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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.
bische,» Gulden zu Handen stclleke. Herriconfirmirte sie. )m May 7747. that er eine ReiseSchlarreu stellte ferner eine Untersuchung an we->nach ^leu )'ork?um mit den Herren Predigern da»gen der «z). hochdeutschen Bibeln, die vor einigen Iselbst in Unterredung zu treten,von der Aufrichtungfahren durch Vorjorge der holländischen Synodcn^cines Snned« der hochdeutschen reformirtcn Gemein»nach Pensylv.inicn gesandt worden; welche denn den in diesen Gegenden, und über andere wichtige
Sachen, wie nicht weniger den Kirchenrakh aldor-ren um eine beliebige Beysteuer zu der neuerbe.uendensteinernen Kirche »n Philadelphia zu ersuchen. Mannahm seine Vorstellungen und sein Gesuch will» .st'an, und sendete ihm kurz hernach bey holländi-liche wenige aber verkaufte, und dafür Eatcchismos sche Gulden. Es wurde auch den 29. Scpt. 174?-zum Dienst der Schulkinder anschafte. Die übri-!wirklich der erste Syncdus in seinem Hause zu Phi-gen Epemplare behielt er bey sich, um sie künftig an» ladclphia gehalten, wobey sich alle Prediger undzuwende», wo es die Noth erfordern würde. Nach Aeltcsten der hochdeutschen refornurten Gemeindendiesem war er beflissen von dem Zustande einer je- cinfanden; dergleichen Synedi nachgehcndS mehrden Gemeine insbesondere Erkundigung cinzuzle» gehalten worden, v)
hcn. Er nahm sie alle selbst in Augenschein, und Durch die Hcrrnhuter hatten sich in den vorigen
noch alle wohl bewahrt vorhanden waren, und ihmzugestellet wurden, davon er zuerst jeder Gemeindeein Erempiar für die Kanzel, und ferner uoch 50., dcn Ausschern der Gemeinden, um sie nach Gulbc-sinde i unter die Armen auszutheilen, überliefert, ct»
muste also viele beschwerliche Reisen übernehmen;wie er denn bezeuget, basier Zeit seines Aufenthaltsin America von A. 1746. bis zu Anfang des Jahrs
Zeiten verschiedene hinreisten lasten; nun aber dasie Hofnnng bekamen, die reine evangelische Wahr-heit verkündigen zu hören, kehreten ihrer viele wie»
1751. um die Gemeinen in Ordnung zu bringen der zur rcformirten Kirche zurück. Unter selbigen
und zu erbauen, mehr denn acht tausenv englischeMeilen gerciset, dasjenige, da er über See gefahren,urcht mit gerechnet, und wahrend allen diesem her-umreisen Lg;mal geprediget habe. Vey seiner An-kunft »n Pensy.'oanien befanden sich daselbst nicht
war auch Hr. Hacob Listchp, vorhin ein eifrigerVorsteher und verordneter Lehrer dieser Secte, zu-folge eine Acte, dakirt »n Januar. 174g. und un-terzeichnet von dem sogenanrcn Bischof, DavidTkirsil'inaim; der aber nun ein ernstlicher Bestrei-
mchr als vier rechtmäsige refornürtc Lehrer, vemllch.rer gemeldltr Secte und treuer Diener dcö Evanae»Hr.Böhni, Hr.Georg Michael Meis, Hr. Is-chi ist. p) Denu nachdem er Anno >"47. ernstliche
hann Barchsloinä'.io Riegen und Hr.Dorstius.Der erstere Hr. Böhni, starb im May 1749; derletztere aber, Hr. Doustluo, lebte mit seiner Ge-meinde zu Northampton in grosser Uneinigkeit, undverlies sie endlich A- 1748- indem er nach Hollandgieng. Hier und da harten sich manche ohne or-dentlichen Beruf zu Lehrern aufgeworfen, die abernur Verwirrungen in den Gemeinden anrichteten.
Rene wegen seiner vormaligen Versüdrung bezei-get, auch »in folgenden Jahre sein Giaubensbc-
kent«
v) Fresciui Pastoralfamlmigcn 1 . Xll. p.-rz. ;o». undk- ;;g- 445.
p) Dieser Hr. Lischy ist von Geburt ein Schweitzer.AIS er soviel von den Herrnhutern hörte,reiset«erA.>-40.
Die Beilegung der durch solche Leute erregten Hän- "^ Marienborn und Hrrriihut,
^ r ,. ? _......... besser einzusehen. ES wurde ihm alles so schön vorgcmah-
dcl machte dem Hrn. Gc.l)larrer gnug zu thu«. An>^^ wirklich von ihnen verblendet wurde, sein Da-
denenzenigcn Orten, wo es an rechtmasigen Lehrern «rland, seine Eltern und sonst viele zeitliche Vortheilefehlte, gieng seine vornemste Bemühung dahin, daßwcrlicS, ja fast bey ihnen Lbaab und Gut aufopferte, nursich die Gemeinden erklären mögtcn, i. ob sie einen basier in ihrer Gemeinschaft leben tönte. Er gieng dar
ordentlichen Lehrer und Prediger haben wollen?2. wie viel sie ihm zu seinem Unterhalt geben körn-ten und wolten? z. ob sie sich desfals mit eineroder etlichen andern Gemeinden vereinigen wolten,damit auf solche Weise zwey oder mehrere Gemein-den von einem einzigen Prediger besorget werdenkönten? Es glückte ihm auch, daß die meisten Ge-meinden sich sogleich zu allein willig finden liessen,und eine solche Erklärung von sich gaben, als ernur verlangen konte. Wo es aber auch einigeSchwierigkeiten setzte, so wurden solche doch in derFc lge gehoben. Er bestellte auch überall mit Gut
heissen der Gemeinden Aeltcsten und Diaconos,und.si«'l D H. x. 486,
nach nach Pensylvanicn und ward alida resormirker Pre-diger. Als nun bald darauf der Graf von Zimendorfnach Pensylvanien kam, und daselbst einen Synoduin ver-anlasset?, war Hr. Lischy einer von denen, die den HrnGrafen eifrig vertheidigten. Endlich aber wurden ihm durcheinige offenbar gottlose Streiche die Augen eröfnet, dass erniche allein diese Secte verlies, sondern auch in öffentli-ehe» Schriften dagegen zeugte. Es gehören dahin seineDeclarakion, warum er von den Herrnhutern abgega».gen, die 1748. zu Eerniantown bey Christoph Sauern in4. gedruckt worden, und eine Predigt, dir eben dastldst un-ter dem Titel: warnende wactuerstimmc >74-. in. 4.herausgekommen. Man sehe Volks entdecktes Geheim«nis der Bosheit derHerrnhutrr, x. Lmrevue p 66 S. sgg.VI. klne^evue p. 840. tgg. und den theologischen Diccher«