Buch 
Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
JPEG-Download
 

XIV. Sseulum. Von den Leiern in Oecibenk»

r ;25

in Sicilien, »veil sie es mit hielt,ge-

höretr- r) Andere dergleichen Dinge von ihm werde»hin und wieder vorkommen; wiewohl nicht alles soschlechterdings zu glauben^ was dißfalls von den tcbis-.nacischen Päbften berichtet wird, weil die Scribenter»nach ihrer Partheyligkeit geschrieben e doch ist dem Bö-sen von ihnen eher beyznsallen als dem Guten , weil,so zu reden, die gantze Pcchst-telalllr vermahlen verder-bet gervesen.

Mit diesem Pabsie hielten es die Nordischen Reiche-,Portugall, Engelland, Käysrr L^.R.OI-V 8 IV. Ungarnund Italien bis aufNcapoliSeUnter feinm Get-nssrerr ist sonderlich eine Bulle, di<der ihm beygelegten barbarischen Unmenschlichkeit ge,maß ist, nemlich cke fiäe l^acrekicisnonlcruamls,welch«klLI4Lkl)V8 MLcX^dII»0H?IV8 mLpoloZiLÜc:»clefias ^nglieanae slluerlli; 8 palsrenkem heraus gege-ben. Das andere sind Briefe und Lcmllimrionr,, wel-ch« an mehrmals angezeigten Orten nachzuschlagen»cchkX4lidI8 (Vll.)

Pabst zu Anno rzytz- bis 7 ;A 4 .

Er war ein gebohrner Grafvon Genff,und hieß sönffklOLLXI V 8 . 6lle60idIV8 Xl- hatte ihm den Cardi-^ ^ , nal«.Huk aufgesetzet. Die Cardinäle erwähleken ihmbegaben sie sich unter allerhand Vorwande nach i'ulw»,! abgedachter »nassen zu konsti, da ihndenudieKönigirrerklareten die Wahl VKD/zdll vor unrichtig, und mach. lokanna vonNeapolis,»velche ihrem Lands-Marme vL-tcu sich einen neuen Pabst, davon ich bald Nachricht »in« nicht gewogen war, sogleich erkannte»geben werde- Folgendes Jahr muste er sich nach ^vignon begeben,

Hiemit war nun dem Satan , der bey dem Pabst. weil er in Italien nicht recht sicher war. Auf seiner Se^Wesen feine höllische Hand allemahl mit im Spiel Hat, tea stunden, ausser NeapokiS,Franckrerch,Spanien>unddas beliebte 8 clnl'mg gerathen, dabey ihm gar manche einige Deutsche Fürsten- Die Scribenten von dekFreude gemacht wurde. Die beyb.n Päbste thaten ein. Frantzöstschcn Parth y wissen ihn nickt genug zulobcn,.ander nicht nnr mit grössesien Eifer in den Bann, so»- da ihn hrg.gen die Italiäner au f das schlimmste lästern,dcrn weil dieser nicht-zulangen wolte, suchte ein ieder al lchwi'e den Italiänischen Päbften auch von den Frau»sein Recht mit den Massen zu behaupten. Ich werde noftn nichts g.scheirckct »vordem Aus welcher Seite»hiervon an feinem Orte n,it 'nehrcr-n gedencken , mchlman recht !wbr,iil nient nöthig ru untersuchen, weil or»will hier nur die nöthigsten Stücke der Pä 'siircheu Le-'d.ntliu, aufb,yde>eSeiten zu viel gerhanworden- u).den bemerckcn. ' IZO^ I ? f ; v 8 iX

VK 8 .^XV 8 war ein frecher, m lancholischer,»Ninas- Pabü zu Rom Am» rz 8 d- den n-Novrmbris, bis § 424 »siger, versüssener,grimmiger, racligieriger, grausamer, den »> OckobriS-

unmenschlich barbarischer und unversöhnlicher Man»,! VKK/ldIV 8 Vll. war sein LairdS-Mann, mid beför»wie ihn ci->o-onev» beschreibet- Diejem zufolge kan zderte ihn durch unterschiedene Stuften bis zur Cardb-man sich leichtlich seine Thaten einbilden. mal-Pri^sters-Skelle, niik dem Titul 8 . daer

