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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746 bis 1750.

Beschaffenheit des Ortes einiger Massen hat be-kant machen können, darauf bedacht zu seyn, wie esin die Wege zu richten, daß in jeder Gemeine eineKinderschule Eingerichtet werde, ingleichen was für

halten der Gemeine, weder von dem Herrn Probst,noch von den übrigen schwedischen Predigern gebilsi«gct und verstattet werde; und behält sich der HerrProbst in dergleichen Fallen für, es zuerst der Prü«

Mittel ausfundig zumachen zu deren Unterhaltung und Billigung dieses Consistorii zu unter-

tung, und was dorten für Subject« anzutreffen,die zur Treibung der Kinderlehre tüchtig, wobey fürallen Dingen dahin zu sehen, daß solches in schwe-discher Sprache geschehe; von welchem allen der

werfen, und dessen Ausspruch darüber zu erwarten.

„ 6. Solte es sich zutragen, daß die Vorsteher undLehrer der gesamten Gemeinen für nöthig befinden

n kc ^ Ä wrilyc.n anen oer so, daß wegen der K.rchenceremonicn orcr ai.de.

Herr Probst seinen Bericht an das Consistor.um ' .i.,.

einzusenden hat, mit angehängter Benachrichtigung,

rcr wichtigen Ursachen halber, eine 'Zusammenkunftmit den Vorstehern und Lehrern anderer lutherischen

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wendet werden, und was für Nutzen davon zu bet- . .ix x " .1-

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richten seyn kan.

der Gemeine oder Rcligionsübung zum Nachtheil

Kirchendisciplin und der Gottesdienst in allen Gcmeinen nach unserm schwedischen Kirchcngesetz undHandbuch ordentlich ausgeübet und verrichtet wer

daß der ausscrordentliche (Lehrer) Ertck) Uuander,in so fern er mit königl. schwedischer Vollmacht vcr-

r. » . g . ? «usgeuoet und verrichte wer- ^ ^ vergleichen best.mien Zusammenküns-

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und verwaltet, und die Zuhörer insgemein bey allen,

Zufällen von derselben wahrhaften Nutzen treulich!. .'>7- .Der jetzo mit hinüber gehende ausserordent

unterrichtet und zum würdigen Gebrauch und Genusaufgemuntert werden.

„5. Was die Kirchenceremonien betrift,so müs.sen dieselben möglichster »nassen auf die Weise beob-achtet »verdcn, so wie sie bisher in unserm liebenVaterlands, nach dem schwedischen Kirchengesctz undHandbuch üblich gewesen, und noch sind, so daß,

lichc Prediger Erich Unaudec wird von demHerrn Probst zur Wartung und Pflegung der Ge-meinen zu Nacoon und Pensnek verordnet, bis daßfür gedachte Gemeinen c»n ordentlicher Pastor hin-über kommen kan; und wird derHr. Probst inzwischensteifig dahin sehen, daß in diesen Gemeinen, alleswohl und ordentlich zugehen möge. Wenn aber der

ohngeachtet diesclbige an und für sich selbst willkühr-ordentliche Lehrer bey den Gemeinen wird ange-

lich sind, und nichts zur Seligkeit beytragen, dochsowol Lehrer als Zuhörer dabey verbleiben, undnichteS davon, nach eigenem Gutachten ändern oderverwechseln. Solte es aber befunden »verdcn, daßetwas an dem Orte durch langwierigen Gebrauchals ein Gesetz beobachtet worden, welches doch nichtin allen Stücken mit gedachtem Kirchengesett undHandbuch übereinstimmete: so mag man wohl an-fangs, damit Friede, Eintracht und Vertraulichkeitzwischen Lehrern und Zuhörern beybehalten werde,

koinmen seyn, und so lange d»e Pasteres insgesamtbey Gesundheit und Kräften sind, und ihrem Amteunbehindert fürstehen können,wird der ausserordrnt-liche Lehrer seinen Aufenthalt bey dem Herrn Probsthaben, welcher denn nach den Umständen prüfenwird, an welchem Ort und in welcher Gemeine sei-ne Hülfe am nöthigsten ist-, und wenn er von kei.ncn andern AmtSgeschäflen verhindert ist, dahinsehen, daß er alsdenn etwas nützliches in der Kin-derlehre vornehmen könte; insonderheit aber sich

dabey verbleiben, insonderheit wenn kein Hauptfach, dahin bemühen, daß ein oder anderer Jüngling, sosicher Fehler dabey eingeschlichen; doch lieget eS dem. von guter Art und Fähigkeit wäre, im lesen und

Herrn Probst ob, daß er solches nach und nach mitGüte suche an die Seite zu schaffen, und mit freund-lichen Vorstellungen die Gemüther dahin zu brin

schreibe» soweit gebracht werden könte, daß sie mitder Zeit irgendwo als Schulmeister angenommenwerden tönten: indem solches anderen zu vieler Er-

gen, daß Aenderung in den Stücken, die fehlerhaft munterung gereichen würde, wenn ihre eigene Kin-

sind, und von unserm schwedischen Kirchengcsetz undHandbuch abweichen, vorgenommen 'werde: und esso zu fügen, daß keine andere Weise, die in irgendeinigem merklichen Stücke davon abgehet, auf An-

der in dein Stücke so weit tönten geholfen werden.Wenn aber jemand von den Predigern in Krank-heit verfallen solle, so koml es dem ausscrordrntli,cher Lehrer zu, derselben Gemeine fürzustehen, dc-