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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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xm. 8eculum. I. i^,p. Von der Lehre.

126?

z. kxpvsirio in OrrxorH d>'sri,nreni senreociL,.

4. XIII. ,ci OLVdl prec»rion«,.

5» Or>»lo äe recuperrk, Lonlirnlino^uli. Diese siecken eiltr

weder in Vibliothecken verborgen, oder sind gar nicht mehrvorhanden.

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Griechischer Käyser Anno 1282. stirbt i;;s.

Von seinem Leben wird unten am gehörigen OrteMeldung geschehen. Hier mercket man sein Buchmes-sen ^itul Lxpoliiio Orciikiz dlerropolc«, batri^rclislithrone» Lonstsnrinopolirano tubieölarum, limnl 6c tkro-norum Upilcopalium, gui vnicuigue Xlcrropoli lübieölitlmc. Iä(lOLV8 Q0^I< Hat es in dein ^ppcnchce ->6 s-covini cviropäl.»in-libr. cle Oklic.Lonilaminop. zuPa-ris 1643. bereuis gegeben: Das disnuscripcm derBr-bliocheck zu Wien aber ist viel vollkommener als die-se Auflage, r)

6 Il 860 KIV 8

LkVl.?»Lir^ivr

Ein XkecUcus IN Orient um dasJahri 284 -Sein Vater oder , war gleichfalls einXsechcm, und zeugete diesen Sohn zu dlal3tta, welchesnicht weit von Euphrat gelegen. Er war ein Christ,und entweder den Iacobiten oder Melchiten zugethan,wiewohl man ihn verleumdet, als habe er die christlicheReligion zukrht verlassen. Seine Orienralische Hi-storie, welche in X. OynnKias cingerheilet, und Ära-bisch geschrieben, ward von ?OLOLXlO zu Oxford An-no i66z. 4. mit der Lateinischen Uberfetzung heraus gc-geben, und niuß wegen der schönen Nachrichten vondem Zustande der Morgenländifchen Kirchen billigesehr hochgehalten werden. Seine übrigen Schriffkensind meist Philosophisch, und stecken noch hin und wie-der in Vibliothecken.;)

VI.

Was hat man von der Lehre im dreyzchn-ten 8eculo zu mercken?

Zwey Stucke:

1. Die Lehre an sich selbst.

2. Die Ausbreitung derselben.

VII.

Wie Lvar die Lehre in diesem 8eculo be-schaffen ?

Man siehet

1. Aufdie reine Lehre.

2. Aus die Fehler oder Irrthümern: der Lehre,z. Auf den Streit der wahrheits - Zeugen ge-gen das pabstchum.

VIll.

Wie stund es um die reine Lehre?

Tröpfflein der Wahrheit mit grosser Behutsamkeit vondem Unflat absondern, und zum Zeugnisse der kümmer-lich erhaltenen Apostolischen Lehre sammle« muß t)In der Heil. Schrifft , spricht T'llOlvl^Z vonist nichts,als was recht ist, u) und mußman deren Ansehen ^ wenn man von göttlichenDingen redet, nicht übergehen, x) Denn die Heil.Lehre bedienet sich des Ansehens der CanonischeirSchrilsc dergestalt, daß sie eigentlich und noth-wendig ihre Schluß-Reden daraus machet, ausdem Ansehen der andern Lehrer aber nur wahr-scheinlich. Unser Glaube gründet sich auf die Of-fenbarung , so den Aposteln und Propheten ge-schehen, welche die Canonischen Bücher geschrie-ben haben, nicht aber auf eine Offenbahrung, si»etwa andern Lehrern geschehen, y) Jacher pabstkan keinesweges die Canonische Schriftc der Pro-pheten und Apostel umstossen, weil ste der Grnnddes Glaubens in der Rirchen ist. -) Diesem fal-let ^HKIV8 XI. bey, wenn er schreibt: Man inußaufdie Reden dessemgen, fs von GOcc ausge-gangen ist, nemlich Christi, schlechterdings fuffcn,und demselben ohne Ausflucht mit starcken Glau-ben beypflichten, weil man zudem perstandesei-ner fporre anders nicht, als durch den (Äaubengelanget, s) Dergleichen ist beym LObl^VLdllVK^.u) anzutreffen. Mehrere Zeugnisse von

über diesen Artickel giebet OOkl8LMV8.c)Eben OOK8ellbV8 beweiset mit umständlichenNachrichten aus Schrifften, daß dieser von

Christo richtig gelehret, nemlich, daß Christo nach dermenschlichen Narur alle göttliche und unendlicheEigenschaffren wahrhaffrig mitgetheilet waren;daß also auch die Gnade in Christo nach dermenschlichen Natur allerdings unendlich sey;daß die inenjchliche Natur in Christo eine Ge-incinschaffr der göttlichen LVürckungenhabe; daßer allein zwischen GOrc und Menschen der Mitt-ler nach beyden Naturen sey, und daß der SohnGOttes nicht Fleisch geworden,wenn der Menschnicht gefallen wäre.' 6) Über diesen Artickel findensich noch viel beystimmige und rechtgläubige Anösprü«che beym äbkXvd!l)KO VL lck.

und andern, e)

Obwohl MVX1^8 ^(2Vlbl/l8 dem Lvsvg'nnc) so er-geben war, daß man zu sagen pflegte, es wäre Lvev-5-riui Seele in -rnor,^ gefahren, f) womit es zugleichnicht fehlen können, es musien auch die Irrthümer äv-6V5nru von der brscäeliinLkicm auf ihn fottgepflantzetseyn , wie sich denn die Dominicaner und Augusti-ner, welche dißfaks demMO!ckäL und^VLV8ildlO

nach«

Der Brunnen Israelis war nunmehr» durch dieübcrhand genommene ickolulbsche Lchr-Art aufs höch>sie verunreiniget und trübe gemacht: daher man die

r) läem ibiä. p->ß. 650. r) ttOHIXINLktVS in bi^liock. Orienr. c«p. 2 . 80L0LXIV8 in prsefLcione. 8X1"-88. « 88 . 88801 '. in bibtivkk. Oricnk. RLbHVVOI'. üwrx.Orirn;, colleÄ.

«) LenruinLcnrer Xlsgösburß-nkrr cenr. iz. csp« 4. psx. ro.u) Lvmmeak. in Xpnc»I.c. 8. x) Loncea errores Oriecnr. c.10. 7) 8umm,e Ideol. xsrt. r. yu»ett. 7 . srr. g. 2) LIvE,in>puxn,nres OKI cuiknm Sc relißisnem c. 4. ») in tosn. c. Z.

b) Se inbl.m. scrixx. p. 2. c) in vs.

7i»i>5 confcKöre se<A. i ch f-Ä. 2. 0) tlonf. Onru-

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