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Kirchen. Historie Neues Testamente»
hakten wenigstens concepkus oder Icleas plsronica; da.von im Kopffe / weswegen ste auch Lonceptuales beti.teil wurden.
Gleichwie aber dieses solche Grillen waren , die zurirchks taugten: also fand der Satan xine schöne Gele.genhcit dabey, die ffkolastjschen Ritter ia einanderzn he.tzen, daß sie sich offt nicht mit blossen Worten, sondernmit der Faust bis aufs Blut darüber herum schmieffen,von welchen, Unfug die Philosophische Historie wei-ter nachzusehen, g)
XII.
Wie haben die Zeugen der Wahrheit gegendas Pabstrhum gestritten?
Man meecket hierbei)
7. Überhaupt den wiederstand der lMahr-heiks-Zeugen.
2. Insbesondere das Zeugniß der waldenserund w-ckiefiten.
XHl.
Wie ist dem Pabstthume überlMlpt wieder-fanden worden?
Das Zeugniß der Wahrheit nahm auch mitten indem Pabstthume ie mehr und mehr überhand, ungcach.tct nicht alle das Hertzc Hatten, so öffentlich damit ausLicht zu trete,,, und den Ankichristischen Stuhl zu be-stürmen. Inzwischen muste biß alles der folgendenReformation zurVorbereitung dienen,damit das Wortder Wahrheit desto leichter Beyfall finden möchte,wennman von dem Verderben der Kirchen bereits an allenOrten eine ziemliche Erkänntuiß Hatte.
?^VbMV8 r) tadelt den Dienst der Heiligen und En.gel,bezeugende,daß «nun, was den wahrhastrenTrostder G eien bernffr von allen Creamren im Him-mel und aus Erden ledig stehen , und aufniemandals GOtt allein bauen und bleiben müsse.
Ein Ertz-Vischoffzu äuxce,c hatte an der abergläubi-scheu Beobachtung der Päbstischen Fest-Tage so wenigGefallen, daß er durch einen Prsvincial'Lyqoüum dereneine ziemlicheParthie abschaffte. 5)
Von den Wallfahrten nach Rom,wie auch von derRömischen Beichte und Absolution , hatten viele garspöttische Gedancken, wie aus einem Gedichte dieserZeit erhellet,welcheö^lmi poemtemiarivs betitelt wird»)Man stellet nemlich einen Wolff, Fuchs und Esel vor,welche einander beichten. Der Fuchs als Beicht-Vater«rbsolviret denWolffgar bald,und entschuldiget ihn auch,desgleichen thut der Wolff, da er das Beicht-Vater-Amtangenommen, gegen den Fuchs. Als aber der arme Eselkommet und bekennet: Er stp einstens mit einemPLIgrim nach Rom gereiser, und habe demselbenaus Hunger das Stroh, jö er um die Füsse gewi-ckcltgehabt, abgefressen, da machen die beyden Beicht-Wätcr die ärgste Tod-Sünde daraus, fallen über ihn her,
q) Viä.ä0?MV8 1kl8Mc»OVIV8 -l- lcript. sckolak.L 1'deol. fckolik. 8VVVLV8 clissert. öe culkurs inze-
«ii. c/t^sK^ktlV8 m vi» k-ttil.l?9id1I8 - 6. r) in concione super: 8im,1eeüreßinim coelorump,rri s) NIL is c,»1. M. rer. üb.
18.9 787- r)biä. 9.792.
zerreissen „nd fressen ihn. Die Deutung davon istleichtlich zu errathen.
Gegen die l'rsnziübstantistion redete ein gewisser Do-minicaner, Nahmens ?^xi?iLN8i5, und be-
hauptcte, daß das Brod ohne dein Gebrauch ausdem ?llrare nur schlecht Brod sey. u) Der Schul-KcÄor zu Ulm Müntzigev hielt Ao. ,;s4>
eine öffentliche Orgrion, und erwieß, daß es unrechtsey die Hostie anzubechen. x)
Von dem Meß-Gpster gestund ein gewisser ion»u-ne; Hager im Würtzburgiftben, daß er bereits 24.Iahr glaube und lehre, es sey die Messe kein Gpf-fez.-, und könne weder Todten noch Lebondigcnnutzen. Ja, wenn er ein gany Hauß voll Goldharre, so woire er nicht einen Heller an eine Mes-se chencüren. y)
Insonderheit griff man den Pabst bey seiirer Tyran.ney und groben LxceNn an. kLkXKKLklä. nennetdenPabst-Sil, ausdrücklich Bai-' lon, wo es weder anIrrthümern, noch Herrsch- Gircirr, noch Unge-rechtigkeit und Grausamkeit, noch Wollust undVergleichen Lastern , aber wohl an der Liebe,Treue und Glauben und anderen Tugenden gebre-che, und Christus selbst vor Geld verkaufst wür-de. r) Der Tikui des Antichrists war von den Päbsiensehr gemein, s) der XXll. ward vonvie-
len vor einen Ketzer gescholten, b) Viele fragten auchnichts nach der Päbste Vamiisiren. Die Florentiner bc«fahlen ihren Priestern den Gottes-Dicnstzu halten, ohn«geachtet es der Pabst durch das Bann-Inrerciiüverbo-then Hatte, c) Dergleichen that 1.VV0VILV8 b^V^-l<V8 in Deutschland , und machte untsr andern denMönchen zu Straßburg , welche ihre klarn; esnomca;unterlasse»hakten,bekannt: Sie solten enrwederstn-gen oder springen, das ist,entweder ihres GotteSdieiistSpflegen, oder ausziehen- ä) Man hielt die Aussprüche derPäbste vor unrecht, und widersetzte sich denselben, c)XIV.
Was hat man von dem Zeugnisse der Wal-dcnser anzumcrcken?
Die Lehre dieser Leute hatte sich in diesen Zeiten gewal-tig ausgebreitet, immaffen einer von ihnen, so zu Wienverbrannt worden, bekenncre, daß deren iu Böhmen undOesterreich nur allein über 80000. anzutreffen gewesenwären; f)zugeschweigen derjenigen, so in dem übrigenDeutschland, Franckreich,Ettgelland,Illyrien,Italien,Savoyen und in den Niederlanden ihr Wesen gehabthaben. Wie heffcig sie aber verfolget worden, ist im V.Capitel zu bemercken.
XV.
Was ist von dem Zeugnisse der Wicklefitenzu merckcn? Wer
u) ttOVVId)6LKV8 tt.k.lec. 14. P.919 »)c»k,I.rek.rerir.lib. I8-P-794- y) Ibicl.ff.778- r) Ibiclem p. 774.794.796. -) 1bi6. p. 77z. k)t4/eVL88KV8 xenersr. 45.
Hd)V 8 Üb. 7 . 820V1V8 ckrilti r?Zl.n.n. c)Viä.ttOVV 1 d) 688 V 8 l.c.p.YZI. 6 ) p-r-lipowe«, VK89LIi.Okdi8l8 p z;6. zey- «1 Lvnk. ttOW1d16k.8.V8 wc.x.AZ4.Lg^. k) L2VVZV8 ,ä,n. rzlz. m H>