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Kirchen - Historie Neues Testamentes
MchL nur zu Rom, sondern auch zu Paviö mit gutemFortgange-, zumahl da er an iuo«L vx ^lzvino einenirefflichen Lehrmeister Hakte.
Folgmds ward er ein Augustiner, und Hatte nach er.Halrener OoÄor-Würde die Ehre der erste zu seyn, wel-cher von diesem Orden auf der Parisischcn Universitätöffentlich, äocirete. ?Ml,I?I?V8 der BArhne hielt vielauf ihn, und übergab ihm seinen Printzen zur lnkormarion, bey weicher Gelegenheit er den Traktat 6« regimpne?rincipum verfertigte.
Das Generalar seines Ordens danckte er nach drey
im l^8lo lieget, ausser die ersten V. Bücher, welche kk-"skiV8 iAONbi.bV8 mit seiner Übersetzung und Noten z»Paris i;8o- heraus gegeben, und nachmahls dem XXV.'I'vmo her Libliorkec-e karrum einverleibet worden-rLikV8
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Cantzler des Käysers krill-rici n. um das Jahr I2Z0.Er war zu Capua gebohren, und ward durch seineGelehrsamkeit erstlich des Käysers 8ecretarius, folgend-Hofe-Richter und endlich Cantzler. Nachdem er ie«derzeit den Käyser gegen den Pabst, sonderlich Anno
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^ab^n ft^iltta Ä^'ard^^r ft^nn vonHe^^ «nd 1245. auf dem Concilio zu Lyon
gAlbloO'ViU. dessen Wahl er durch eine ^olo-jc-frigst verthe.d.gt hatte, l-eß er sichendltchdurchdaS
L> '! äe renuncisnone k»pse gebllliget Haben soll,'zumtSißthum erhöben, wobey ihm auch der König kl4Ik.I?.?V8, als sein gewesener Discipel nicht zuwider seyn ksn-te. Man will, daß er um die letzte Cardinal geworden,worüber man sich aber nicht vergleichettkan.
Seiner Schrissren ist eine grosse Menge. SiePndaber alle so tcbolsliisch geschrieben, daß es weder nöthignoch nützlich dieselben anzumerckcn. Die (Zuaesslou-mjn vtramgue parrcm äispukalam cie pscestace Kegis äc?orili6ci3,worauf man etwa noch am meisten zu sehenHaben möchte,findet man beym 60l.Oä8I0. I)
V.
Welches sind die andern christlichen ScriHenken?
dlrenu! pogoch-l- und -8en-ror zu Cvnstankinopel,stirbt i2»6
Päbstliche Geld verblenden, daß er wieder seines HerrnLeben conspirireke, und ihm bey seiiter Unpäßlichkeit anstatt der Artzney einen Gifft-Becher zurichten ließ,wel«chcs aber dem Käyser gestecket ward; daher der Xlcclicushängen, Petrus aber mit geblendeten Augen zu Lapuain ewiges Gefängniß wandern muste, worinnen er sichden Kopfs aus Verdruß an einem Pfeiler zerstoßen. 0)Seine Schrifsren sind
1. 'Irpistolsnim ttiUoric,kum Übn "VI. Welche bor Nichts «Ntders als 54 -, numenk, Public» zuachten, indem sie entwederim Nahmen des Käysers oder an ihn geschrieben. Sie sindzu Amberg 1609. in 8. ausgeleget-
2. viLtsrnln, I»1,ßiKrUk-rri >lle Viaek^ so Noch tMdk8lij VM
borgen, x)
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'dtsßnris loxorbei» Annv 'I26l. stirbt rrFS-Der Zunahmen bemercket nicht seine Geburts-Stadt,als welche Consiantinopel war, sondern sein Geschlcch«
