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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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»roß

Kirchen- Historie Neues Testamentes

VVKdILe8I.AV8 III. OIIOLAUVS , wie auch der Edelmann die Waffen gegen seinen Ronig er-Einäugige hatte mit seinem eigenen Sohne IK1V1I8 !greiffen könne, wenn tl)»n dies r die Freyherren ver-L.AO III» welcher insgemein nur O^H()LAM8 ge- küryen wslte. b) Drß Dcerct ist erst 1687. bey derNannt wird, viel Verdrüßlichkciten. c) iCrönung 108L?ttl abgeschaffet worden» i) AdU)kl-A8

kLIV1I81.AV8 111.insgemein o?1s)cAKV8König Anno 125z. erftl)lagen Anno 1-278'-Sein Vater VVLX'LLdl>AV8 hatte ihn mit der Oe-

starb i2Z5»

Sein Sohn K'^UA «V» verstattete den klumsni;, ei-ner Hunnischen Nation/ welche von dewTartarn ver-trieben waren, und unter ihrem Fürsten cvr-rWo in die

sicrreichischen Printzestin öckAHLAKKU^A, des letzten 40000. siarckm Ungarn ankamen / anderTheiffezuwoh-

HertzogsMIVkliici ll. eVchwester, vermahlet/welcheLHIOLAILV8 aber ihrer Unfruchtbarkeit halberen»1261. verstieß. Inzwischen, da mit obgedachkem Her-tzoge der männliche Stamm vvn Oesterreich erloschenwar, so mästete er sich doch wegen dieser Heyrath derErbfckafft an, und trieb »bkViAdlKVVI von Baden,si) kklvKli.!LI Bruders-Tochter zur Ehe Hatte, aus

Der kolleKon.

Diß gewaltthätig^ ttnr«che aieng «M so lange hiir,als das Deutsche lmcrregnum wahrere,wir rv »c-»»Käyser Rtrdolph nachmahle» gerochen, ist schon in sei-nem Leben gemeldet worden, ci)

Weil er in grosser Macht stund, sollen ihm die Deut

neu, wie sie denn folgende auch die christliche Religionangenommen. Es gerieth aber-so übel, daß, da dieTarrarn Anno 124z» mit 5.0000» Mann in Ungarn fie-len, die OEsni zu den Tartan« traten , und die Un-garn aus Verdruß gegen ihren König nicht recht fech-ten «Volten. Daher ward er bey hrls g> schlagen, undmuste seine Flucht nach Oesterreich nehmen , woselbstaber der Hertzog unchristlicher Weise auch vor« diesemunglücklichen zn piotlcwen suchte, und ihr« nicht eherwieder in die Freyheit ließ, bis er ihm seinen bey sich ha-venoctt lasten , und noch drey Ungarische

Gespann schafften versprou,... tz.--. indessen Hause-reu die Tarkarn drey garrtzcr IaHr in Ungarn so

ftl-en Stände noch vor KVOObkUO dasKä«)ftrthu«nffich,daß dastand mehrencheils zur Einöde ward.End-angetragen haben, welches eraber ausgejchlagen; «vic- lich behauptete ULLA doch scin Reich rvieder durch Hülf-wohl solches von einem so Hochinüthigen Herrn,alser ft der JoHaNnitcr, erlegte nachmahls Friedrichen vonwar, nicht zu vermuthen, und daher mit mchrer Wahr- Oesterreich in einer Schlacht- mit eigne« Faust,war aberftheinligkeit in Zweifel gezogen wird- e) gegen OHOOMVVl Anno 1260. unglücklich , und

Sonst that er dem Pabsie zu gefallen gleich im ersten starb Anno 1^75. K)

