I. Cap. Hl. Abth. von der Lehre.
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zu ist eine neue Colonie, sy mit einigen Leuten aus sprechen konte. Mit Ausführung desselbigen wariepstanzet worden, wie denn alle englische man auch bereits A. 1744. so weit gekommen, daß
^erlaub bepflanzet
Gemeinen in Pensylvanien, zwey oder-drey aus-genommen, vorncyilich aus Leuten bestehen Folien,so aus Irrland gebürtig und der Parthey der Pres-byterianer zugethan sind- Hr. Gannrel Blair istder erste Prediger, den sie an diesem Orte bestel-let haben, .nachdem er von seinem vorigen Amtein Dst-Iersep, welches über hundertMesten Nocd-cstwartö davon entlegen, ordentlich wcgberufenworden; indem die ehrwürdige Geistlichkeit zudsteu-Brarmschweig, von welcher creinMitglicdwar, vieler Ursachen wegen ihn verpflichtet hielt,wirre neue verbesserte Austage von der portugiesischenvon dannen wegzuziehen. Er kam also zu Ansan-iBibel unter die Presse gegeben werden. Von die-des Novemb. 1759. nach Nculondondcrry, lU'.dlscr portugiesischen Bibel haben auch hernach diebei--lvurde inr April des folgenden Jahrs förmlich alSjden lutherischen Mißionarien m Ostindien, Hr.Prediger der dasigen Gemeinde eingeführet. DcrlLlein und Hr. Breirhailpt einen gedruckten Vo-Vertrag dieses Mannes nun hat alihier fast eineIgen, der bis 1 Mos. Z4. gegangen, bey dem Hrn.gleiche Bewegung verursachet, als mau seit einigen ^Pastor Mohr zu Vatavia 1746. im Febr. gesehen,Jahren aus Northampton und andern Gegendcniwclcher an der portugiestschenKirche vor der Stadt«n Neuengland gehöret hat. Er hat selbst eincn>Pradicant, und Rectordes vor kurzem daselbstan-.umständlichen Bericht davon aufgesetzet , welchcwgelegtcn Seminarii ist. Was den malaischcn Bi-
nian Hofnung machte, vermittelst der malaischcnVuchdruckercy ehestens eine Samlung von solchenWörtern zu liefern, die in der übersetzten Bibeloft vorkamen, aber in der niedrigen Serache nichtwohl verstanden würden. Darauf solle die heil.Schrift selbst folgen, und zwar mit solchen Buch-staben, als die Malayer gebrauchen; weil alle die-jenigen, so nicht der lateinischen Characteren gewohntgewesen, die vor etlichen Jahren zu Amsterdam e-dirte Bibel nicht lesen könten; auch würde ehestens
bis auf den 6 . August 1744. gehet, dahin wir denLeser, der Kürze halber, wellen verwiesen haben,c)
Es habn/aber auch die Holländer sich zcithernicht weniger Mühe gegeben, an der Ausbreitung
beldrnck anbetrift, so schien es zwar, als würdederselbe ins Stecken gerathen, nachdem der ausHolland zurückgekommene Prediger in Batavia,Hv. Eieorcze Heinrich Werndly, der diese Bibelbesorgte, und dessen schon mehrmals in dieserdes Reichs Christi in den entlegenen Gegenden mit Kirchenhistcric gedacht worden, im August 1744.Nachdruck zu arbeiten. Ihre Sorgfalt desfals mit Tode abgegangen. Es breitete sich auch einige
hat sich sowol auf Dst- als LVest -Indien erstre-cket. In Ostindien hat besonders der vortresticheGencralgouvcrncur, Hr. Baron von Iinhsf sehrgute Anstalten zu solchem Endzweck getrcsfen, da-
Zeit darauf ein Gerüchte aus, als ob das Schisder ostindischen Compagnie, welches die mir vielenKosten besorgte arabische Typen, zum Druck dieserBibel, mit sich führete, untergegangen wäre. Al-men, von Vatavia zu-
vor» schon vormals verschiedenes angeführet wor- lein im Jahr 1748- erhielt menden. Bey seiner letzten Anwesenheit in Hollands vcrlasiige Nachricht, daß nicht allein' obgemcldteSwaren, solcher Schluß gefastet wo» den,daß man untere Gerüchte völlig ungegründet sey; sondern man auchgöttlichem Sergen sich davon viel Gutes zur meh. das Glück gehabt habe, au des Hrn. l
rcren Fortpflanzung des Evangclii zu Vatavia vcr>
e) Man findet diesen Bericht cnZlistk in der zu Bostongedruckten LIn.ltki..n 1. 11. 7. lgo. und deutscl)
in den klosterbergischen Samlnngcn I'. IN. p. 99- >Z4-Uebrigcns erwarten vielleicht airch unsere Leser alihier ei-nige tziachricht von der Colonie iil Llcilschottland, wcl-chcs die Engländer A. >749. zu bevölkern angefangen;weil aber zur Zeit von den geistlichen Zustande dieser Co-lsnie noch nichts bckant worden, so wollen wir gcgenwar.tig uns dabey nicht aufhalten. Wer einige Nachricht vondieser neuen Colonie, in welche auch herrnhuler aufge-nommen worden, verlanget, der lese die Gcnealogisä)-bistoristl?e vlachrickiten 1. XII. x>. 71. zr;. 8Z4. dievicue,, gcncalog. distor. Llack-rickiren ff. II. p. 145 146.Volks entdecktes Geheimnis der Bosheit der Herrnhuler,V. llurrevue p. 575- lqg. und den Loburgiscben Ansangder neuesten Gcscliick>te von« Jahr 1749. nebst dessenNachlesen, an verschiedenen Orten,m. Theil
Merndly
Stelle einen geschickten Schweizer zu erhalte», un-ter dessen Aufsicht man diesen neuen Vibeldrucr inkurzem zu Stande zu bringen hoffe. 5 )
Aus Colunrbo berichtete der daßge Gouver-neur , Hr. Julius Valentin Steril von Gol-lcnesse, im Iunio 1744 an die Herren Miß-iona-rien zu Tranquebar, daß der Hr. Pastor wezeli-us in seinem rühmlichen Eifer fortfahre , mündlich >und schriftlich den blinden Heiden'die Lehre derWahrheit bekamt zu machen. Er hak zugleich ein vondem Hrn.VOczclius in die singalcstschc Sprache über-setztes Büchlein mitgesandt, dessen holländischer
Titel
s) /ikka biüor. eccles. XII. p 2?;. sg. 1 -. XIII. p.r7Z. Beclinisä e Libliochck, '14 II. p. 54l stl-Aaa aaa aa