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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XVII. Leculum. I. c-p. Von bett Reformirten Lehrern.

konke ihn in den Orientalischen Sprachen am besten an-führen ; in der Theologie aber hatte er lo«L88l-ucosvr>i , iottLNtrri»l vorr.rslvti und res^

;riä>»v»t vxciei v^k zu Anführern.

Anno ,6i6. gieng er nach Heidelberg/ und höret« rz-»xrv«, ;cvLrrrv>i und ^l-rirrsiv»«, ward auch folgen-der Zeit auf dem 8yr>oäo zu Dordrecht / und prolltirekevon den Niederländischen Reformirten Itieolopi8. Fol-aends reiscie er durch Engeliand und Franckreich, undkam sodenn wieder nach Hause, und arbeitete im Hebräi-schen und Rabbinischcck.

Anno 162;. begab er sich nach Genff, allwo er sich sobekannt machte, daß man ihm die profcllioncm l^iceszu Lausanne auftrug ; wiewohl er solche nicht antrat,sondern dem eben damahls an ihn ergehenden Beruffrzum visconsl in seinem Vaterland? folgete, woselbst erauch wenig Zeit hernach daökallorac zu8.?ecri erhielt.

Nach seines Vaters Tode ward er16 z 0. krolcilorliri.auae 8. und 1647. krotellor H'.eolomsc, blieb auchzu Bast! bis an sein Ende, ohngeachtet ihn anderweitigeVeruffungen nach Grönmgen und nach Leiden ziehenwolten.

In den Orientalischen Sprachen hat er sich, gleichwiesein Vater sehr mcrüiret gemacht, zu welchem Zwecke ergrosse G.schickligkeit und Fleiß besaß, ohngeachtet er mitmancherley Leibeö-Schwachhettrn zum öffttrn beschweretwurde, g)

Seine Gehriffren sind ^

1. I,c»icor> Lbslcizicum 6c L^nicui«.

2. Lxerliiikiose» kissoriim ircee soe 4 er>», igol« krcrl Sie.A. ^riricriricr L^uerstis t,u6ouieum Opellum.

4. Vinciiei^e exercirarioai» conkra eunciem.

z. kerspkrrlie l.»rir» Librorum kvebbivicorum X«rs-keeuc>-

cyim 6c Lofri.

6 . LacrcorärnkiLc, welche sein Vater bereits angefangen rc.

X 108 L 8

Prediger und Professor zu s-uanir, stirbt 1664. alt 68. Jahr.

Zu Lourgueil, einer kleinen Stadt in der Landschaffklom-airie hatte er das Tages-Licht zurrst gesehen. An-fangs legte er sich auf das 8wcliuri> luri«, und ward auchk.iccnrislu8 darinnen ; folgcnds erwählte er die Theolo-gie, und ließ sich zu 8aumur von cä>rrL0t,L darinnenunterrichten.

Nachdem er zu 8. ^ignan iu der Landschaffk Du Ivkainceine Zeitlang Prediger gewesen , ward er nach 8-mmurberussen,woselbst erauch i6zz.zur?r kelston gelangete

Mit seinen Cvllegcn lebte er sehr friedlich, daß er aberin andere Streitigkeiten vern ickelt gewesen, wird manunten finden. Seine Gelehrsamkeit und Erfahrungwar ungemein ; daher ihn auch die Papisten ^cst,l>>/röten, wiewohl ihn einige, und darunter der Römische AbrHäkTveoccivs in seiner kiblicikbeca 8.-chbinica, vor einengcbohrncn Iüden ausgeben, weil er b^ 08 L 8 geheissen,und andere haben ihn gar gencnnet und

von Türckischem Geblüthe herführen wollen, r)

Von seinen Sck)risfren sind auch einige Deutsche zuLeipzig und darunter sonderlich der Tractst <le Inchffe-

g) I- V c. 6!>jirn.eKV8M orsc. kuuebr.xsuci. L»uä.

r) Lässt.L.

rcnritmv rsUgionum Heraus kommen» Man merrkrkunter den vielen, so er geschrieben

1. veclsrskionem L-l-i circ, ^xmmienoruM errorer.

2. vesenüonein «joAnoge L-Iuini 6- ->bfoI«»co <iccx«co repr».bsrioni«.

v«sec»ü>ane ,b secleli^ LomLa», äagux klüoae preis iate»Lnrnßelicor coriftirtiencjrr,

4, Oe m) Üerio Lririicrrjs.krrrpkrrün in k 5 >lmc>».

6. lrenicon, l-u öe prce reliUook».

7. äpoloßir.n provei mifsricorclir, Sc iusti^r.

8- Unterschiedene visscrirriooer, krrrpkrrftt über biblischeTücher, LonLäcrrliones , 8«raiorie, 6cr.

0 o c: » >crV8

Prediger zu c-e„ in Franckreich, stirbt Sinns 1667. den16. May, alt 70. Jahr.

Sein edelcs Geschlecht, daraus er entsprossen, hießeigentlich voc»rkr cnär>i?l6>!r nx i^xreeLLr, und ton-te unter den Vorfahren auch Parlaments - Rätheausweisen. Die Hurtigkeit seines KopffeS beförderteihn gar sehr in seinen liustch. welche er anfänglich unterittoraL verak-rrkne,, folgends zu8-cli,n, 8rumur, inEtt-geüand und um das Jahr 1621. zu Leydcn m Hollandgetrieben, an welchem letzter» Orte er sich unter der An-führung Liri-x^n gar starck auf das Arabische ax.plicirele.

Bey der Zurückkunfft in seinem Vaterland« öichuck-rete er, nachdem er Prediger zu Lsen worden, mit dem?. vxiMlcio, welchen er völlig überwand, wie die davonvorhandenen bezeugen. Wie er sich nun hierdurchsehr berühmt machte : also erlangte er noch vielmehrdurch seine gelehrte Schrifftrn einen grossen Nahmen,welcher die Königin Lbristmam von Schweden bewog,ihn Anno 1652. an ihren Hoff zu fordern, wohin er auchreifete, aber folgendes Jahr wieder zurück kchrete, undseiner AmtS-Verrichkungm wartete, ingleichen eine^ca-lemie zu Lsen anlegete, worauf sich gar feine Leutebefunden haben.

Man rühmet an diesem Manne bey seiner grossenWissenschafft die Bescheidenheit, welche ihn auch ausserden gewöhnlichen Neid setzet« und vor nichtigen Zäncke-reycn bewahrete. r ) Er starb plötzlich in dem Auch«,-rio unter dem -ln<-iren.

Seine Schnffrcn, welche 1692. in Holland herausgekommen, sind

1. 6-r,ßc,pkiii frcr, leu pbslkß. L c 7 sn-i,n p-re. n.

2. ljieraroicnn , stue cle snimrlibu, SccipcurLe 8.

z. Lpiüol» 6e wokti volunr,,!, px, iircellcüum.

4 O« Presbyter,tu 6c Lpiscopsru.

6. Oisscstrcio <js <>ULestione : klum Xen«^» vn^uim kuenc lll

Irrli» Scc.

I0N?iNXk:8 «Ld!KILV8

Professor ssb-oloßiL- zu Zürich in der Echweitz stirbt 1667.alr 47. Jahr.

Sem Vater, welcher die Aufsicht über die Schiffer zuZürich hatte, hieltst.: si.ißig zur Schulen, wsrinnen er__ 'yy> 2 sich

nouie eair. xrueL^o.