Jahre seiner Regierung einen Zug nach Preussen, und 81L?»AIVV8 V. des vorigen Sohn, «nterwarffsichHalffden Ercntz-Rittern dieses Land durch Feuer und Mysien- und schlug sich mit den Böhmen, starb aberSchwerdt bekehren, wirer denn auch die StudtKönigö'jwach zl Jahren, 1) und hinterließ seinen Sohn UA

berg zuerst angeleget- 5/

Seinen, Sohne WbbicL8^A0 IV. der bey dem To-

.. . ^

VISUAVbl lV. welcher bey den« guten Frieden sich son-derlich mit den Cumamschen Heydnischen Weibs - Per-

de des Vaters ein Kind von 8. Jahren war, bezeigte!sonen mallen Wollüsten wältzeke, bis er von eben diesersich des Käystr ^OOI.ssttV8^sehr gnädig^ gab >h>nbey Nation, damit erkundigte, Anno 1291. im Aufruhr er-

erwachsenen Jahren gar sinne Tochter Judith znrEHe,und bestätigte ihm die Chur. Würde, und das Ertz-Schencken-Aint,'wie auch die Rechte aufdic Laußnitz,Vrcßlau und Eger. Er regstrete löblich, und die Po

schlagen ward- Dainahls soll der Pabst den Ungarnbefohlenhaben, dirHaare urw Barte zu verschneiden,umsich solchergestalt von den Lum-mi; zu Mlinguiren. m)Bey dem folgenden AdMkkA !I1. VMLIO, des-

len wähleten ihn auch endlich zu ihre«« Könige,«velchem sin Groß-Vater der König ANVKLATII. gewesen,wol«Exempel noch die Ungarn nachfolgettn, denen er aber re der Pabst den Ungarn einen Neapolitanischen Pein-nur seinen Sohn schickte. Mehrers muß man bey denltzen CAKOLVMVI 4liI1ikl.vVl aufdringen, allein esPolitischen Scribenken suchen g) .«rolte nieiuand auf ihn reüeÄiren , ob ihn gleich der

In Ungarn Pabst bereits lolennner gecrönet Hatte- n) Andres

Hier regierete anfänglich AdU)kkA8 17. HIMO- starb izoi..

S0b^VlIIA^V8, von ftimin Zuge ««ach dem gelobttn H.

Lande also zugcnahmet- In seiner Abwesenheit ward Wie hüt k6 Mst M diesen Zeiten Zugestanden ?stine Gemahlin von dem Stadthalter ersto- Man spüret überall Gerichte GOttes über die Cbri-

chen, weil sie ihrem Bruder o-i^onr von Gekgenheit gemachet, die schöne GetnaHlin deszu nothzüchtigen. Sonst gab AIMKKA8 dem Unga-rischen Adel, der sich in Palästina sehr wohl gehaltenHatte, daä »««bedächtige btiuilesium , daß ein jeder

c) 81 KAN 8 iiir c,p. 8. 1 . c. tt^6LLI.V8

ä) C»nk. S I KSI 8 I 8 li 1 t I«,c. cir. 14 ^ 61^1 V8 in cbrw,. KO-K^' 81 .^V 8 8AI8IdeV8 in epir. rerum Lvbem. I. c. crz,. 15.item in Vlitce». rexni Lobem. 6ec. i. lid. 7. l-A. i. c,p. z i.«Ü O». l)> 5 H 1 VVIV 8 in 87nr-ßm. bitt. 6eiin. prz. 711.5 ) VH 8crirt-pruss. L LrLnäeob. 8)LAILIdIVL LHäd!8.LD »LLbLIVL.

stenheit- In« Oriente giengen mit dem ConstanrmopS-liranischc» Käyserthnme die gervaltigen Veränderui«-geir vor, beywelchelr die Grausamkeit, Herrschsucht,Un-tteu und Uneinigkeit irn Griechischen Reich, mit Blut,Feuer, Raub, Unsicherheit^Azigst und Noth redlich ver-golten ward. Das schlimmste hierbey war,daß die Chri-sten selbst gegen einander wütheten, und es nicht gnug

seyn

k), KOdek'IdttV8 in kill. ksnnon. KLVA^!V8 in klar«ttunßLn. i) Leben des Käysers M8L?ttl k. r. ic) LOdl-kttV1V8 < 1-0 2.111». 8 . D li/iem. m )

n) lid- 7. c. 154. LOIM1MV8. l^AVAdiVS.