XIV. 8eculum. l.c«p. Von den andern christlichen Scribentett«
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Ein berühmterPoetum dasJahr izso.stirbtr z74.alf7o.Iahr,Sein Vaterox war von Flo
l6- IkinerLriu,n 8/fiscum-
17. l)e rebus I<>m>Ii»ribuz epiilolLrum libr» VIII.ig. 6^i>i»I,ruln ,6 ^u» 6,n, e» verendn» illullriorum über»IH. üp>6»!,rum 6ne rikula Über.
rentz, muste ab-r bey der Umilhe daselbst zwischen denl^O' fte kcbus lenilibn-i 6c 6,m,ü,ribu^ essi/tol,rum übn XVI.
Gnelffen mid Grdctkinen ennveichen , da ihm denn Lp>itaisru>ii v,risrmn über-.
dieser Sohn zu gcbohren wurde. Vonhierbe- ^ wiws L »borum ißnorsnn, über.,
gab er sich nach ^uiguon , und schickte seinen Sohn,^poioKi» conrr» 6->l!um.,
nach darpcncr-, in dieSchuie,allwoerdie6rammscic,,. insrum conkkL blc6icum quen6sm übri V.
Kkeroricundl.vßicerlernete. FolgendS besuchte umeacis coiiiolLkoriLeplkol-libtt lV.
08 cv 8 die Universitäten Xlc ntp-ll.er UNdCölln , und 27.' ^^-^ 0,0 I.br! IV
kehret« ''«--.^hr feines AlkerSw.edcr nach Au.ßnon. .x. k,iü«i.n.« ^«ric.rnm Lm
Hierauf lebte er zu Vauclule, ohnwelk Au-^non, all- 1 eürmeacumwo ihm ein gewisses Frauenzimmer Nahmens p-nrim, ünxu. i-bus-,»
so belrebt ward, daß er sich threntwegen daselbstzu blei> ^8n, vorhandeneben entschloß , und viel Poetische Schrifftcn, welche,>1. irmer-rinm .6 v»mim
theils der Affcct der Liebe, theils dre anmukhige Einsam-,r. - 4 - fl>-r-nr„
kcit der Gegend beförderte, verftttigte. . 0- 6u»,r«ro >i-rcki-,ne L 6,7616, vx°re.
Der Rath zu Rom und dcrCantzlcrderUntversität-4. i.ib-r 6- v.-iz 6-.-6rnm 6- ponrikc»,» kom-norum.zu Paris trugen ihm zu gleicher Zeit die Poeken-Erone,?. I ibcr 6- «erculum rum-r..an : erenvählte aber Rom, wohin ergieng , unddi.sel-be lolennircr erhielt. Die vornehmsten Potentaten sei.ner Zeit bezeuget«« ihre Hochachtung vordiescnMann-und sonderlich waren ihm die Herren von coi^onnz undco««k66lo sehr gewogen, welche ihm auch die ProbendedeS ^rcbiäiscona» von ?,rm3 verschafften.
Nachdem feine geliebte ravk.r den Weg aller Weltgegangen, war ihm Franckreich verdrießlich, daß er sichnach Italien wandte, und zu Verona, Venedig, Par-ma, Mäyland und vornehmlich Padua fein Leben zu-brachte. Der V-cn^r« zu Maistand beehrte!
6. I.iber 6c c«6bu» virorun. illuürium , 4c epikolrium kenn-lirrinm Übri X V.
7 , 6 rr kunölusri 6 i 6 cc. s)
lonAi^dies
LLcLcciv;
Ei» Poet um das Jahr izz-v. stirbt rz7Z. alt 62. Jahr.
welches die Geburtö-Stadt IIO(-i^(X^Hwar, ist ein geringer Ort im Florentiuischen. Weilfeine Eltern arm waren, solteer der Kauffmannschafftnachgehen, ungeachtet er von Kind auf zu nichts, alsden dmaiis, Lust Hatte» . Sechs Jahr stund er auch bey
- ^mÄs^nnö m Pm^imm H^
ret. Endlich russten ihn die Florentiner,durch vocaocivia wieder zurück, uird iv-iljtuireten wm feine Güter,welche er doü) nach wenig Jahren durch den Tod wie-derverlassen muste.
Er halte ein feuriges Ingenium, eine grosse Misten-schafft, und treffliche Vcrcdisamkut, doch schmückt seinjakcin noch nach den barbarischen Zeiten, r)
Seine Gchrifften sind
Eine Zeitlang crlernete er die Rechte, fand aber mehrVergnügen ander Poesie, wsrinnen er keersreksm zumAnführer hatte, und an den lnkerircleggmioribm.zu de-ren Beförderung er, in Italien nicht wenig beygetra-gen, und verursachete, daßman zn Florentz einen, kro-rellorem der-Griechischcn Sprache setzte..
Die Republic Florentz ertheilete ihm das Bürger-Recht, doch hielt er sich mehrentheils an andern Orten,und iondt>> 4 icü rn >,I>K >>,
tkests berausae'üebene, welche in IV.Ismiz zu B«-! und sonderlich zu Neayoliö und in Sicilien auf, woselbst^ er von der Koulg>n io»3KN3 sehr gnädig gehalten ward.
Er war sehr verliebt, sonderlich in des Königesri zu Neapvlis natürliche Tochter; doch hat er nie ge-heyrathct,gleichwohl aber einen natürlichen Sohn hin-terlassen, c! In seiuenSeHriftten kau man viel artigeGt-dancken und Poetische Affecten bemercken.. Solche sind
1. ve Lenerloßi, l)co»um libri XV. Zu Bafel NNt.dk» NvtMIreobi df^cilli AnNV > 5 Z 2 i
2 . Oe c!<>r!« Ntulioriku», LöWkN 1487 kol-Z. ve c, 6 i,u, virorum illuilrium.Ztt AugspUkg 1544.
4. Hiüuris 6orM»minopvle«5 in X 18 r<».
5. Iliüori,« comprmiium. Töll» I ZZ^. 8-
6. ve mvnkiuMi ftlusruM, fnnriulu.lLcuuMzüuuivrtiin.küZiio-kum 4c ui,rium „ominibur. Basel I^Z2.
7: v 4 » O,nli» Llixerii,Jkaliänisil) zu Rom 1644.
8 -V--
sel Anno izgl. aufgeleget worden
l. Oe vir, ic>Ii'k,n, litzri II.
2» 6ereme6iir rreiurqueforkun-r libki H.
Z. Oe ori» kzeli^ioturum Iibri Ik.
4. l)e vee, l^^ienri, 6i,Inßorn/n lidr» H,
z» Oe eonremni wun6i, 6ue Lecrerorum 6i,iogi, libr» III.
K- ps,lmi poenirenrisler VII.
7. l)e rcpuklir, vpkime »6mini6r,n6, über.
8- Oe oKri» 6c virkuribus Imeerirorir über.
9. l^erum meirior»»6,rum lidci IV.
10 kpnome riksrum virorum illutlriumeH. Ve p,ci6can6s It,Ii, exkvrksiio.
12- 66 rerere» Kam. reip. 6elen^rc» or,tlo».
IZ k)e überkLik cspeklsna, liorerrori,»
!4- r>« nbeöienkl» ex 66« vxoris.
15. O« suariki, vik,» 6 » cirirlo.
q) HIObI68IdH pikrisrcb, reäiuiuiir. d 46880 dIV 8 >»
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