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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Kirchen- Historie Neues Testamentes

kommen. Ihre Tttcl mag n;aii bey dem IülOKl^8I-IdlO u) nachschlagen.

V.

Welches sind Die andern-christlichen .Scri-benten?

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ki»xnur Logorkec, um das Jahr izoi. stirbt iz;2.

Er war mit dem Käyser Lnvuonico verwandt / undjeiner von den gelehrtesten Leuten seiner Zeiten. Alsder'jüngere tM«onrcv8 den ältern Anno izsz.-verdrang,mustc ^ucoookvs, der die Parthey deSMtern besurndiggehalten, auch mit leiden , und ward nach Birhynieninö Elend verwiesen. Endlich ward er zwarwiedernach Constanrinopel gebracht, muste aber in dem Klo-ster Oborac gleich als in einem Gefängnisse bis ansseinEnde leben, b )

Seine Gcdrrssren sind

1. Lompenäiui» kiitoriae komanas » lulio Oeiare sg < 7 an-K-^rinuM XI. welches zuLeyden Anno i618.4 mit XleuriüUberschnug und Noten heraus gekommen.

2. pakaptiraiis in o6to libroi kk^Iicorum Lc paroa narurslia

^eiiioceki«. Zu Baseii55§. 4. mit der Version 6 enri,ni

8 crveii.

z. Hiktoriae 8acr,t üb, I I. öc bist. Canitaiirinop^ über »r>>-cur in XI8l«.

4. Lapir» LXX. pkilosopbic, 6c bi<tor!r»,in Xi8ro zu AilgspUrgDäNIKL

L I. I 6 U L k 1

Ein trefflicher Poet um das Jahr izoi. stirbt i;2i. alt-56..Kahr-

Einige nennen ihn O^ldiptiK KüI6b!L8.l vkl 8kl.-I.O. und melden,daß v^bi1'L8so'viel als1^8 heißen solle, KüI6»LKI aber wäre. er von seinemVater benennet worden, undDL KLÜÜO sey der Ge-schlechts-Nahme gewesen.

Man hält ihn vor den ersten, so die Poesicin derIka-liänischen Sprache getrieben, wodurch er sich auch sobekannt machte, daß er in seiner Vater-Stadt Florentzgar ansehnliche Bedienungen crlangete. Esgr'engabcrdamahlen in besagter Stadt sehr übel zu. weil die Flo-

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. der Hölle», Fegfeuer undParadis im.Wnthe ist.

2. 1>.INIS 4e iVion,rc!ri, munlli, wornmcn die Rechte der. Käyser gegen den Pabst behauptet werde». Lasel 1559.8.z. ve vulg»ri «logusncia.^Pariö 1577. 8>blK 118 ! V 8- zanvrv 5 Hder ^ onsc 1.1. vsEin Venetianischer Edelmann um das Jahr i;i2.

Den letztem Zunahmen bekam er von den Orgeln,soItaliänisch lorlcll, heißen; wie er denn dieselbe mitBeyhülsse eines Deutschen zuerst in den Stand gesetzethaben soll, darinnen man sie von selbiger Zeit.an in derKirchen gebrauchet, ,

Sonst brachte er fast seine gantze LebenS-Zeit mit Rei-sen nach den Morgen-Ländern zu, damit er sein vorge-nommenes Wcrck, dadurch er die Potentaten gegen dieSaracenen aufzubringen gedachte/ desto richtiger aus-führen möchte. Es führet solches den Titul - 8ecrecaticleiium cruci; luper lerrae sanätaerecuperskioneLc Lon-lervakione, übrig III. und hat er solches an den vornehm-sten Höfen selbst, wiewohl ohne Würcknng, inünuiret. l)XI Lli'5 iüI V 8mxnLnoirinvr gengNMRath bey dem-Käyscr lusovico kauaro um das Jahr 1)24.stirbt IZ28-

<Er war von ?aäua gebürtig, und Hatte inder Philo-sophiearnd Rechts-Gelehrsamkeit, die er sonderlich aufder Universität zu Orlcan; cxeolnet, was vortrefflichesgethan: m) daher er sein Werck, welches vetentür ?a-ic>5 betiteltes.; desto geschickter ausarbeiten konte. ErZeiget darinnen, daß der padft sowshl in weltli-i cHen als in geistlichen Zxtrchen-Sachen dein 2^äy-ftr umcrwsrffenssey, womit er aber zu Rom nichtsanders als den Bann verdienere,und noch heuriges Ta-ges von den Papisten unter die Ketzer gezählet wirb. DerZraccak ist verschiedentlich heraus, sonderlich aber beymOOI.VK8IO n) anzutreffen.

