I. Cap. lll. Abtheil. von der Lehre.
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te man das folgende Jahr damit fertig zu werden.Und obgleich nachher die römische Kirche derMlßion »eingeräumet worden, so Host mandoch, diesen Saal zur Präparation der Catechume-ncn und sonsten nützlich gebrauchen zu können, da-her man gesonnen ist, den angefangenen Vau zuvollführen, ci)
Unter den diesjährigen Catechumenen ist sonder-lich das Exempel eines Pandaramö merkwürdig,der bey seiner ersten Bekanntschaft mit dem HerrnMißionario Aietiiandcr und Katecheten Isaac be
und 282. zur tamulischen Gemeine gehören; aussereinigen andern tamulischen Christen, so von dertranquebarischcn und madraßischen Mtßion sich all-hier, ihrer Nahrung halber, wohnhaft niedergelas-sen und mit zu der tamulischen Gemeine sich hal-ten; wie auch einige hochdeutsche und einige landes-gebohrne portugiesische Protestanten, so zur portu-giesischen Gemeine sich halten. 5 )
XVl.
Was ist von den neuen Anstalten zu »Ba-
kannt, daß er bey allen seinen Busübungen kei>w taVM UNd andern UNttr holländischem Gt-
Ruhe finden können, ob er gleich keinen leiblichenMangel gehabt, und sich sehr gefreuet, daß er Ge-legenheit gefunden, sich von GÖtt und dessen An-betung mit dem Hrn. Mißionario zu besprechen, wieer denn auch nachher zur Vorbereitung gekom-men, sich dabey wohl angelassen und nach erlangterguter Erkenntnis in der heil. Taufe Arulappen ge-nennet worden. Auf Veranstaltung des Gouver-nement werden Letzt einige pingeCaffreS, oder äsn-canischc Sclaven von den Mißionarien in der eng-
ländischen Sprache und zugleich in dem Christen -
thum unterrichtet; und neuere Briefe vom August!^" Kirchhof gekauft, der n1751. melden, daß diese Cafsres bereits so weit ge-j^'" ist^i745^chon
bracht worden, daß sie den Catechiömnm auswendig! 3 " worden.
dicke stehenden Gegenden noch weiterzu merken?
Zu Vatavia haben die Lutheraner, deren über2OO0. daselbst seyn sollen, bisher keine eigne Kirchegehabt; auf Vorstellung aber des Herrn General-gouverneurs von Jinhof bey den BcwindhaberShaben dieselbe Erlaubnis erhalten, doch auf ihreKosten, eine eigne Kirche zu erbauen, und zweenPrediger aus den Niederlanden zu berufen. Audem Ende haben sie einen Platz znr Kirche samtder über 22000. Thaler ko-der Grund darzugcle-Aller Wahrscheinlichkeit nach wird
gclernct, und in der englischen Sprache von yxx nun diese Kirche wirklich fertig seyn. Es ist auch
christlichen Lehre meist richtige Antwort geben kön-ne», auch zugleich aus ihrem guten Wandel undchristlichen Verhalten zu erkennen sey, daß sich dieGnade GOttcs an ihren Gemüthern nicht unbezeugtgelassen; ja nach den neuesten Briefen von 1752.sind wirklich bereits einige getaufet worden. Die
bereits den i.Jnl. 1746. ein lutherischer Prediger,Herr Christoph Michels, der den 9. Octob. 1745.aus Europa abgereiset, zu Batavia angelanget.Weil nun damals die Kirche noch nicht fertig gewe-sen , so haben sich die Evangelischen von der Vata-vischcn Regierung unterdessen die Easthauskirche
schon lange Zeit gewährte und noch immer fortdau./'USgebeten, bis sie die ihrige würden aufgebauetrende Kriegsunruhen zwischen den heidnischen Völ-/A^m Der Herr Pastor Michels hat also denkern, dabey aber auch die Engelländer und Fran-!^' August 1746- bie Antritspredigt über Ps. 67,zosen sich gar sehr mit intereßircn, haben dieser^'geilten, und darauf sind die durchs Loos er-
wehlte z. Ouclerlingen und 4 Diaconen confirmiretworden. So haben auch die Lutheraner auf Cabonunmehro gleichfalls von den Directcurs der hol-ländischen Compagnie.Erlaubnis erhalten, einenPrediger von ihrer Confeßion halten zu können;man hoffet daher, daß auch dadurch zur Ausbrei-tung der lutherischen Religion unter den Heidender Weg werde gebahnet werden, g)
Daß ein schwedischer Prediger, Peter Holmerz,A. 174;. mit einem Schis auf der Insel Java an-
Mißion mit mancher Gefahr gedrohet; GOtt hataber unter allen Prüfungen seine Hand über seinWerk gehalten und es mächtiglich zu schützen ge-wußt. c)
Die von Anfang dieser Mißion an allhier getaufte,oder auch' aus dem Pabstthum recipirte Gliederbeider Gemeinen bis zu Ende des Jahrs 1749. sindinsgesamt 446. Personen; wovon man die verstor-benen und sonst abgegangenen abgerechnet, die ge-genwärtige Glieder annoch eine Anzahl von gzo. . , . . , ^ ^
Seelen ausmachen, darunter 48 zur portugiesischem^"^« sey, der der lutyenschen Gemeine daselbst
—---_ - ermgemal gcprcdrget, und das heil.Abcndmal ausge-
6) Ostindische Berichte Lonrin. l-XXll. p. r-ig. 2019.. theilet
«074.107;. 207S. tq 1278- (ionf. p. ro6y. 2V8>. ch. > . -> — > .,
e) Ostindische Berichte C.oncin. I^XXil. p- 207z. 207;.) k) Ostindische Berichte Ü.XXII/ p. 202z.
2 -> 78 - 2280. ch. und in der Vorrede p» ZZ7> kg. (iomm.1 k) luklor. ecclet. I.XIl. x-r;4. 'O.XIV. p. : 8 l.l.XXIIl. in der Vorrede x. rs. l Ostindische Berichte Lonrin. I^Xl. p. 7.
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