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XVII. 8«culum. m. cisp. Vom Kirchen-Regimeute.
7. Die Universität zu Halle in dein Magdeburgi-fchcn, welche unter allen bisher genannten die wich-tigste und berühmteste worden. Der damahlige Chur-fürst Lriderich von Brandenburg und nachmahligeerste König in Preussen war bey der «üermen Mac,-Lur-uwn Anno 1694. selbst zugegen, und der berühm-te Ikeoloßu; Jod. wrlheln, Bayer hatte die Eh-re der erste ?roreÄor bey dieser neuen Universität zuseyn. Die ander!» prosctiore; Urcologiae waren v.Breichaupt, v 2lnton, und XXFrancke. Die Ju-ristische Faculrät contlimireten die beyden 8BKKIl<l!,Bb40X1^8IV8 und KOVIdlVL. Von der Philoso-phischen befanden sich lO. 6Vl)OLV5,
ciäv.I81Ok-» LLXXXKIV8, X1KI»/ZLU8,8kLKHBL. Sonst war die Universität ob sie gleich einenReformirten Stisster hakte in den 8rsruli8 dahin ge-wiesen, daß sie völlig nach den Symbolischen Büchern-er Lutheraner äociren solle, n)
IX.
Was ist von besondern Geftllschafftenzumcrcken?
den zu gleichen Zwecke auf,von welchem aber, wie auchvon der Dmkfch-Gmcssenschasst, der Geselsschasst derQliguireneiam zu Jena und andern dergleichen nicht e-ben nöthig zu sagen.
Hiehrr gehöret noch, daß der König in SchwedenCarl der Xi. Anno i6ZZ. zu Upsal ein Ooüegium gnrl-.juiwcum angeordnet, welches die Nordischen Sprachenund anriguiräken crco1icen,und anmercken soll.
X.
Was ist von den Bibliotheckcn überhaupt
von dem Hertzog Augusts um die Mitten des8Lculi an-geleget, und mit einem reichen Büchcr-Schatze, sonder-lich aber mit schönen Xl-mulcripm versehen worden, al.so, daß sie mit Recht den Rang unter den grössestm Bi-bliorhecke» nehmen kan. g)
Ausser dieser sind unter den Lutheranern die Biblio--theck zu Gscha,so von Hertzog Ernsten dcnLrorn-men herrühret, r) die Bibliorheck zu Weimar, so ihrAufnehmen dem Hertzog Wilhelm Ernsten zu dan»
auch ^
(Duden, -.—... —o-
Absicht war die Verbesserung der teutschen Sprache.st'ommen.
Der damahlige Ober-Hof-Marschalt Caspar von Die Daticaiüsthe Bidlistheck zu Rom ward Arr-
' '.^ --- no 1622. durch die vortreffliche Heidelbergische Biblis-
theck gar sehr vergrößert; wiewohl vieles davon zu schän-den gegangen und zerstreuet worden , gestalt or.orivs. der selbige abgeholet, selbst nicht getreulich damitumgegangen, und viel rare Xisnuscrip» veräussert, also,daß man glaubet, es sey kaum die Helffte davon zuRomzu finden.
Die Rayftrliche Bibliorheck zu wie»: hat unterdem gelehrten Kayser Xeopoläo, und die königlicheLrmrrzösrfthe zu Paris unter bVOOVICO XlV. ei-nen grossen Flor erlanget.
Die Bibliorheck zu Gpford, welche unter den gros-sen Bibliochecken vor die Zahlrricheste gehalten wird,nahm sehr zu, dazumahl die von dem RitterLOObLIO dahinein geschenckcke und .-ach ihm benenne«te Bsdleiamsiehe Bibliorheck in diesem Seeulo durchviele begara vermehret worden,
Xl.
Ceurlebcn, gab bey einer Geselsschasst vieler Fürsten,und vornehmer von Adel Gelegenheit darzn. Man er-wählte zum ersten Ober-Haupte des Ordens den Für-sten Luvervig vou 2inhalr, welcher ihn unter demNahmen des Nährenden bis 1652. ä-iig-ret; woraufHertzog Wilhelm von Sachsen-Weimar unter demNahmen des Schmackhaften die Stelle bis 1662.bekleidete. Das letzte Oberhaupt dieser Geftllschafft warHertzog ^V6V8'i V8 r>sn Sachsen, letzter ^ämmiilrawr des Ertz-Bißthums Magdeburg, unter dem Nah-men des wohlgeratenen. Alle Glieder, derer nachund nach über so», gewesen, bekamen ihre besonder« nach-»enckliche Nahmen. ,
Ob nun wohl dieser Orden anfänglich so beliebet war,baß sich auch der König in Schweden Carl Gustav, z.
Churfürsten, 49. Hertzsge, 60. Grafen, ohne andere Ade-liche und gelehrte Personen, darein begeben : so ward erdoch zuletzt verächtlich, weil man die deutsche Sprachegar zu sehr zwingen und künsteln woltc,sich abcrdadurch Iusinnde dct'
«ur lachens-würdig machet-; daher sich auch nach ob- ^ AUsranvk ocd ^kleyr.aNk-
gedachten Hertzogs Augusir Tod niemand mehr zu des- ktlt INsgeMklN ZU kl MNkkN ?
stn Haupte bestellen lasten wollen. Die und Sie- Daß der Zustand der Gelehrsamkeit sich in diesem 5c-gel dsssis Ordens sind nach Weimar geliefert worden, all-cu!c> mercklich verbessert, wird wohl niemand leugnenwo sie amwch im Archiv verwahret werden. -können, der die gelehrte Historie nur ein wenig angeft.
Einer von den Mit-Gliedern dieses Ordens unter dem hm. Hier ist zwar der Ort nicht ausführlich davon zuNahmen des Spielenden George Philipp Hars- Handeln: doch weil von der Verbesserung der Gekchrsam-dörffer, ein Raihs-Herr zu Nürnberg p) richtete zu kckt auch ein gut Theil der Wohlfarth des Kirchen-Nürnberg 1642. uech den gecrömen Blumen-Gr-lStaatS ckcpenclirehso will nöthig seyn, so viel davon au-
-^--- —^---zuführen, als zu Erläuterung unsers Zweckes vor die»«
v) LXxort MSN or-b. src. I7 -ci sn. 1694- ssjch Ean erachtet werden,
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Gu,:.w von H>!!e dculschcr Palm-Baum. >r. Lcc.->.iri)V8»n kik. yuä. ling. 6«rm.>ri. c. 12. rr Kurtzer Bericht
von er Fruchtbringende» GeseUschaffl in achtzcülgttl Lreim-Ersetzen, x) V>ö. kkLttbkV!» i» rbe»»-
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