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I. Cap. von der Lehre.
englischen Societät von Beförderung der Et kenr-,uß Christi ausfertigte: dabey ihm ein jährlichLzknum von 40 Pf. Sterling versprochen ward.Er ist hierauf;» iVermDerode ordiniret worden,undhat sogleich die Reise über Engeland angetreten.u)
ganz wohl gehalten Er gieng A. 1742. nach Lon-don, und von dar, als Evangelischluthcrischer Pre-diger, nach der Hauptstadt Phrtadeipliul.c) Nachseiner Ankunft hieselbstj welche den 2; Novembr.gedachten Jahres geschahe^, fand er die Gemeine
Allein unsere Leser werden begierig seyn, zu ver- in grosser Gefahr und Zerrüttung. Die Stadt ist
nehmen, ob diese Eolonie den da herumliegendenWilden noch nicht zum Saltz oder Licht geworden ?Hiervon hat man zur Zeit noch wenig gehört. DieIndianer bezeigen sich noch immer gegen die Eoloni-sten feindseelig und wild. Die Heren Predigersind mehr mit besserer Einrichtung der ihnen anevertrauten Gemeine, als mit Anpflanzung einektNeuenbeschäftiget gewesen. Doch wird uns bey der Ge-legenheit gemeldet, daß auf einer gewissen Planta«tion in Earolina , so dem Nr. Bryan zuständig,am 4.Sonkage nach Trinitalis 174z. dreyzehenNe
gros, und der kirchliche Zustand derselben wird unsin den neuesten Nachrichten also beschrieben. Manfindet darinne: ») eine Episcovalkirche, welchezwey Prdiger hat, die von der Englischen Societätelc propagsncla cognicione Lbriüi in London saleriretworden. 2.) ein Versamlungshauß cher engli-schen presbyterianer g) Ein Versamlungs-hauß der Lmäcker 4) der Englischen Anabapri-sfen 5) der Mährischen Bruder, welche sichseit einigen Jahren da etabliret. 6) der (katholi-schen, so 2 bis z Prediger daran haben. 7) Eine
gers auf einmal getauft worden, und deren nochiKirche vor die Schweden. In dem Lande findmehrere wären, welche in kurzen dieser Wohlthat „och unzehlige Secten, und Sectenhäuser. Beywölken theilhaftig werden, x) Wir können aber hon Gemeinen herrschet eine grosse Unwissenheit.
nicht sagen, ob solches auf die Rechnung einer Evan-gclischlutherischen Mißion, oder sonst anderer dasi-gen Lehrer zu schreiben sey ?
Daß sich zu S<rvannuh 7) auch eine kleine lu
Ausser diesen algemcinen Hindernissen, fand Herr.'Nikhleirberg bey derjenigen, die ihm anvertrauetwar, noch viel besondere. Es ist bereits sonst ge-meldet worden, daß die Evangelische Gemeine hie-
therssche Gemeine befinde, haben wir vormals beygibst, samt der zu lTleuhamrover undprovidenzden übrigen Umstanden dieser Colonie gedacht. Die „ach eine:, eigenen Prediger geseufzet, und deswe-
beyden Herren Prediger zu Ebenerer haben zuwei-len eine Reise dahin gethan, sie besuchet, und mitWort und Sakramenten versehen. Man klagtehier in Ermangelung der Prediger nicht nur überden Mangel des geistlichen, sondern auch im leib-lichen. Es fehle an Lebensrnitteln, guter Ordnung
slen Deputirte nach Deutschland gesendet habe: -i)allein die Zeit hatte ihnen zu lange gewähret. SieHatten unterdessen theils Prediger, die an andernOrten abgesetzt waren, theils sonst zum Lehramtuntüchtige Leute angenommen. Zu Philadelphiahatte man sich einen zu Zwepbrückeir dimiltirtenPre-
und fleißiger Arbeit, r) Doch haben ihnen die Her-Nahmens Baleiitin Rraft gefallen lassenren Prediger das Zeugniß gegeben, daß siean denider eine besondere Consistorialeinrichtung gemacht,Seelen der Zuhörer bessere Früchte der Lehre, als und einen Superintendenten abgeben wolle. Diesevormals gcspürcr. a) Der gröste Theil der Eoloniejjeure musten nun endlich wohl weichen, und dieaber ist reformirt; es wird daher unken davon noch lGemeinden waren froh, als sie aus der vorgelegtenmehr gedacht werden. Nach Friedeuica hat Herr Vocation und mitgebrachten Zeugnissen ersahen,
Oglethorve schon lange einen Prediger verlangt,und eö hat sich endlich jemand dazu gefunden, nem-lich Herr Johann Ulrich Orießte-, der auf erhal-tene Vocation vom Herrn Senior Urlssperger undHerr D- F ante» würklich dahin abgereiset. Wir sol-len sowol von ihm ,als von seiner neuen evangelischenGemeine daselbst künftig Nachricht erhalten, b.Wir dürfen der Evangclischluthcrischcn Gemeinein
daß Herr LN 7 chle?,becg der Mann seyn solle, densie so lange aus Deutschland erwartet Allein derHerr Graf Zin-cndsrf halte sich einen grossen An-hang gemacht. Der hatte sich unter einen angenom-menen fremden Nahmen für einen Lutherischen Pre-diger und Jnspeckor in Pensslvanien e) ausgegeben,Pfarrer eingesetzt, und verlangte, daß Herr lUrch-ienberg ihn dafür erkennen, und weil er ihn vor-
B- 'Zplv.mioi:nicht vergessen, bey welcher der nene'hey gegangen, Abbitte thun solle. Ja er suchte zuPrediger, Her Mühtcnverg angekommen, und'verhindern, das Müklenbeeg nicht in der Schwelstell den wikber emaelansenen slkacllrirlle-n r« nrrdirirn dürfte.
ßch den reicher eingelaufenen Nachrichten zu Folgejdischen Kirche denu, Higorico. I^cclef. I . X. r>.,82-Hq. Und wendete alle MÜ
x) Eben dieselbeVIII. q.
;) Siehe diesen Tkril p. ZK9. Z91.7) iliill»>ec> liccles l. Vl. ps) Eben dieselbe I' V II. s,. ,57.
83 -.
d) Dieselbe 1'- Vil. p. L97. r. x. x. 8z».
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Lutheranern predigen dürfte.Mühe an, ihn bey den Gemeinen
ver-
c) Iliüorico -liccles. V. VI. p. 770. 88A-
äs b. oben diesen l ü ?bcil p. i;o.
e) Küdingische Sammlungen V. II. x. S29. keg.D.IH.p.76.