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Kirche»«Historie Neues Testamentes
keine geringe Menge, so auf beyden Seiten gewechseltwurden, ch.
Zu den Giessenstrn schlugen sich auch die SächsischenssbeoIoZi, welche 1624. einen chonuenk zu Leipzig an-stelleten) und sich in einer Schrifft crkläretcn, welche manals eine öffentliche Schrifft unserer Kirchen anzusehenhat, weil sie auf Vefchl des Churfürsten in. seoküil l.geschrieben worden. Der Titul ist: 8oliäs, verbogn?Del libro Loncorclise Lbriklsrise congrus äeciiioiv.iltorum inrer sliguo; ssbcologo; ^»g. Loofsss. nupcrri
treffen. ->) Zu den grössesten Streitigkeiten aber hati). 6LOX6IV8 c8.^I.IXssV8, dessen Lcbms-Beschreibungoben unter den ibeologis zu finden, Gelegenheit gegeben.
Das erste Buch LAblXssl» so ihn bey den andernkbeolvg,!. verdächtig gemacht, war seine Lpiromschbco-logics; wiewohl er schon 1611. noch als disgnlcr XV.Osspurstiune; cle prsecy-ui; Lbnllisnre rsli^ioni; Lspi-tibu, geschrieben, und darinnen unter andern die kormu.Ism (loncorälss in der Lehre ciü c. ormonicsclone iäio-msrum deS kur^cbisrulbu b.schuldigct. b)
In der Lpir- mc ssbeoloeics hatte L^bIXssV8 den
me coorrouerlorom Lspirum prurcipsborum cie versäc'criptione öe funäsmenco prscfsncise ve> eiurgue b^li^Papistcn zu gefallen/ den Irrthum derselben äs kamIetl> sskriki apuä crescurs; nec «ori <je incesssrüe ch pie jpüron-rn nskiirsliu-» beschönig k; tNgkeichett zugegeben,n,no äominio Lbrilli tscunäum bumsnsm n-uursm in daß GDtt auf gewisse Meist eine sssjache derkam lwmilia'ioni; -ücc. Gegen diese Schrifft gaben die Sunden könne gencnnet werden
Endlich verblutete sich der Streit bey den hereinbrech nden gefährlichen KriegeS.^PlagkN, daß niernand wei-ter was davon gedachte, und ob gleich nach der Zeit ei-nige Tübinger ihre Vorfahren zu äefsoäaen gesuchet:so ist er doch mehrentheilö nur darauf angekommen, daßman vorgegeben, die gegenseitigen sskeologi hätten sienicht verstanden, wobey sie sich denn so erklären, daß mansie kan pslsiren lassen, r)
Bedaurung-würdig war Hierbey das Häßliche Aerger-!niß, welches dadurch so wohl in unserer Kirchen, alsausser derselben gegeben wurde. Sonderlich machtensich die Jesuiten dis Gezäncke treflich zu nutze, und derJesuit rokLavü übersetzte sein Buch, öeilum vbiyuitiKi-cum genannt, ins Deutsche, mir den beygefügten neue-sten Streitigkeiten der Lutheraner, und nennete es denLutherischen Raizeu-IxpieI. DieRefornn'rten wolken endlich auch davon prc.miren, undZr-uulireten lvlLKI-XPKO in öffentlichen Schafften, als ob er die Allgegewwart Christi, wenigstens zum Theil und vor seiner Himmelfahri, aufgehoben hätte; wogegen sich Menycr sehrverdrießlich bezeigekc, und den Reformirten, dieerohne^dem nicht leiden kunte, desto hefftiger begegnete.
VIII
Doch blieb das Feuer noch unter der Asche bis 16^8. dader Pfarrer zu Hannover bi. sas^riv; »vümxxv; gegenL^IXIVdä und Iiokldlkivxi schrieb, und sie desLrypro-Pspssmi, wie auch der Abweichung von dem Lor-pore äoärmae luliac beschuldigte. Der Titul hieß Lr/-pro-pspjfmu; nouss sskcologise kgelmikaviienli;. c)
Hierauf gaben die Helmsiädter Anno 1641. eine Apo-logie Heraus, und es fand sich hiernächst immer mehrGelegenheit zu schreiben, wobey sich der Streit so erhitzte,daß es schien, als würde er niemahls ein Ende nehmen.