.S-in-letzterNahmezeigetseincGchurtS.Stadtcch°.Ite. Er kammochsunganden KäysirlichenHof, ward.tsern reyrer 0 » von seinem Bruder aber um 17. Jahre seines Alters wieder beurlaubet, da«
^nam tnPhrWlt ' ., bkN-Bischoffm Athen wardMlt erden 8tuli,,s nachgehen köttte. Als er sich nun dar
.Zu Eo>rstantinopel vom neundten Jahre seines Altersan in Sitten und Wissenschaften auferzogen« Fol-gende erhielt er am Höfe die Stelle eines 8eccec»rn undstieg nach und nach zu den obgenennken höchsteuÄem-tern hinauf. Zuletzt begab er sich nach Kicaean., mndbrachte seine Zeit mit Verfertigung einiger Schrissren Izu. m) Solche sind 1
I. tiistoris cks rebu« zesti, lmperirorum st,i s-cüll kÜsMinri-, -iiopolilLaorum, welche als ein aufrichtiges und verstän,
. diges Merck gelobet wird. „) Sie erstrecket sich von lnx.bis 1206. und ist von ttikkON'rkio 'Ssoi.krin ausdem Griechischen übersetzet, und dem Corpori tiistnri»-Lir»nrin»e zu Franckfurt Anno r;68. beygefüget worden
innen vor andern sehr hervor that, ward er endlich we«gen seiner Eosiyicklichkeit Käyserlicher I^ogorstera oderCantzler.
-Er ward in vielen Gesaridschafftcn und sonderlichauch an die-Lateiner wegen der Kirchen-Vereinigunggebrauchet, welche er auch nach dem Willen des Käy»scrs' In sofern zum Stande brachte, daß er dieselbe Anno1274. auf demnndern Loncilio zu Lyon mit einem Eydevollmächtig coniinvirete.
iLursoieive crykivs erhebet ihn in dem Lncomio, sovor6KOK6II Historie befindlich, so unmäßig, daß erihn in kkilolopbici; ^ristoreli urid klaton, gleich achtet,auch sonst in andern Wissenschafften allen andern, als
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Lir»nnn,e zu ^raucrturr ÄNNV r;vs. vn-ur,u8c. „.uiivc... Utv
Von ander» Läirioneu, deren noch verschle: ene zu Basel!ob er allein gelehrt gewesen,vorziehet, wovon aber die.:un- GeuffHrraus gekommen, kan man noch dle Panser mit^iknigon so den Zustand damahliger Zeiten kennen, vielbmAnmerckungen c^Obl s^^l^k-18 k^P.O^ijg,rj/,g„eGedancken fassen müssew
^ Scine'Gchrlfften sind
_—_ l. Cbronicon Lontt»nrinvl,oNtsnum, Welches VoilA». t2v)i
k) bvv.'vAsi"ricttiV8bjk.t:»rciin,l 1 .1 P.Z72.^KH ! bis 1261. fortgeführet, und zu Paris, 1651. insoilo her-sllIVtIV8-k!e ! scripr.f-sccles. ZMLbbk6V8-1'. 2. enne»<< 7.' aus kommen,lib. 9. 1'tt. «n 6-II cbttst.'?Ek»lbV8 ckr. or<l. 2. k«rms a«üäe, ä- »iccure L
errmir. k. Xu 8 ust-V- 42 . »! l^or>»! cb. I'. 2. p'9;. w)V08 ^
8lV8 <le bist. 6rsec.:k088dV/I8IV8 in.»pp»r»cu, I_Lt) >l-. ^
den AnmerckungeilMnnv -1647. in wlio-bchalten.
2. Ikes.uru, orrk»ilc«c»e4l teiAib. 27. welcher meistens noch
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b.^HV8 -le^iceciz. n) bl?81V8 kÄikicor. I b. I : I ,
VV klty bi^!il,rk.,>lluv. 1'. io.x.§2. ttEt.XkV8cIe-Linis scriplor. k. l.c. Z I, §. 28«
0) ?s^I8. 1249. cObbl>lVHV8 in bist.
N--paI. 8I^OKIV8 cle 'exno Ir-l. I,b 18 p ) L^iVL bist.litt. lcnpc. ecci. z>. 628- tz) lciem ibidem, x. 640.