Kirchen -Historie Neues Testamentes
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und nach 7. Jahren mit seinen Untergebenen nach Ita-lien reifere.
In hatte er das Unglück/ daß ihm einer seinerUntergebenen starb/ und da hatte er wegen der Leiche vielAngelegenheit mit der In^uiblion, bis ihm der bekanntep»vl.vs sEivz noch darzu halff, daß die Leiche nachFranckrcich konte geführet werden.
Mit dem andern Untergebenen besähe er folgend- dieSchweitz/ Deutschland/ die Niederlande und Engelland/und ward bey seiner Zurückkunfft Prediger bey demHerrn »v rre8;,8-»«uLNLv. Doch 1625. bekam er dieVocakicin nach 8aumur und folgendes Jahr nach Paris/woselbst er denn beständig verblieben.
Er war ein rechter blclluo librorum sowohl im Lesenals Schreibe«/ und pflegte die wichtigern Bücher in or-dentliche« Stunden, die leichtern aber zur recr-ariondurchzugehen. Seine Gelehrsamkeit brachte ihm ein sogrosses Ansehen in Franckrcich zuwege, daß er fast einenRcformirtcn Pabst darinnen sßireke; wie ihn denn auchviel seiner Glaubrnö-Gcnossen des Hochmuths beschul-digen. ?)
Seine Gchriffren sind sowohl in den Alterthümernals in ?olcmici5 sehr nützlich zu gebrauchen, alsl. v- vlu i'Lklum, worinnen ihn zwar sowohl Papisten alsProtestanten tadeln, daß er die k>-rr-s zu sehr heruntermache, allein er hat mehrentheils Grund darzu, und mankan freylich die 8cnp» ?»rrum zu keiner GlaubensrRegulwachen. Man kan dabey co->kriren ^»lklirei Scriuenerüeines Engeüäilders, .">xolox!rm pro 8. «ccleLre kurribur,<lurr 5 u» Ö»Il»eum.
S- Dr poenir srtiikiöllvnibur bumsnis libri VII. Welche dieThorheit der Papisten in diesem Stücke gar umständlichentdecken.
g. vc tcriprl«, gu»e sub Olon^tii ^r«»p»^ic»k öe ^n-
tincbeni nominibus circuMfcrunrur.
4. l)e leiunür, ck tzusärrgelilna.
Os culru relißinl'o.
6. Oe K2ei ex 8criprur>5 s-monkr-tmne cvntr» »ouirio».
7. tle cunürmütione <?c extrem» rnÄione.
Z. ve 8»cr»mer>t>Ii live »uriculsri ^»claoruai conkelliooe.t). He imsgioibus.
10- Oe ?Ieu6epißr<iplill ^pogoliciz.
H. ^polosi» »ciuerbir 8p»r>iiemium cle grrtr» vaiucrlxli.
12 . vissuririo 6- culru« rcliginii obleÄo Lc.
10«^!>ld8l'8
Liüttrkoo-rv!
Anfänglich Prediger zu London und ferner zu ktunson in derGraffschafft Hcrkford, dabey auch v-'Q. 'riicolng. kr-ckeAu«zu e»mbrjllge und Lariooicui zu LIi, stirbt 1675.alt 7Z. Jahr.
In den Orientalischen Sprachen hat dieser Mann un-ter den Engcllandern einen grossen Ruhm^crworbcn.Er war von Stocke in. der GrajsßHaffr Grraftordgebürtig, siudirete zu Lan-bristge, wo er sich meistens mden Orientalische« Sprachen exercirete.
Nach d r Zeit, da er bereits den geistlichen Stand an-genommen, ward er injt dem vornehmen Ritttr «av-l.^k-'oc, bekannt, von welchen! er die principia der Rab-binischen Sprache erlernete, und darauf fast ohne weite-re Lehr-Meister «nd Bücher verwunderlich bauete.
Er hatte sich zwar feste vorgesetzet, seine bisher ange-fangene Wissenschafften durch eine Reise in fremde Län-der vollkommen zu machen: allein eine e^cakinn zumPredigt-Amte zu Stone in der Graffschafft Strafforömachte diese seine Gcdancken rückgängig. Von diesemOrte wurde er folgcnds auch zum Prediger bey 8. L,r-rkolomaci zu Londen und ferner in der Versammlungder Geistlichen zu Westmünster bestellet, bis er 164z.das klarst zu Ivluluion und ein ösnomcac zu Eli er-langete.
Anno 1652. ward er DoÄvr Hleolvßi-e zuOsmbttä-ge, woselbst er auch zum ?e->e 5 eÄo bey 8. Sacharin«und 1655. zum Vico-Cantzler der Universität erwähletwurde.
Bey allen diesen wichtigen Verrichtungen unterließer nicht das lluäium der Orientalischen Sprachen im-mer höher zu treiben, den Talmud und die Rabbine«fleißig zu lesen, und das nützliche daraus anzumercken,auch unterschiedene schöne Werckc Heraus zu geben, wie-wohl deren noch mehr würden zum Vorschein gekommenseyn, wenn <6 ihm nicht an Verlegern gemangelt hätte.»)
Seine Werckc sind 1637. zu Rotcrdam zusammen intolio aufgeleget, die Opera polibuma aber noch 1699. zuUtrecht darzu gekommen. Sie bcgreiffen gar schöneSachen, welche die Erkanntm'ß der Heil. Schrifft er-'läutern, die Titul der Bücher aber mag man in denWrrcken selbst nachschlagen.
SäkckVLI.
ninrrivr oder r>k 8 ^»10^8Prediger in Franckrcich und den Niederlanden an unterschierdenen Orten, und endlich krof-ss r 'rlienloZise zuGroningen, stirbt 167;. alt 76. Jabr.
Sein Vater oxvw Herr von kerrer,bcdie-
nete das ordentliche Richter-Amt zu Oilcmoncl in der?lccarciic und andere ansehnliche Aemter. Zu besagtemOilemonä ward sein Sohn 8^kckVkO Anno 1599. den9. ^uZusti gebohrcn, welcher folgendö bey seiner grossenLust zu den 8cu6ü5 in denselben zu Paris, 8aamur undGenff, treffliche progressen machte.
Nach gezeigter seiner Gcschickli'gkcit ward er zum Pre-diger zu l.»on verordnet, woselbst er viel Verfolgungvon den Papisten erduldete, dergestalt, daß ihn auch ein-sten zur Abendö-Zeit ein Meuchcl-Mörder auf der Gas-sen angrieff, und mit einem Messer in die Brust ver-wundere.
Ob nun zwar der Jesuitische Mord-Geist, so dieseThat «mgestisstck, vor dißmahl seinen Zweck nicht crlan-gete, indem kck-Vkb8IV8 glücklich wieder curiret wurde:so hielte man es doch nicht vor rathsam, ihn langer andiesem Orte zu laßen, sondern der 8ynoüuz sitzte ihn An-no 1624. nach kalaili: an den Grentzcn von Obampsgne,woselbst er kaum 4. Monat verblieben, als er nach 8e-clsn au I»c08, cip. l.l.1 Stelle zum Prediger und ?ro.iessore l^calogiae berussen wurde.
Bey dieser 8cscion würdigte ihn der Hertzog von Louil-Ion seiner sonderbaren Gewogenheit, und nahm ihnauch r6zi. als Feld-Prediger mit nach den Niederlan-den, wie er denn auch das folgende Jahr mit des Her- tzogS
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-) Viä. Allgemeines Hist. l.i»,con. ir. Vi„ LILiklMOIIciu« Ojierrbur ^rLcmlsti.