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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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1288

IV. Fortsetzung von 174s. bis 1750.

Auf ausdrücklichen Befehl der schottländischcn!von statten zu gehen scheinet. Ein« Hauplschwie-Societät äe z>roz>ag»nä» cogninone Lbr.lll hat der'rigkelt verursachen auch ihre unschickliche Sltualio«Hr. Mißionarius im Anhange seines Diarii noch^ncn, wilde Manieren und unglückliche L-beuSart,ausführlich berichten müssen, was er in Erler ^zumal da Hr. Brainerd bisher noch keinen Gchül-nung der indianische» Sprache für eine Me- fcn bekommen können. Er hat seine Wohnung

rhode brauche, und wie weit er damit gckommen? was für einer Methode er sich bedienedie Indianer in den Grundlehren der christli-chen Rekicuon zu unterrichten? was er fürSchwierigkeiten zcilher dabey gefunden, unddurch welche Murelersolche überwinde? Wirwollen nur etwas von den sich ereigneten Schlvie,rigkeiten gedenken. Dahin gehöret nun austr der

immer von einem Ort zum andern fortrücken müs-sen- Er hat sich drey Häuser angcschaft, und nacharmer Leuten Art eingerichtet an drey unterschiedli-chen Orten, und hat darin»» unter ihnen bey dreyJahr lang gewohnt. Eins zn Lauuainiiceh,welches bey 20 Meilen weil von der Stadt Albang:eint in den Forks von Dclaware in Pensylvanien,und eins zu Crosweeksuugin Neu-Jersey. Und

kicfeingcwurzelten Feindschaft gegen die christliche,nachdem diese leztere Indianer, bey welchen er zuReligion, den angeerbren Vorurtheilen und fal-,lezt seine meiste Zeit zugebracht, wie cbg,meldet,schen ReligionSbegrissen , auch andern dergleichen, ihren Wohnplatz verändert hatten; so besaß er garDingen mehr, vornehmlich der Argwohn, den kein Haus mehr, daß seine wäre gewesen, sondern

mustc ziemlich weit von ihnen entfernet bey einerenglischen Familie wohnen, welches seinem Werkbey ihnen sehr nachtheilig war, indem sie wie Kin«

diese Völker haben, und worinn sie selbst von ei-nigen tückischen Namchristen aus dem weissen Vol-ke bestärket werden, als hätte der Mißionarius die

Absicht, sie als Sclaven an die Engländer zu ver- der anzusehen sind, die stets Rath und Anweisung

kaufen. Ferner gehören hieher ihre powwows,oder Beschweret, Wahrsager und Zauberer; Leutedie ihrem Vorgeben nach, das Vermögen haben,zukünftige Dinge vorher zusagen, Kranke gesundzu machen, und die Menschen zu bczaubern.- da-ivon der Hr. Mißionarius allerhand merkwürdiges, noch aus den neuesten Nachrichten, daß dieser Hr.und unter andern auch beybringet, daß die Eltern David Brainerd zwar A. 1747. gestorben, daszuweilen schon mancherley Mittel anwenden, ihrepMißionSwerk aber unter seinem Bruder Johann

brauchen, und auch in ihren leiblichen und äuser-lichen Geschäften oft eine Ermunterung zum Fleißnöthig haben, b)

Wir übergehen andere von dem Herrn Brak«nerd bemerkte Schwierigkeiten, und gedenken nur

Kinder zu so begabten und begünstigte» Men-schen, wofür man sie hält, zu machen. Einsvon solchen Mitteln ist, baß sie das Kind, nach-dem einige abergläubische Gebräuche und Ceremo-nien mit ihm vorgenommen worden, einen kleinenlebendigen Frosch einschlucken lassen. Einer vonsolchen powwows hat das Christenthum ange-nommen und ist getauft, auch nach Hrn. Brai-nerds Versicherung ein wahrhaftig frommes KindGOtteS worden, von dessen Lebenöumständcn undgöttlichen Führungen viel merkwürdiges gcureldetwird. Noch weiter ist zu den Schwierigkeiten zurechnen , die Art und Weise, wie die göttlicheWahrheiten dem Verständnis der Indianer deut-lich vorzustellen und klar zumachen, da ihre Spra-che sehr mangelhaft ist, und keine bequeme Wör-ter darinn zu finden, die Wahrheiten damit rechtverständlich auszudrücken und d«e Begriffe von geist-lichen Dingen ihnen beyzubringen, zugeschweigen,daß der Hr. Mißionarius ihrer Sprache selbst nochnicht recht mächtig ist, indem ihm so viele wichti-gere Verrichtungen, die ihm obliegen, keine Zeit,so darauf zu wenden wäre, übrig lassen. Er istdaher bemühet gewesen, den Indianern lieber dieenglische Sprache beyzubringen, welches auch gut

Brainerd, und noch unter einem antern M'ßio«nario aus Long-Island, annoch mit vielem Segenfortgesetzet werde, c) UebrigcnS finden wir auch,daß Hr. Michael Gchlarrer, dessen wir untenmit mehrern gedenken werden, in seiner Erzeh«lnng von dein Zustande der hirrenlosen (Se-meinen in pensylvanien, dem Hrn. Brainerdund denen durch ihn bekehrten Indianern ein sehrgutes Zeugnis giebt. <l)

Es hat sich aber die Kraft des göttlichen Wortsin diesen Gegenden nicht allein an den Heiden,sondern auch an solchen, die schon se»t geraumerZeit sich äuserl'ch zum Christenthum bekannt haben,herrlich geoffenbaret. Besonders ist zu LTleu - Con-donderry in Pensyloanien, 402. Meilen Süd-westwärtS von Boston gelegen, eine merkwürdigeErweckung geschehen. Diese Gemeine ist erst ohn-gcfehr A. ryzc». errichtet worden. Der Ort da-

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b) Frescnii Pastoralsamlungen 7. IV. x. »>z. 5gg. ir.

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c) Fresenü Pastoraljämlungen 1. IV. p. Nachlestzum Coburgisch. AuSzug der neuesten Geschichte 1749 -k>- rZi-

H Zrescm'L Pastoralsamlunzen 1°. XII. ? Z4» 5g. Z4»'