unter ar.Lxanv«.c) Lrerrsr zu Paris mit sol-chem Foctgange, daß er nach sieben Jahren vor tüch-tig erkennet ward, über die l>brc>8 stmcritiarum zu lesen,welches damahlen vor -as Merstec-Stück in der Theo-logie gehalten wurde.
Hierauf erlangte er die Ooölor-Würde, und üoci-ret« u>it solchem applauiu, daß er Ooäkor 8ergpbicurbetitelt wurde, gleich als wäre ein SerqphinisihcrVerstand bey ihm anzutreffen.
Anno !2;6- machten ihn die Franciscaner zu ihremGenerale, wobey er sich bemühcte dem Orden auf daSbeste aufzuhelffen, und dessen verfallene Disciplin wie-der anzurichten; wie er denn auch denselben gegen«-II.Nxl.ILV>>« vr «. LLtoke und LI«ar.0VL1 von LLLL^I.1.1!eifrigst vertheidigte.
Das von cl.rrLL!§r-u IV. Hm Anno 1265. angetrage-ne Ertz-Bißthum zu Porck schlug er aus, brachst An-no 1272. die ersten Läpen-Brüder unter dem Titulder Btüderfcs)gssr <ZOdlkLbObU8 auf, und hakteAnno r-77. die Ehre, daß ihm das uneinige Cordt«nalS-LoIlegium, welches fich gantzer z. Jahre überkei«nem Pabstc vertragen kante, die Macht nach Gefallenjemand zu wählen auftrug ; da ex denn den /irckicha-conum 'rnrogLt.uvrL zu Lütkich darzu ernennete, wel-cher ihn zur Danckbarkeit nach ein paar Jahren zumCardmalat und Vißthume zu echob. c)
Bald daranf starb er, als er dem sogenannten <üon-cilio Oecumenico II. zu syon beywshnkte, und wardim folgenden von rixro iv. unter die Heiligen., von
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8) c«»kinti,kvr vikccMm iib. ZI. ^VI.VSI.IV 8 ich. 7 . r) VOl.XI'kii.kl^VZ. LLK.ev!4LdiLlKVf-VVI^6V8 in »ao»!.-Man