Einen kurtzen Begriff von diesen Controversien, dienicht auf einem, sondern unterschiedenen Puncten beru«hetem zugeben, so erhob sich anfänglich um selbige Zeitein Streit über dem Geheimniß der H. Dreyfal-tigkeit: Ob selbiges »reinlich den Patriarchen undPropheten im Anen Testamente völlig und aus-drücklich wäre bekannt gewesen? Den widerspre-chenden Satz hatte I-A,ssLKX1AI>IblV8, st nach der ZeitProfessor zu Königsberg geworden, in einer Osspucskioncle m^llcrio ssrimrsci; unter dem prssliclio LAI-IXsslAnno 1645. ZU behaupten gesuchet, welchem sich abernoch selbiges Jahr der O. ^IchttchchkchV8 bV8LKV8zuWittenbcrg in seiner Insugursl-Oiiputsrion entgegen setz»
Was vor Zwrstigkeiten sind mit den /Kendm ramum und
' -- ^ s L^HIXssVXl dleserwegen nicht nur der v. ^ 181 -LbIssA.
ftädcern vorgegangen?
Man hak bemerket, daß ciliigc ssb-olon der Helm-städtischen Universität sich fast jederzeit ein wenig allzu-frey in ihren Lehren und Meynungen aufgeführet. Ex-empel sind sowohl in diesem als vorigem 8eculo airzu
zu Königsberg, sondern auch die Straßburgischen, Lü-neburgischen und Hamburgischen ssbeologi, wogegenr^-rk-s^ke^v, seinen Apologeticum ans Licht sicllete»Bald hernach gab v. IO. 8LH^KpklV8 zu Wittenbcrgein progrsmms gegen (üAUXssVXl Heraus, welches abersvon diesem sehr stachlicht beantwortet wurde. l). IA-
v) L. e. ^ILbOU. HIOOl .^1 conliäerrkio H,eol. IV. On,s-!^.Hss-HH-e ch's'V ' :-- -
kinnum -nn.r°u«s.r. 6- profuncliss.m. v. I. ^
binz. <je melkte Odristi. Idiii. 1622. id-p-titio ^ L^lUXssV ^'welcher aber
^ ... Antwort mchc schuldlg blieb. Endlich hat Hülst-
mann in OisI^Ii Apologclica Problems»; Öslixiini dieSache gründlich untersuchet, wiewohl man doch an bey.den Theilen nicht völlig stille geschwiegen, cy
Eins
^oSrinse äs msieüsk« Lboüi, tbici. 1622. Itepelitia civÄri-n»r äs kumiliscione cbriM l6'Z- ^Serna f,n»e L or->
idoöoxss <IoÄrin,e öe -xinsnit. ckriki 1621. Der WÜltem-!bergischen Theologen freundliche Erinnerung. 1626.
L^I nscessuris conrrs iniuL», criminruone, I>. 05!-! __ _
r^leol.^1 üc m. pLVk.kLOit!<!ch ,) Vicl. und Schrissten zum ConcordieilrDuche gehöi
Lonk>I-rzkl<, V. cjurekiünum Le. r) Vic! vskI5^«8V8 rig. kpik. ILL. sp. O^OVIVLI 8>ttem. rkLol.
l. c. p. 1179. feg- O. kk^kklVZ ia tnkikuuonidu, 18-0!.'^.!. p. 117;. b) O^l-OV. in kiK. L^screk. IN,, z. p. ;6l.äogmscic-le. O.^K.OI.1 memnr^I». ecclef. fec. 17. ir. in inno-lc) Ibiil. p. ;72. seq^. ch Itziri. i,.^. teag. V^LILÜL^XtlVSe,ia. yf'urrewb. x. 93. KO^HiOt-IVS m H. L. k«<. .17- chlü- tt. L. p. 2. x. 1196. feg.