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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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1220

IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

schulen, das ist, solch; Schulen anzulegen, daein Schulmeister an einem Orte etwa nur 8- oder12. Wochen bleiben , die Leute umsonst im Lesenund Earechismo unterrichten, und hernach, nachVerordnung seiner Vorgesetzten, sich an einen an-dern Ort zu solchem Zweck begeben müste.

Dieser Vorschlag wurde von christlichen Perso-nen höchlich approbiert, welche auch den Hrn.Ioncssehr ermunterten, selbigen mS Werk zu setzen, undihm allen möglichen Beystand versprachen. Im Jahr1756. ficng also gedachter Hr. Isries an , im Na-men GOttes und im Vertrauen auf dessen väter-liche Vorsehung diese Art der Schulen einzurichten.Er hatte sich zu dem Zweck zween Männer beson-ders präpariert, mit welchen er den Anfang machte.Der Nutzen von diesen Schulen zeigte sich bald ;daher selbige , wiewohl nicht ohne mancherley Wi-derspruch, Haß und Prüfungen, bis hiehcr durchViele zum theil redliche Arbeiter nicht nur fortge

eingerissene und eingewurzelte Laster, bisweilen ge-brochen und ausgerottet worden; sondern GOkl hakeben dieses Mittel gebraucht, viele Seelen zur in-nigen liebe und Begierde zu seinem Worte zu er-wecken. Mehrere sind auch von ganzem Herzen zuGOtt bekehret worden, wovon manche Ercmpel inder Lonmmarion der wallijcheii (tzorrfcllgkcirangeführet sind- Es war also, da die Begierde,das Wort GOttes zu lesen bey dem armen Walli-schen Volk ansteng rege zu werden, und von derWallischen Bibel nur noch sehr wenige Epcmplarienangetroffen wurden, höchstnöthig, daß dieser neueBibcldruck unternommen wurde. Anfangs zwarward vieles dagegen eingewendet, und für bessergehalten, daß man dabey bleiben und die WalUscheSprache ausrotten mögte. Da aber einige christ-liche Personen wohl erkanten , wie solches nicht oh-ne fernern grossen Schaden vieler armen Seelen, ^ geschehen könte: so entschlossen sie sich , eine Sub-

setzet, sondern auch sehr vermehret worden. Wie scription zu solchem Druck in der Stille zu machen,denn die Anzahl der Leute, die vom Jahr l7Z7.>Und da sie schon eine ziemliche Summe zusammcn-

bis 1747. darinnen unterrichtet worden, über achtsuiirzlI tausend sich erstrecket, wie aus folgendcr Tabelle ersehen werden kan :

Anno waren Schulen und Lernende

l7Z7. -

-

-

Z7. -

- . -420.

1748. -

-

-

7i. -

- - ;y8i.

>7.1?. -

-

-

7'. -

. - z?8?.

1740. -

-

-

- » 8765.

1741.

-

-

1-8. -

- - 7SS5.

'742. -

-

-

8y. -

- -

I74Z. -

-

-

77- -

- - 488k.

r/44- -

-

-

74- -

- - 4-;;.

1747. -

-

-

122.

- - 584z.

1746. -

-

-

H6.

- - ;6;;.

'747. -

-

-

HO.

- -

Summa

1041.

58-^8

gebracht, von welcher sie hoffen kontcn, daß mit ^derselben wenigstens ein guter Anfang zum Druck ^gcmachct werden könte: so wandten sie sich an dieSocietät von der Fortpflanzung der Erkennn»Lhrifli, und baten, daß sie solchen Druck unterihre Aufsicht und Vorsorge nehmen mögten, wel-ches auch von ihr geschehen. Die Societät liesdaher solches ihr Vornehmen bald durch die öffent-lichen Zeitungen und in ihren jährlichen Nachrich-ten kund machen, lind GOtt erweckte von Zeitzu Zeit mitleidige Herzen, die so viel beygetragen ,haben, daß nicht nur das Papier und Druckerlohn, ?so Z242. Pfund Sterling betragen, davon bezahlet jwerden können, sondern daß auch noch etliche hun- ?deck Epemplaria haben eingebunden und also ganz 1umsonst weggegeben werden können, m)

X.

Gleich anfangs, da der Herr Iones diese Schulenanzulegen und einzurichten sich vornahm, zeigte auchGOtt besondere Spuren seiner väterlichen Forsorge

ZrW'Lr Wie-st die Ausbreitung dcr -hrWichc..

von dem kläglichen Zustande der Wallischcn Leutean ihn geschrieben, zu London unter dem Titel.

v^elcb p cc),, oder die Gallische tVorrseeliIkcir,im Druck ausgehen, wovon nachgchends einige Fort-setzungen erfolget. Durch dieselben erweckte GOttdiesen Anstalten viele Wohlthäter in England, diesich willig finden liessen, zur Unterhaltung der Schul-meister, wie auch zur Anschaffung nöthiger Bücher,

Religion unter den Heiden fortgegangen?

Auch diesmal müssen wir die herrliche Gnadedes HErrn rühmen, unter deren Beystand die Be-mühungen, das Evangelium IEsu den Heiden be-kam zu machen, noch immer mehr zu, als abge-nommen. Man erwäget also, wie gewöhnlich, waseine jede Hauptgemcinc der abendländischen Ehri-

und giebt

i)n<

stcn in den Stücke bewerkstelliget hatAchtung

etwas von dem Ihrigen beyzutragen , mit welchemsie auch noch jährlich continuiren.

Und eben diese herumgehende Armenschnlen ha-ben auch den neuen IVallistben Bibetdruck vcr-

anlasset dessen mir bereit« 'oben aedackt baben ieiiqlan^ehnläiiqst heraii.'aeromiiiene:Aall„che i Bibel den mal t

aniajjer, oc„>.n wir versus ocun gcoacyr yave.N!^, pc,: .»-..»enilichei H lli'cheü An-eioen uvn A . 7 -»-. jDenn eS sind durch dieselben nicht nur manche sonjl^ls inSinionekli vcriii,sa-renDe,)-r^en'r. l-x.^,-47-. lcnsekan.

m: Die Quelle, woran» wir kiese Nachrichten irscheri'el ha-be,, ist He-i.D. Gerekelt Äu. ust Frankens Bericht von einer intz-nalank ohnläiiqst heran.'aeromiliene l Aallische i Bibel be.i man