XIH. 8ecu!um. V. Osp. Von dem äusserl- Zustand der Kirchen in Schweden und Böhmen- rzo?
und der Beyschrisst 0 . V. Ill 58 mv^Xbey der Wie-deraufrichtung verordnet worden, n)
Auf VVäl.l)LkiäkVK1 n. folgte sein Sohn M!0 V 8 VI. zubenahmt der Heilige, »der plog -- Hen-ning, welcher mit seinem Bruder Adel und den un.gläubigen Tiefländern Krieg führcte, bis endlich Abelzu einem Cain wurde, und ihn ^nno 1250. ermordenließ. 0) L^noninret ward er, weil man seinen geköpff-ten Leichnam nach 2. Monaten im Wasser gantz frischgefunden, plog-j)erming aber hieß er, weil er zumZuge gegen dieLüfiänder von jedem Pfluge in Dünne-marck eine gewisse Schätzung forderte.
Nach ihm regiercte besagter Abel bis 125z. da er inder Schlacht gegen die Friesen elendiglich ermordet,und, ehe man ihn fand und begrub,den Raben gefressen warb. p)
ONKl 8 IO?ttOKV 3 . ein Bruder der vorhergehenden, konte sich mitden Beschössen nicht vertragen, undward /mno 1259. zu Arhusen mit einer vergüteten Ho-stie hingerichtet, g) ^ ^ -
LXILV8 VI l. ^wyn von Iv.^atz.
xe«. »...n- 5-9 seiner Minder,ährigkeit mit denBischöffen herum schmeißen, und ward nebst seinerMutter gar darüber gefangen: doch kam er aufgewis-se Lonciitionc; wieder los, führete aber nachmahls einlasterhasstes Leben, und war sonderlich seinem Generalsi-lüo-ro bey der Gemahlin inö Gehege gegangen, wel-ches dieser durch eine Ooniuracion und einen schmähst-gen Tod des Königes rächete. r)
In Schweden
Gleichwie man durchgehends in Betrachtung desZustandes der Reiche zu diesen Zeiten fast nichts als««christliches Wesen und Verderben antrifft: also darffman sichs in Schweden nicht besser einbilden. 8VLK.-L»LKV8 !H- ward von seinem Nachfolger ekico X.OblVI 80 »I 8 l, dessen «söhne er ermordet hatte, än-vo 1210. erschlagen. 5) IO»^Mkck 8VM6M880 «l>l, nennete man zwar den Gütigen, aber sonder-lich darum, weil er den Pfaffen den Sack füllete. i)LkllLV8 IX. Leppe oder der Lispler, ward von demGeschlechte der Lolckunger verfolget, u) VV/il.vLrck^ 8 .V 5 trieb Blut-Schande mit seiner GemahlinSchwester, und ward von seinem Bruder rck/z 6 d 40l.HVVl>äL8 änno 1277. vom Reiche verdrungen.Dieser wolte die Dänen wegen überlassener Reuter«)
grosse Liebe gegen die Fremden bey dem SchwedischenAdel verhaftet. Sein Zunahme heißet so viel als einRiegel der Scheunen , weil er die Diebe so enrsetzlichstraffte, daß jedermann die Scheunen konte offen ste-hen lassen, x)
In pohlen
In diesem Lande gicng es schon damahlen immerverwirret untereinander. Bald setzte man die Hertzo«ge ab, bald wieder ein, wie mit I.K8LO V.^l. 60 , lcklL-OL8I.^O lll. und VI-äl)I8I.äO IU. l.^ 80 O 0 Odl 0und andern geschehen, x)
Zu den Zeiten KOl.L8l./il V. ?VVIOI um das Jahr1241. brachen die Tartarn in Polen, Neusten und«Schlesien, und Hauseten zu gerechter Straffe über diemehrentheils von jboshassten und blukbegierigen Christen gantz unmensch-lich, bis sie bey Licgnitz wieder umkehreten , nachdemsie das Schloß davon nicht gewinnen konten, ohnge«achtet sie in der vorhergehenden Schlacht den Hertzog»Eicv>- - -»0 so viel Christen erleget hatten,vaß sie von ihren abgeschnittenen rechten Ohren 9. Sä-cke füllen können. KOl.L 8 l.^V 5 rekirirte sich vor ihnenzu seinem Schwager in Ungarn. 2)
Nach des Hertzogs l- 680 l VI. dllOXl Tode änno1289. war ein Interregnum von 6. Jahren in Polen,darinnen fast ein ieder die Regierung dieses Landes ha-ben wolte. Endlich wählete man kklKH8I>^Vlck II.Nolstmmum, einen Sohn des Hertzogsvon Posen, zumKönige, welcher Titul sonst über 200. Jahr in Polennicht gebräuchlich gewesen. Da aber dieser die unru-hige Freyheit des verwirreten Reichs ein wenig ein«schräncken wolte,so fanden sich bald Oonlpiramen, welcheden guten Herrn grausamer Weise ermordeten.