Er wolte alles nach seinem Köpft.' und „ohne Bey- sonst zwar von gutem Adel, aber vor» schlechteuGütcmrath der Cardsiräle thun, daher sieb viele , di er dochlgew sm,und ver«v^rno»»»cLl.l.i gcheissen. .selbst gemacht hatte,von ih n aba,andren. g) Er bedie-l Sft>> Alter erstreckte sich kaum auf zo.Iahr , undnere sich zuerst der dreyfach n Crone , welche sonst lob er^ schon bisher einen grossen Schein der TugendenväriLsvr n. oderwi.' andere wöbe»» k-la r.«v; r. einfach, von sich gegeben, so bauchte ihm doch nunmehr» bey dem

VK 6 äNV 8 Vl.

PabstjuRom Anno iz78- den 8. April bis iz8s- den75 . Octobris.

Kaum war der vorhergehende Pabst gestorben/ fo nöthigte die Römische Cterisey nebst deinVolcke die Earbinäre ins Lond-me zu gehen, und forderte dabeykcinenandern als einen Italiänisch)«» Pabst, dcunir dir Rest.denk desselben nicht wieder möchte verlegetworden. Ja,man besetzte das Lonclaue mit Bewaffneten, daß nie.i mand aus noch einkommen ksnte, und drohrte, die Car-dinale in Stücken zu zerhauen, oder das Lonciaucanzu.zünden, wo sie nicht ohne Verzug mit einem Italiänerfertig werden würde»».

Ob nun wohl die Frantzöstsche» Cardiuäle die stärcksten waren , so wurden sie doch endlich unter einanderselbst uneinS, und also fiel die Wahl nach dem Verkam

! gen der Römer aus, da man diesen MVckdil VXl VI. vor.mahls K^Lk«OI. 0 Vk.gLVdl ?kl 6 d^NI, einen Newpolitaner und Ertz-Bischoffvon L»ri zum Vorscheinbrachte, p)

Inzwischen als die Frantzöstschcn Cardiuäle wiederin die Freyheit kamen, und theils die Gewaltthätigkeitbey der Wahl, theils auch das ungeneigte Gemüth, soVKV.4d>lV8 gegen sie spüren ließ, in Betrachtung zogen,

Dcmlk»civ8 Vlii. aber gedoppelt gebrauchet hatte ichSechs Cardinäle, die er in V rdacbr geg-n sieh hatte - li.ßer theils ersäuft?»», theils köpften - theils bangen, ch. ,! 'lebendig begraben.;) Alle so wider ihn waren, musiendie Grausamkeit seines Bannes und stimr bittern Nach-stellungen empfinden, »vohln nnter andern die Kölügin

p) Vir, 6kx6VktII XI. »uprz --ir. q) ViS. HILOVOkziCV8 ^ dlliilvl Sc 8cd>sm,re lid. I. csv- 4 ?. ?) dll(?0-

1 -^VL iliffcrr. «1- I »rersnLnkdug prriekli>I? z

csrä. r-Kiru« c. 7-». <ont. 18 !

X/tdNdKit II. kt .1 4. p ^79. r) V.» cbL^Ld!H8 VII.x«r kkLNciSc. LOL^L't VÄI.

u^un-schränckten Pabstkhume Zeit zu seyn, seinen Be»a> rden den Lauft zu lassen, x) welche sich sonderlich zumG itz und Grausamkeit neigeten.

Er harke auch das Glück oder vielmehr Unglück sei-ne unmäßige Geld-Sucht ziemlich zu vergnügen.Den»sein Vorfahrer hakte aus >z<-o. ein arrsge»

schrieben,und Anno 1402 . »var das hundertjährigeIu-br l'Festchey welcherGclegenheit LOdl lk^LL Vd eine dop-pelte Erndte hatte.

Eeeee^cez Gleich«

0 rz^v>e,ei.iiV8 »zgo. »)vvxiLdl^Xdivsttrk. stcctrl. stc. 14 .§ 64 . x)