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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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k! 7 . Kortsetzttng von »741. bis »745.

dcrlegung unter dem Titul: ci) confue-eio lex pr.o-rum cpickolarum ex eolibro, cui tilulu; eck berät-nanäi Valäelli epickolr Läitio alcers, Läjcöla contuksrione juäicii, guoä äe ^l^ckerin conceprioni;

Herr D. Deyling zu Leipzig zu einer Doctor-Pro-motion 1746. ausgefertiget hat. i)

XXVIk.

innox.L nupcr vuiz-iuik fo,nn» i.-mi 1744. noch Was hat man wegen Verehrung der Jung«

eine besondere Wiederlegung des Herrn Lamy bey- Maria abritten?

drucken, in welcher er aus den Decrcten Pabst ^ . -- -r ,

ra-xmeder des VII. und Clemens X,. und aus der D<r Stre.t hat gew.st,«nassen m.t dem vorher,durchgehcnds üblichen Verehrung der ohne Erbsün- S-h-nden zusammengehenget, und vorneml.chde empfangenen Mutter Gottes das Gegentheil, ^Hburg.,chen Landen .n Bewegung gr-

ünd noch dazu behauptet, daß es eine rnhmwürdl-ge NeligionS'Und Glaubenshandlung sey, wennman sein Vlut vor diese Wahrheit vergieße, c)

Der Pater Melct>. von Coi cnzo, der schon inder Sache geschrieben, setzte die Feder nochmalsan, und schrieb: ckispocka äaka IN guarro I)>.,Iogu>slt' okcara Uecrere äel 5 igre bcrnanäo Valäeli» öcu.1744. Die Unterredungen waren wider den ach-ten von den Valdesischcn Briefen gerichtet. Die

kommen. Es ist dabey gedacht worden, wie Herri invaror» auch ein wenig von dem Aberglaubenin Verehrung der Maria geredet, und wir erinnerndas jetzo, weil man sich hernach darauf berufenwird. Die Sache in SntzburA verhält sich so:Es hakten einige junge Herren von vornehmen Geschlechte, die zum Theil mit dem Erzbischof in na»her Anverwandschast stunden, sich auf Reisen versucht,und in Italien mit verschiedenen gelehrten Män-nern Bekantschaft gemacht. Als sie zurück kamen,

AbM d-rs-,d-„ g,-ng »ahm, d>- i-s» gl-ub-nd,» g.lchr» Zus-M-

m»chm, dG -m-gk ich-m Va,d-ß> s-,b-r gr>u>°. ^ v,- A-,-chüm-r, Ki-ch-m

f->>ch d°ß"«-GI°ub,,-nd>-undch--!,-tzmpfang.. ^

n.S i» b-hmp,... schuldig; daß ß- um dich. Wahr- „ch. d'n U-,»-»n, Ab„g,-ud-„-

h.l,w>l,-u chr i-b-,> ,u lassen ---bund-n waren, ^ «ufu»-ck.-u Kanne

daß ße -ndlech ftch dar,n durch „n erden-,ech Ge- g-rnach-, n,» d.e Benedei-

lübde verbinden konten. 5 )

Endlich merken wir noch bey diesem Streit an,daß ihn der jetzige Pabst auch in seinem grossenWerke: ve feckissclu dbricki Lc >I.irinc »745. auS'führlich mit abgehandelt, und nachdem er den gan-zcn Streit erzehlct, beschlossen hat: ß) Es seyallerdings zu wenig gesagt, wenn man spreche: dieheil. Jungfrau sey erst, als sie gebohren ward, vonaller Sünde gereiniget worden. Die Kirche glaubedaher lieber, und gottseliger, daß sie gleich indemAugenblick, da die Seele mit dem in Mutterleibe

tincr bey der Universität zu murren anpengen, undes als Neuerungen ansehen wollen, die der Reli-gion nachtheüig wären. Sie hätten auch lieber!die jungen Gelehrten für Freymäurer, als für guteCatholicken ausgegeben,

Einer der vornehmsten Gegner dieser jungen ge-lehrten war P. placidus Böcklm bbeol. undf. U. O <Wr, damals des Herrn Erzbischcfs zu Salz-burg und des Herrn Abts zu Fulda Kirchenrarh,und der Salzburgischen Universität ProcancellariuSund 8. Irsc brvfcll'or. Der that mir seinen Freun»

gebildeten Körperlein vereiniget worden, von aller „,^,erley V-'rsucke, d.e Neul.nge aus derSunde, und menschlichen Unart praservrret und?urch eine eingegossene Gnade geheiliget: oder ohneSünde empfangen worden seye. Dieser Meynungsey v,5 ganze Kirche, und der Römische Srul sel'der geneigt: aber dem ohngcachlct habe dieser diesel-be noch für keinen GlaubenSarticul erkläret. I>) Zu.letzt gedenken wir noch, daß diejenigen, welche dieGeschichte dieser Streitigkeit von ihrem ersten Ur

Stadt, oder doch um Credit zu bringen. Jenehatten des Muratoru Buch: äa inßeniorum msäe.racionc in re!ig>oni; negorio, kommen und unterdie Leute bringen lassen. Man ließ daher e?st sei-nen Eifer an dem Murakori aus, dessen Schriftdem Aberglauben, und der Liebe zu Fabeln undWcibermährgcn so sehr im Weg» stund. Mangab den guten N'rurarorl gar vor einen Ketzer,

sprung an bis auf gegenwärtige Zeit in zusammen. den Urheber der Freymäurer-Gescllschasr aus. k)

hängender Erzehlung lesen wollen, solche in einem - -.. . -

gelehrten Programm« antreffen können, welches

ä) Lew,- gel Zeit. A. '745 p- 8 «5.

e) Sötting. gel Zeit. »744. x. 8 °-.

f) Leipz. gel- Zeit. ,74;. ?. 4;;.

0) Urmdettini Commenr. äe kest ',5 Z. 6. p. Z16. keg^

b) Krafts theol. Bibliothek 1 . l. p. 484 -

Endlich brach die Unruhe öffentlich aus. Ein Ea-puciner P. Losfler Nahmens, ließ an einem Ma-rwnlaze in seiner Predigt mit einfliesen, dass d.7S

Rcrch

i) keip;. gel. Zeit. A. >746. p. "58-

?.Llr U gorico-Lecles. 1 -. Vl. x. S05, leg.'