I. Cap. von den Christi. Scrikenten.
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des Reichs nach, und wandten ihm ihre Gewogen,heil und Freundschaft zu.
Doch behielt er sich allemal die Freyheit zu den-ken vor, und die Grosse» des Hofes konten seine Fe.der nie gewinnen. Er lebte ohne Eigennutz undsuchte sein Vergnügen allein in Büchern, und indem Umgänge weniger Betauten. Er verfertigtenicht leicht Lobschriften, als auf Leute, die er genaukannte. Unter seinen Gedichten hat der ^ersuvon den Menschen viel Aufsehen gemacht. Ersuchte darinne das Daseyn und die Wege GOttesfür den Menschen zu rechtfertigen, und man wolleihn wegen verschndener angebrachten Gedanken gardarüber zum Spinozisien machen. Auster dem, wasvon andern deswegen gesagt worden, hat der gelehrteHr, Warburroil eine eigene Vertheidigung für ihnwider die Beschuldigung des Herrn (Lroujäz in derSchweiz geschrieben. Seine Schriften sind fast allein fremde Sprachen übersetzt, und diese bald Franzo-sich, bald Italiänisch, bald lateinisch bald deutsch,bald eine andere in diesen Sprachen ausgeferti-get worden.
Erstarb in ;6sten Jahr seines Alters, und ver-
am Ende bat ihn lateinisch, und Hr. Brockes ins deut-sche übersetzt. '
6 . or> Oi ic'lsm. Wegen dieses vortreflichen Ge-dichts wurde er vom Hi n- Dennis auf eine grobe undhämische Art angegriffen Der Abt Resnel und Hr.Sühoute haben uns 2. ftanzo'Me; Hr HofrathCarl Friede. Drollingcr aber unb Hr. XI. Gottfr.Ephraim Müller zwey deutsche Übersetzungen gelie-fert Bey der letztem findet nran auch einige Nach-richt von Popen» Leben.
LT-'LNNL kOVKlVlONT-Ein berühmter französischer Abt, der Arabischen SpracheProfessor, Dolmetscher der morgcnländischen Sprachen,und Unterbiblivthecarius zu Paris, der Academie äe; bel-le, I^errre,, wie auch der Londonschen und Berlinischen
Societät der Wissenschaften Mitglied, auch des Her-zogs von OrleansSecretarius geb den rz Iun.
> 688 . gest. den lsDeccmb. 174;.
Dieser berühmte Mann, der mit einem andern,?) Michael ^'ourinonc Nahmens, so auch in denmorgcnländischen Sprachen eine grosse Starke ge-zeigct, nicht zu verwechseln ist, hatte in Kentnisder Morgcnländischen, und besonders ChinesischenSprache seines gleichen nicht, und dabey ungemei-nen Fleiß auf die alten Zeitrechnungen verwendet.->) Diegröste Ehre hat er mit der Chinesischen Gram-
langte die Ehre nicht, in der Abtey zu Wcsimünster, matic noch eingelegt, die vor wenig Jahren ans
wo die Könige, Helden, Dichter und Weltweisenhingebracht werden, begraben zu seyn, sondern hatteverordnet, daß sein Leichnam unter Begleitung von12. Manns-und eben so viel Weibspersonen, die alleganz neu gekleidet wurden, zur Erden bestattet würde.Die Lords .Barhursi, und Marchnront, Mur-ray und Arburhiior waren zu Vollziehern seinesletzten Willens ernennet. Seine ungedrucktcnSchriften hat er der Vorsorge des Lords Bullliigbrdke überlasten: und diesem hat er auch den bestenTheil seiner Bibliothek nebst dem Herrn Wurbue-ton vermacht: welcher auch eine vollständige Histo-rie seines Lebens versprochen, x) Inzwischen istihmder Ritter William Ayre zuvor gekommen, der174;. zu Londen x-kenrchrs of rkr Ii 5 ü ancl voricinß,ok in 2. Octavbändcn heraus ge.
geben, 7) Dean merke von seinen Schriften an:
I. Xn LpitUe from XU-. ?c>pe tc> Dr. Xrburnor 17Z4. in toi-
Das ist ein Chrcngcdächrniß, so die kindliche Treue denEltern gesetzet.
2 .1'ompls c>s käme-
z. He Urpe ot rbe t.c>clr, oder der Lockenraub: den hatdie Frau Pros. Gotischedin deutsch übersetzt.
4. Eine Übersetzung des Homers.
5. Lillry vn iVlLn. ober der Versuch vom Menschen. Herr
Licht trat. Er arbeitete 27 Jahr an derselben, hat-te einen gebornen Chineser anfangs dabey zum Ge-hülfen, der ihm aber vor derZcit hinstarb, und dieSorge allein überlies. Als der P. p, ematieu,ein Mißionarius bey den Chinesern, eine Chinesi-sche Grammatic verfertiget hatte, und solche nachFrankreich schickte, b>) ehe'des Herrn Lourmontseine gedruckt werden tonte, gab dieser sein Mspk.in die Bibliothek in Verwahrung. Der Abt Dtg->1011 und Sattler hielten darauf beyde gegen ein-ander, und befanden, daß die Sache darinne imGrund volkcmmen einerley waren. Er hat aufVer-langen seiner Freunde schon 17g! einen Catalogumseiner gedruckten und ungedrucktcn Schriften ansLicht gcstellck, nach welchem sich die Anzahl dersel-ben schon damals auf »21. belaufen. Uns sind da,von bekant worden:
1. ^.nnorrrione^ in Oslmeri cnmmencrrios Lidücc,,.
-. Lxrmen prciüque äs lr guerelle äs Xlaärms Dreier
Le li« Xkr. äe lr Xkorre 1715. r Bande in 8-Lommen»nu? in pirlmum, tobum, Lc kropberr;
4^ Lrkrloßu, Sinicorum Ue§i-e Libiiorbeca: liüromm.'
;. I.inguL 8inrrum Xlrnärrinicss liier: Oram-
mslicr äuplex Paris 174z. iil Zol. c) das ist ^vorhingedachte Grammatic.
Ooo 0 2 Was
x) Hamburg, freye Urtheile A. 1744- p. 4Y8. p. 5->8. r) Neuester gelehrter Statt von Paris» p. ;r.
Liblinrbegue staisonnee 1'. XXXV. p. 1Z7. Gölling. gcl. Zeit. a) Leipj. gcl. Zeit. A. >746. p. ZA2. Beyträge zu de
A. >744^ p. i/ckbi, lug. 1-ccli.i'. k. 1. j,. ,52.
7) Gottsched» neuer Büchcrsaal der schone» Wissen-' b) Hamburg freye Urtheile A. >744. p. >2k.
schasten 1 . 1 . p. igg. l-;.igg. i c) Leip;.'gel. xjeu. A. .> 744 - k 470.