In Böhmen
Der Käyser ?ttil.Il>kV8 8VLVV8 crönete MMI8-l-LVtck II. OHOO^XVXl, welcher es bisher beständigmit ihm gegen seine Feinde gehalten , Lnno 1200. zuMayntz lolennirer zum Könige, von welcher Zeit die-ser Titul bey Böhmen verblieben. Indessen war kkl.k1l8l^V8 wetterwendisch, da ihm kkIll.Ik?V8 einsteneine Reprimeatj«: geschrieben hatte, und fiel zu dem Käy-ser OHO8k, dem er dermaßen ergeben war, daß manihn deswegen OHOO^KVtck, oder Grrogar, das ist,gantz und gar Ockoni beygethan, betitelte. Gleichwohlließ er sich folgends durch klälhlkkl Caressen wiederauf dessen^eite ziehen. Von kkDLXlOO II. erlang-
nickt bezahlen, und verfiel darüber mit ihnen in einemte er viel Freyheiten, sonderlich von den Reichs-Anlaschädlichen Krieg, machte sich auch sonst durch die allzu gen. Jmmittelst vexirete er seine Unterthanen mit vie-
' __.—-——-jlen Ooncrchutionen, wovon auch die Geistlichen nicht
n- 6 K^kttlV 8 vva dea RitterDrden pL8.255^m0^8 frey waren, also daß ein Pfaffe so gar vor seine Platte,
' wenn er über die Präger Brücke wolte, soll zo. Pfen-nige habe zahlen müssen, worüber ihn der Ertz-Bisiboffzu Präge in Bann that, und erst nach 7. Jahren wieder/-elaxirere. d) Ccc ccc cc 2 VVLdi-
8^N.HiOl.l!^V8 in ckttürr. g« oriz. or<l. v-nebrozici.«) ckt»!<1'2IV8 I. c. c,ss. 21. >lLVki8IV8 loc. cic. lil>. 2.Okt^V8 VV«>N^lIV8 in monumenti, v-nici». p)
1°2IV8 l. c. csp. 22. ireni in IVlerropol. Iit>. 8> c. 21. kOdt-,in kill. V-m. Üb. 7. >1LVic8IV8 l. c. LkkIN-6IV8 in klarn v-iiico. «;) <IKLdH2IV8 l. c. csp. 2;. Lrelioui mo0n cik-.i r) LN/«l^1'2IV8 in 8-n. lik. 7 csp.24. kOdl1'^V8VlkVK8lV8.^lH. ») kVkk.d1VOKkklV8!n kift. üuec IO. kl?.6KV8 in 6c»rk. 8uec. kiü. kOCLLklIV8 d' i-5urc. lil>. Z r)Ii<Iem. u) IO^!^. dtk.88Ldl1V8in 8-^i, .üuttr-.» l'. 2. I.OccLdHV8 I. c. kOdll-äNVb
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») Vitl. bcrirt.cir. 7) VI.V6088V8 IM. kol.1-. I. lil».6. LNOK1LKV8 Kitt. kni. lil,. 7. r) ir. ^
k^icttOVlä. 8cttic?XkV8!V8. cvK^kV8. in ihrenSchlesisiDen Chronicken. -) 0I.V6088V8 lib. 8- 9 älii i-m
jcit»ki. i>) tt/«c,LciV8 in Ckron. L/«l.LI>!V8 in «pir. lik)»c. i j» 60I-löii8^ V8 in 0>2uuenk, <lr Lobemii»»
1«8no lib, z.