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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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!V. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

von ihm Vovszefaik en kx^pre, ä pari; i677.Uistoi Was in denselben unrichtig war, ist hier verbessert,rc cke I' egiilc ck' Alexanciric, und Ikelanon ckclla staro^und was in selbigen unvollständig war, hat der Herr

xres. stell' Lxitlo, welche letztere aber vielen verdächtig vorkomt. Der schwedische Erzbischof, HeinrichBenzel, der sich ebenfals einige Zeit bey den Coptenin Egypten aufgehalten, hat nach seiner Rückkunfteine Dissertation cke leöii» ecoleliae orienkali; nostrircmpon; drucken lassen, und in einem besondern Ab-schnitte derselben von den Copten gehandelt, der zwarkurz ist, aber mehr enthält, als man dem äußerlichenAnsehen nach glauben solte. r) Michael Lequienovricn; LKMianu; fastet ebenfals viele hieher gehöri-ge Nachrichten in sich. So verdienet auch hier an-gemerket m werden Ioh. Baptist. G llerii Tractatcke parr-archi; ^lcxanckrini; nebst dem beygefügtenappenckice ste inicii;, erroribu; ck insticuti; Lopro-la-cobnici;, der sich vor dem fünften Theil der ^ötorum

Verfasser ergänzet. Er handelt zwar eigentlich nurvon denenj'enigen Iaeobiten, die sich in Egypten, Nu-dien, Lybien und auf der Hasel Cyprus beynden, undlässet sich um die syrischen und mesoporamische» Ja.cobitcn unbekümmert, weil von dieser ihren beson-dern Umständen nichts gewisse» zu sagen »stzwiedennauch die Beschreibung, die wir letzt zu ertheilen ge-sonnen sind, sich grostentheils nicht weiter, als aufjene erstrecken wird. Da aber inzwischen die glaub-würdigsten Schriftsteller bezeugen, dasi die sämtlichenIac oblten blos durch die Provinzen, darinnen sie zer-streuet leben, gctheilet; hingegen in der Lehre einsseyn und einerley Ursprung haben, so kan man das-jenige, was uns Herr Trommler von einem Theileder Iacoblten meldet, und was auch wir «n dem sol-

8auAorum, und zwar des Monats Iunii, besindet^genden beybringen werden, wenigstens so ferne vonNoch weit mehrerer Lob aber verdienet des Eufe-uhrem Ursprung und Lehrgebäude die Rede ist, gar

hil .'xcnandors lckistoria parriarchgrum ^It-xsncki'i-Ilvohl als eine Abbildung der jacobilifchen Kirchenorum l icobicarum, Purist,;, 171z. in 4. Der Ver-^ überhaupt ansehen. Der Verfasser hat sich hiebey

fasser handelt erst von den alepandrinischen Patriarchen überhaupt bis auf die eutychianischc Zeiten ausguten orientalischen Documentcn. Hernach be-schreibet er insbesondere die Geschichte der cutychia-nischen oder jacob,tischen Patriarchen bis zu Ende

oornemlich des Aufsatzes des Abudarni bedienet;auch solchen ganz übersetzet, doch so, daß es jedesStück an seinen gehörigen Ort eingerücket, alles be-quemer geordnet, manches verbessert, und vieles hin-zugesetzet hat. Die ganze Abhandlung hat er in zwölf

des drcyzehendcn Jahrhunderts, giebt auch ein Ver-jCapitel getheilet, darinnen er uns von dem Namenzeichnis der folgenden, und bringt sonst hier und'und Ursprung der Copten: von ihren Meinungenda manche andere merkwürdige Umstände von und Lehren, welche die Religion angehen: von ihremden Copten bey. ;) In den dlouvcaux hlcmoirc; Gottesdienst, Kirchengebräuchen und Klrchengkbäu-ck» rnillion; ckela comp gni« cko lclu;ckan; Ic I.cvanr,Idcn : von ihrem Patriarchen und andern Geistlichen:besonders im dritten Bande, haben uns die Pakrcsjvon ihren Mönchen und Nonnen: vonder Beschaf-Sicard und Bernar verschiedene aufrichtige Nach- fenhcit ihres HausistandeS und der unter ihnen nbli-

richten von den Copten aufbehalten und sich dannnevor andern Jesuiten hervorgethan.

Die beste und vollständigste Nachricht aber findetman in der oben erwähnten Schrift desHrn. Tromm-lers, welche unter folgenden Tikul herausgekommen:Carl Heinrich Trommlers Abbildung der jacobitischen oder (optischen Kirche, mit wahrhaften Urkünden erläutert und bewiesen, nebst einem kurzenAnhange von der gesuchten Vereinigung der oäbstli-lichen Kirche mit der copkischen, und einer VorredeJohann Georg Malck'ö. Jena. verlegrs I F.Ritter. 1749. in 8- to. Bogen. In dieser wohlge-rathcnen Abhandlung findet man das wichtigste bey-sammen, was m den andern Schriften zerstreuet ist.

r) Man findet dies« Abhandlung in dem 8vn»xm»re I)>5>t'err. Len?el welches mit Jcch Eich. Rappens Vorredezu Frank, und Leipzig >74;. in 4 herausgekommen, l. I.x. rzs. lqq-

;) Unschuldige Nachrichten von alten und neuen theolo-gischen Sachen !7>4 p 8r,m>> theologische Schatz-kammer l'-ll P.78A. Heuer Büchrrsaal der gclchrtei. WeltZ85- lqg.

i .iv. p. zbs.lgg.

chen Sprache, lcsenöwürdlge Nachrichten ertheilet;welchem allen er noch einen Anhang von den Bemühungen der Papisten, die coptiscke Kirche mit derihrigen zu vereinigen, beygefüget, r)

Was nun zuerst den Namen der Copten oderHacobiten bekrift, welche, wie schon gedacht, inder That von einander nicht unterschieden sind, soist man unter den Gelehrten wegen des Ursprungsdieser beiden Benennungen nickt einig Am wahr-scheinlichsten leitet man den Namen Toplen vonder berühmten Stadt Toprus her, die der vor-nehmste Handelsplatz der Egyptier und Araber ehe-dcsscn war und am rothen Meere lag. Denn cSist brkant, daß sich die Christen inCg' pten zur Zeitder Verfolgung in die Gegenden um Coptuö herumbegeben , auch viele an diesem Orte den Märtyrer-tod

ri Theolog Küchersaal T l. p. rsg. lgg, kritische Bi-bliothek. I 1. p. ;». tgg Leipz. gelehrte Zeitung. »74- v.,50 ig Irnaisck. gelehrte Zeitung. >749. p. > Z4- lq- Eot-ting gcl- Zeikiing. «749- p.Szs.