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Kirchen- Historie Neues Testamentes
8. v-csmero, welches em lustiges Gespräch in ItaliänischerSprache. Venedig 1545,. 4-8 .
EtissterindesBriMenDrdens um das Jahr ,z6;.stirbt iz/zlSie wareineSchwedischePrintzcßin, und Gemah-lin des Fürsten inNericien vi-boms/niit welchem sie 8-Kinder erzeuget. Nachdem sie mit ihrem Gemahl eineWallfahrt nach 8. Isgo <li Lompoilclln gethan, beredetesie ihn jn-Das Cistertzienscr-Kloster ^luastra zu gehen,worinnen er bald Hernach verstorben.
ergab sich sodenu auch dem einsamen Le-ben,undstiffketeden'Ordcn 8« 83lu3lori5, wovon-untenein mehrers zu gedencken.
Ihre meiste Zeit brachte.sie mit Wassfahrtm an dieHeiligen Oertcr nach Rom und Jerusalem zu, wozu sieallezeit durch Offenbarungen soll aufgemuntert wordenseyn , dergleichen sie fast von Jugend auf vorgegeben,und auch geschrieben hinterlassen. Zu loben war an ihr,daß sie die Bibel in Gothische Sprache übersetzen lassen,um sie solchergestalt sowohl sich als ihrcn Laikdö-Leulcn,desto bekannter zu machen, u)
Sie schrieb an sxrsoieivia xi. daß er seine ResidentzWieder verlassen möchte, und starb endlich zu Rom.LonikLcivz IX. zähletesie unter die Heiligen, in welcherQualität siedas Öoncstmmzu Costm'tz constHrete. x)Die^sticihalten viel aufihrcSchviffrcn.Solchc sindx, keuelstlonum libri VIll. welche der Bychoss /elssbonsili zuOy-nni» aus Christi ausdrücklichen Befehd in Ordnung soll-gebracht haben.
-L. ktexista 8. 8»IuLrvris äsrs ilioinirur ab orr lelu dkriüi ge-uor»» ssonkre iuse 8. LrißittLe.z. 8ermo rngelici-r cieexcelleiicis L-Xssn-ie virgmir, Welche»ihr, wie vorgegeben wird, ein Engel äiLiiret hat.
4. Or»e>ones IV. ciiuinirur rruclrrae.
5. k-uel-rione; exrrrusgLnrcs. Alle diese Wercke zusammenfind sehr offt und letztlich zu München l68v. in unsLicht gestellt worden. ^
L.
scnxnrls
Ein« Qominieauer-Nonne um das.Jahr iz67. stirbt iz8o.alt zz. Jahr.
Man rühmet sie wegen ihrer aufrichtigen Gottsee.ligkeit, Keuschheit,Liebe gegen die Armen , und Eifervor die Kirche; y) ingleichen, daß sie ihr Heil alleinauf Christum gefetzer, r) von der Bosheit der Clenseyund Kirchen-Verbesserunggezeuget; a)uuddenPabstbewogen wieder nach Rom zu kehren,um solchergestaltdem 8ckism2t, ein Ende zu machen. K)
Bey den kelylticis stehet diß Weibs.Bild in grossemAnsehen; c) es ist auch nicht zu leugnen, daß in ihrenSchrifftcn einiger Geschmack der Gottseeligkeit anju-
u) vicse 8. KXI6I1HL -ssUci 8VktIV>1 ti. 2Z.
lulii. ») Rosencrany >" -pitt- -ä L^lHttQI.IV4VX1 aoL- M IOI PI /l. 8v-cia iiler. xrg. 9. <7^/1 >1-
'12IV8 in mrrrop. I>b. 9. in 8»xnn. lid. 9. ro. L2OVIV8.8k0kcv6k4V8. K67'k4^i70V8. 6!!i. /) ttLX'K. VVU6K^Od^V8 inLppenä. L^VLI klk. li«. fcripr. ecclek. p,ß. §z.-) IQ. Ie1icU-?ikiI.1V8 bitt. eccl. ?. z »72. -) 608^1.1-diV8 ?L880d«6 ff-g. 291. l») 8?Ol4v?id!V8, K20VIV8.