IOttäN!§L8- c: L n L n v 5

Käyser zu Constanrinopel Anno i zgr. bis 1947.Seine Lebens- Geschichte wird unten am gehörigenOrte umständlich vorkommen. Nachdem er sich ins

damahlen in besagter Stadt sehr nvei zu,wen vie .,., . ..^

rentincr in zwey kaätinne,, nemlich die sthwarye und Kloster begeben Harke, legre er sich gantz auf die Gottweiße zertheilet waren. v^bHL8 stund bey der weißen seeligkeit und das Studiren, wie denn von seiner Ge-Parthey, uildward deswegen von dem Pabste, gleich- lehrsanikeit seine vorhandene Gchrisstenzeugen,in wel«wie diese gantze kaäbion, verbannet und ausgesaget. ,chen man nur bis anzumerckeu bat, daß ermweilen et.

Hierauf begab ersieh in denSckmtzdes Veronestschen.^ '

FürstenS 8 8c^i.i6Mi, und suchte bald diesen baldden Käyser gegen Florentz aufzubringen,; welche An-schläge aber nicht angehen wollen: daher er nirgend bc-ständig war, und fein ü»g>8 bald hier bald da anfschla-gen mnstc. Letztlich starb er zu Kavenna. i)

Seine Schnffrerr sind

r. Allerhand Gedichte, daruntersonderlich die"'§omödie von«)Ic. cit-p-5. k kttX/c^L^iil,. 1.0.9. ^icLktt. 6KK-

was geprahlct- <-)

1. l^iltori» rerum »b ^nllronieir 6u«bui ImperLtoribus Sc le!p<o peksrum libris IV. zu Paris 164;. lll.l'omi in folio.e. Orskioncs III. Sr 6polo^is 5 eu illrrcioner IV. pro 66« Lkrl-- üi»n» sllverlur 8»r»cei,o8 üc^Ieor,num. Basel 1Z4Z. kol.

Andere seine Schrissten sind noch in rck8c» verbor«gen/davon andere nachzuschlagen, p)

kkäbl-

., I.c e) lc)HIrk 4 lI- VVH^IHOdlV8 in rppenll. (?6VüI liiitor»

60 k ^8 lib.yi s-qg- VO88IV8 äe kill. lib. 2. L/cd-H-!''"' ^^OOX,kdI8I8 i» Lkron.

cV2?^V8 Ül,.^.«59.ri8.2.c-.p. I i)k 007 I^HV 8 <,«.>üb. ,6. VO88IV86-kill.I.»rm.I.b.z. c.9. 6L8^LKV8.n l>i... -^ .-,IbI,orii. m) Csr-l. reit. Vl

cVLÜ^VS lib. 1.«59-^ .

tcripror. piurenl. PA.VVVL20VIV8 in «lo^- X 16880 HIV 8 in»IvK. 1?. 2.1kXHIIKNIV8 6t f«ripr.eccl. me-

mo»si». lib. 2. c. 4. XVKKV8 kik.tlLiirvcn. i,l«. ia OiÄ.

V^l-LHIV8 äe liirerir. infrlicic. p.

bliocd. m) Oka!, reit. v.ric. lib. 18 P-8- 767.) Xlon-irck.

rvm. 2 0) L-rll. KOd 46 »orir c^uLtor. lit». 6« siuin. PLI-

m-,6. pi-emilla. p) liOKLH'I^V8 0 LklIV 5 iu tppenä.»«»L/t-VLI bis» litt. icripr. eccl-p. 28-