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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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XVII. 8 ecul«n. I. Op. Von andern christlichen Skribenten.

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nn Mut seines Geschlechts, wo er gebohren 8slarmm erhöhet, und noch die t-evielstonem polirices an-

worden, N-g>'mch> "'Äg-n^w s°nd<rd-rw PMisch-n Kluz»-l- ward

Orl- stndir-l- -rb-, d-n ^-sntt«, und k-,,°,u»,°lg,n°° ^ Po„nti-n in den mchiigstm Ding-,, -<>°-

zu Oeiesus auf dle Iun5t>ru6cnr. g inenAdvo- tuiiret, und dgvor mit reichlicher. Geschenckm undGna-

Nach -ksol.v.retm kuöu, war rW^ angeseben. Anno 1658. ließ ihn der König Carl

catcn ^ ^?er ÄeÄaend^ ^ Mnes^Lebens meistens Gustav von Schweden zu stch nach Hollstern kom-gar bald, daß er dte soigenoe Z I unermü- men, und versprach ihm nebst dem ?e»cäic»c eures Raths

im Prwar-Stande zu ^ 'und Leib-^-mci i;v°. Reichs-Thaler Barium, wolte

detem Fleche undStudirnz leutseeligm ihm auch noch soviel geben, wenn er sich hätte resoluten

Sch'riA, wollen, mit nach Schweden zugehen,

wie fthr er in den Antiquitäten belesen gewesen, u) Sol-che Schriffren sind

Llollsrlum mestixe Lc irikmie l.,tlnü»t,s.

Uiltori, L/r<inriar> 8uplici Lommenrario illuÜ»!».

6loll»rium meSi^e L inümse 6rLec.t»rl«.lo. 2on»c»e »nnsle» cum «aus.

lo. Linnsliu bitt. übci Vl. cum er»8ilis in kticepkisrumLr/ennium, Lomnenzm ckc Llnnrmu» nokis, nec

non ?LuI> 8ile»r>3n, äcfcriprio rempli 8. 5opbi»e cum ubr-riori LommentLrio.

6. Llironicon k-lcii-le , mungo coniilko «l Hersklü lmper».rorir snnum vicelimum.

III.

Welches sind die noch merckwürdigen Evan-gelisch-Luthel'ljchen Scribenten?

I 4 stLiV 1 / 1 ^V 5cou»iuL«v»

Ein berühmter lvi-8lcur, koiuleu, und kolybiüor zu Helm.städt, stirbt i68r. alt 74. Jahr.

Norden in Ost-Frießland, woselbst sein Vater Pre-diger war, hatte die Ehre eine GeburtS-Stadt dieses gros-sen Mannes zu seyn. Sobald er nur anfieng zu ler-nen, welches wegen seiner kräncklichen LeibeS-Lonllimtion erst im 6. Jahre seines Alters geschahe so konteTman schon mercken, daß er dercinsten was sonderbares ^

Im folgenden ward er auch Rath bey dem HertzogeLvüvs-ro zu Bratinj<st)welg<Lünedura, wie auch beydem Könige von Dännemarck, ja, selbst der König inFcanckreich ließ ihm von 1664. an bis zu dem Anfangedes Niederländischen Krieges u'ne penli^n von rooo. 1i-vrer reichen.

Gleichwie er aber in Politici;, Ickcäicis, killorici; Acc.nicht seines gleichen Hatte: also war er in der Theologieauch nicht wenig beschlagen, wie seine Controvcrsien mitVico Lrbermsnno, Ivlukimsnno, den kraitibusburßii; und andern, anzeigen, daß er sich aber in die 8yn-crenllischen Händel mengele, ist ihm von vielen nichtzum besten ausgedeutet worden, r)

Seine Gchrissren sind

1. kunt^mrnrorum ülei knnciücire concutüo.

2. Ve pucxrtoöo -nim»8uerüone» in lo. tUublmnnnum 8. k.vekenüo eccleÜLe kroreü,nnuiv!>6ucrsus ciuo konliüciorvl»srzumenrs per.» » luccellione Lpiscoporum öcc.

4 . kelponüo »<j V»leri»num 84zßnum I. Sc II, pro tu» co»-cullione kunösniearorum üclei ?onr>üciLe.z. ^nimL^uerkonez in Ldriüoj-bori ltsunolä. Nbelluu» coa-cuNioni kunclsmentorum üclei konkläciae oppoücum.

6. L-csmeo llbelli » Viro Lrbermsnnu concuKoni äiötie op-poliri.

Qcorgli Lillsnclrl Se LeorgH vk^icelü 8 e sscrls noliri ce»-pon, Lonttonerüi, Nbri H.

- 14'Jahre kam er nach Helmsiädk, und 5.!9.' v 7 -i-Li°n-'v^°vii^

Jahr hernach gr.'g er nach Leyden, und untersuchte un- cnmm«o»rü biKon« ik. ronuücu»

ter andern die Theologische Controvcrsien, hatte auch ro. «ikori-eleSiom«-Ue--,n8ri vn.

Belieben gantzcr 5.Jahr allhier auszuhalten. st ^

Nach stmer Zurückkunfft zu Helmstädtwardcr 1652.krofetlok ^bjlolöpliiLL nsmrslis, und nach 2. JahrenI>I ßlstec ?bilotoylu3e, wie auch OoLIor b 4 eclicini>e. IVon dieser Zelt an machte sich cOcVklbI 6 lV 8 durchfeine unvergleichliche Wissenschafft und Klugheit jemehrund mehr berühmt, welches ihn immer zu höhern Digni-täten beförderte. Hertzog George zu Braunscstwerg-8 .ünel>urI gab ihm eine profetilonem!vtcäicinse. DieFürstin von Ost-Frießland machte ihn zu ihrem Leib-hleclico und gcheimbden Rathe. Von der Königin Ehrststli'-cn in Scstwcden, welche ihn zu sich berieff, em-pfieng er bey seiner Rückreise viel Geschencke nebst denTiteln eines Königlichen Raths und Leib-KIeäicj, ja, siemachte ihm nachgehende auch in Abwesenheit ein 8alsrium von r 62 O. Thalern, und that noch verschiedene maleinen Versuch ihn nach Schweden zu ziehen: allein erbeschloß zu Helmstädt zu bleiben, nachdem man ihm das

u) Lleru. K^I.VLtV8 in epilt.vii» L :)V

i i. Die übrigen Historischen, Medicinischen, Phvsicalifchenund politischen Schrifften, welche nicht eben dieses Ortessind, mag man bey andern suchen. 7)

LKKL 5 IV 8 >r l vs

Hertzog zu Sachfen-Gotha, stirbt 1675. den 26. Mertz,alt 7 Z. Jahr.

Wie in vorigen Zeiten zuweilen auch Kayser unter dieScribenten der Kirchen gerechnet worden, weil sie ent-weder selbst etwas zum Behufs des Christenthums ge-schrieben, oder doch andern an die Hand gegeben, der-gleichen zu verrichten: also kan man nicht umhin, dstscsgottseeligen Fürstcns, der sich die Verbesserung des Chri-stenthums auch durch Besorgung unterschiedener nützli-chen Schrisfte» angelegen seyn lassen, zu gedencken.Nachdem ihm sein Vater, der Hertzog ic>nä«E, schon(zz) 2 im

,cl kl^vooi'vdl üe

x) Vir, cpiltolsrum cius il.

liclmgsön 16^4. rüilis pr»«m>Ü!>. 7) vt IHL ui cii^r. bxißr-

2.1 lü82.