r) tSottftiev Ärnolvs HiSorit-und Beschreibung der Myrsiischen Theologie 9. 400. s«^>
treffen: 6) ob aber bey ihren Offenbahrungen nicht En«thusiajierey nnrergelanffen, und auch die Mönche ihrviel angedichtet als daß sie mit Christo leiblich geredet,und ihm sichtbarlich angetrauet worden, u. a. m. mag«ran aus den Umständen der Zeit, da man noch grosseLust zu lügen hatte,-ingleichen aus der HMigkeit derlm3glllgno>r bey'Weibes-Personen , wie nicht wenigeraus derArglistigkeit des Teufels schwache Personen zuäffen, beurtheilen. ?IV8 II. hat sie Anno 1461. unterdie Heiligen versetzet.
Ihre Gchriffren, darinnen einige grosse Einfalt undleere Worte bemercken, e) sind
1. virlogl lle prsuiclenri» vri. Venedig 1611. 8,
2. Lpitiol-- LLLI-XIV. weiche in ihrer MuttmSprachege-schrieben, und das meist« Gute i« sich fassen- Sie sindItaliänisch zu Venedig r;v6. kc.i.mnd Frantzösisch zu Pa-riS 1644.4-heraus gekommen.
z. Or-rio >1, ,nnus.ci,«ic,nem Ociprrre , rkgue »lise pl«res,
welche ihr Beicht-Vater Hs/munäu« ä« Vineis ins Lateinversetzet- Jngolstadt 158;.
4. Ilium» 4 o 6 tnns pcr prrs»ns« seterni ksrriz ioteUe-Äui !oez»enlis> von eben demselben übersetzet, oder vielleichtgar geschmiedet. Cöün 15;;. k»l.
VI.
Was hat man von der Lehre im vierzehn-ten 8ecu!o zu mcrcken?
Zwey Stücke
1. Die Lehre an-sich selbst.
2. Die Ausbreitung derselben.
VII.
Wie war die Lehre in diesem Lecülo be-schaffen ?
Man siehet
r. Aus die reine Lehre.
2. Aus die Lehlcr.oder Irrthümer in der Lehre,z. Auf den Streit der Wahrheits-Zeugen gegendas pabstrhum.
VIII.
Wie stund es um die reine Lehre?
Daß man vor nöthig erachtet, die Heil. Schrisik^inem iedwedcn, und also auch beu Läye», in die Händezu geben, ist daraus zu bemercken, daß L^kkObV8 V.der diverse und Beredte in Frauckreich dieselbe in diegenieine Frantzösische Sprache übersetzen lassen.k)Vonihrem höchsten Ansehen bezeuget k1äk8lblV8 p^^-VldiV8 , g) daß der höchste Ausfpruch allein inderselben zu suchen.
Gegen den freyen willen finden sich Zeugnisse bey6LOK6IO-V0N KIKIIdll, einem Ooälore 1k«olc>ßi3ezu Paris, und General-kriore der Augustiner-Eremi-ten um das Jahr 1357. und andern; b) ingleichenkkekkv^klvlblO in den Büchern, so er ge-gen ver-LLiv^ heraus gegeben, worinnen er zwar son-sien gar sehr auf den I'raoäcstinak^nilmum verfallet»
Die-
6) XOiO'ttOI^ tt. k. r-c.-!4. KÄ. 2. P.594. e) «kick.VVtt6lHOk4V8 l.c. f) ttOHIdI6LKV8 tt-k.?.z.5-c.L4- p»x. 916.^» 6LI4k.8K6KVO. x) in Vesrnfvre xrrir»d) L,c,i. ccü. venc. lid. 18, p- 805.