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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.
8 Diiguiluio, an Iuä„ proäiror incerfacrir l»cr« e»n- sesgelehrtcn V^eltheiN, DecHlIiaNIl Nttd
len. 1706.
K Vorreden zu seines Vaters L,plic,eore «urngeUco,17c». und zum Menburglschen Grsangbuche »727.x)
c«Kl8sOI'» Oi.L^kl V8,
Eupermkendeiis,ConsistorjaIiS, Oberpfarrer und der Land-schule Oberinspecror in Arnstadt, au,ch hochfürstl. Sachscn-Weissenfelst,scher wirklicher Kirchenrakh, und derksni.zl So>tieräk der Wissenschaften zu Berlin Mirqlicd, starb denzo. April >747 »n 7«-ssen Jahr« seinesAlters. 7)
Er war den ,7. Seprembr. 1668. zu Halle ge«
die Historie bey seinem Herrn Wirth SaMttano,und d«e Homiletik bey den» Superint. Götzen mit'besondern, Flcis hörte, daneben aber auch surlst,«sche, anatomische und botanische Vorlesungen m>tbesuchte. Im Jahr ,690. verfertigte er eine L >s»serracion ste colt,pi„ uiuri» n cricfiunrini» und per»theivigle st, öffentlich unter drm Vorsitz des schon ge-dachten Herrn Schnuvrs. Das Jahr daraufward er Magister, und sing an, einigenEurländischen von Adel Privatcollegia zu lesen ^
bohren , aus einem Geschlechte, dclsen 7)tachkom «woneben er d»e ^erachlk und andere curlüsemen schon seit langer Ze.t gleichsam ein Bürger jschaften krack,rle. H.ernäcl st genos er das Glück,recht unter den Gelehrte» erhalten Sein Vater, ^ besondern Umganges der Biblotheken und
Münzcabinettcr der damaligcn vornehmsten Ienai-schen Gelehrten sonderlich D. befiel« und Sa«gltraru bedienen zu können, fing üd.r dieses an,
der berühmte Johann ^orrfriek» Olearrus, standdamals als Diaconus an der Marienkirche zu Halle,wurde aber hernach Pastor an selbiger Kirche undInspector des Saalkreises, und ist endlich 17 i.als Superintendent und Eonsistorialrath zu Armstadt gestorben. Die Mutter war Fr. Dororl-ea,eine Tochter des sel. D. Simon Mals», sonst vonrUnlsch genannt. Diese seine Eltern sahen gleichin seiner Jugend dahin, daß er zur Gottesfurchtund gründlichen Wissenschaften angeführet würde,daher sie ihn sowol selbst als anst) durch Hauslehr»meister und durch die öffentlichen Lehrer im Hallnschen Gmnnasi» dazu anhielten, wie er denn in die.fein von der fünften Classe an bis zu seinem Abzugauf die Academie frequentiret und sonderlich desOiectoris prärorii geschickte Anführung mit gutemErfolg genossen hat.
Im Jahr > 687 - bezog er die hohe Schule zuJena, wo der berühmte Eaf'ar Sagirrariuo,dem er zur besondern Aufsicht übergeben und daher
sich im Predigten zu üben und endigte nach voll«brachten sechs Jahren .69z. seine akademischeSludm.
Er begab sich darauf nach Arnstadt zu den Sei»nigen. Weil er sich nun eine gute Kentms vonalten griechischen und römischen Münzen erworben,und der zu Arnstadt residircnde damalige Graf,nachher» Fürst zu Schwarzdurg, Anroil Günther,eben um die Zeit Dero schönes Münzcabinet angc,leget, so gerührten dieselben dem Herrn OlearioDero gnädigsten Umgang zu schenken und ihm sogaranzuvertrauen, daß er Ihre rarestcn und unbckan«testen Münzen auf seine Stube nehmen, solche un-tersuchen und ordentlich beschreiben durfte, welcheArbeit der nachmals nach Arnstadt gekommene Rathund Antiquanus, Anvreas rcUius selber be-wunderte. Höchstgedachlen Fürstens Gnade gegen
bey ihm sowol im Hause als am Tische war, seinwährete hierauf beständig b.s an Dero höä"^Stuviren nut Rath und That beförderte. Der Ende. Daher Dieselben , 694. als drey
Zweck, warum er hieher geschickt worden - -
>, wurde
von demselben mit allem Eifer zu erhalten gesucht,daher er die Philologie bey D. Dnnzen, die Philo-sophie und Physik bey dem nachmaligen Abt
Prcdigersstellen in Dero Landen offen waren, ihmgnädigst antragen liessen, sich von diesen »ine zuwehlen, worauf er die, so am wenigsten einträglichwar, die Predigerstrlle an der neuen Kirche in Arn«
SA-imdr, die Theologie bey den berühmten Gotelstadt, auf erhaltenen gnädigen Ruf, in Unterthä-
. 7 7 77" — ""lknl deswegen annahm, daß er, «eil damals nicht
Ein mrbrers von dem Herrn D. L-äber findet man, - , ^ ^ ^ ^ , ,.5
in den Beyträgen zu den ^5 KMoe. eccl«f. 7 -.ll. P. "9. " 1 " Arbeit dabey war, zugleich ferner s-rne schönen2r; in iSärre»» qelekrtem Enropa T- I p.164.sgg.in Mo. Studien fortsetzen, bey seinem Herrn Vater seyn,undscr-r Lexico ieztlcbender Theologen 7 °. I. p.4>;. sg. in Lleu-sdessen Bibliothek und Anführung geniessen könte.baue» Nachricht von ieztlebenden rr aber d.eseS Amt antrat, that er erstlich eine
,nSct,mersablsNachr,chtcnvcn,ungstverstorbmenKelehr. ^ ...... -v»
ten 7.1p /-..sgg in den Ienasschen monatlichen Nachrich-I^^^^"^ vornemsien Ober- und Dtiedersachfi«len von gel. Leuten und Schäften 17»;. v rpr. lg. in deni'ch^" werter machte sich mit ten gelehrtesten Man»keipz. gel. Zeitung. >748. p ;»r igg- Es yat auch HerrTV.snern betank, besah» die berühmtesten BibliothekenLbrisiianSisclicr, der Philosoph. Facult. Adiunctusin,u,.d Münzcabinrler, war auch gesonnen, nach Hol,Esina, eine besonder« Oilll enMulic. oe vir, »e mcnri« 1) 1,.-^ ... l ^
ä.,//-». ^,.,.74». iN4 aufvittt,halb Bogen ans L.cht"""' "«d E„g,lland zu gehen, erhielt aber, wegen
-«stellet. S. auch fortges Samt. von A. und N. >74>. k> ""pabsichke.t seines Vaters, Befehl, nach
«<>;. fgg. iHauje zu kommen. Er lehrte «lso zurücke, und hat-
>1 Kepträ-t zu dM Akü lüstor. ««last D I. z>. 461. ' f,