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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

scher Sprache herauskommen; aber auch in dielakeiNische Sprache übersetzet worden, ungemein erläutert,der Titul dieses merkwürdigen Werkes ist folgender;krolperi Oarclinali; poflea XlV.

koncif. blax. Loinmencarii cluo fle I). 14 . Iclu Lkristi,kckacrizgue ciu; kcfli;, er ste bliilac üicriflcio rclraötakiargne auöii, Lx lcalico in Iscinum lcrinonem uerlir

ex Intimi; AuÄori;Lapcllani;. parauii k/pi; 8eminarii 1/45. k^o/al ko-lio 6 ^Ipb. 8 Bogen I)

Der damahlige Kardinal Lambertmi, welchernachhero unter dem Nahmen benceliöti XlV. auf den

ro zu feyren verordnet habe, wodurch dieser Apostelfast Christo gleich gemachct worden, hak man schonin der dritten Fortsetzung dirserKirchenhistcrie ebenp. 1779 gemeldet, und obgleich dieser Pabst auf Ver-minderung derFcstage der Heiligen in der Rcnnsch-catholischen Kirche sehr bedacht gewesen, wie wir obenangeführet haben, so hak er doch gleichwohl 1745 aufVerlangen des Königes von Portugal! ein neues Fcstder sieben Freuden LNariä eingesetzt, m)

Von der Dsier Feyer, wie solche in der Römi-schen und Evangelischen Kirche zu halten, hat Hr.D. Ioh. Mich. Dahin 1746. zuMaymz emcDis-

Päbstlichen Stuhl gelanget, verfertigte vornehm!.,putation vertheidiget,dieses Werck denen in seiner ertzbischöstichcn Diöccö Eine alte Verordnung des damahligen Granden-Bdlsgna ihm untergebenen Geistlichen zu gut, da- burgischcn Vischoffs Stephan, von igz6 wrc sonstmit sie sowohl von den vornehmsten Festtagen in der das Frohnlelchnanis Fast", dcrRönill^en Air-Kirche, als von der Messe,derselben Ursprünge, und che, besonders m den B andcnbluglscdcn Langehörige Feyer, theils selbst hinlänglich belehret,theils den, sollen gefeyret werden, hat man zu neuern Zci

im Stande seyn möchten, ihre Gemeinen von derwahren Beschaffenheit dieser Dinge zu unterrichte».Man darf aber nicht glauben, als ob man darinnennur Nachrichten oder Verordnungen lese, welche dieEinrichtung des öffentlichen Gottesdienstes betreffen.Es werden ausser diesem Schriftstcllcn erkläret, strei-tige Fragen untersuchet, wichtige Puncte au» derKirchengeschichte erörtert, und eine Menge gelehrterMeynungen beygebracht, um die Aussprüche der Kir-chen, oder der ansehnlichsten und gottseligsten Leh-rer derselben zu bestätige», oder zu erläutern.

Absonderlich aber wird nun von den Feste» desHrn. Christi und der heil. Mariä, wie solche in derOiomischcatholischen Kirche pflegen gefeyret zu wer

ten aus den 8laluli» 8/nc)äslil>u; llranäcnburgici; be-kannt gemacht, n)

Ein Sendschreiben eines ungenannten Schriftstel-lers an Hrn. über die Feyer des Frohnleich,namfestcs in der Römischcatholischen Kirche ist 1749.ohne Benennung des Ortes in 8- von 2 Bogen her-ausgekommen.

Sonst aber hat man auch in der Römischen Kir-che hier und da Verordnungen zu besserer Beobach-tung der Sonn und Festtage ergehen lassen; so wur-de zum Exempel im Novemb. ,750. zu Paris einekönigl. Ordonanz publiciret, dadurch allen Wirthen,Limonaden-Bier- undBrandeweinschenken verbothenwurde, an Sonn-und Festtagen unter währenden

den, und von derArt und Weise dieselben zu begehen,^Gottesdienst semanden zu trincken zu geben, oder je«ausführlich gehandelt, und allenthalben viel gelehrte, wanden bey sich aufzunehmen. Bey ico l.ivrc,Anmerkungen aus der Kirchenhistorie beygebracht,IStrafc für das erste, 200 für das andcremahl unddaß man also von dem äuserlichen Gottesdienste in noch grösser in den folgenden malen; auch solle kein

der Römischcatholischcn Kirche, was die Festtage anbetrift, nicht leicht anderswo, als in diesem Werkeausführlichere Nachricht wird sinken können, denn dieBeschreibung der Kirchengebräuche an so vielenFestage» ist ein Hauptsiück dieses Buches. Der Ver-fasser geht nicht nur auf den Ursprung der Festagezurück, sondern will auch allenthalben zeigen, wasfür geheime Bedeutungen darunter verborgen liegen,

Krämer oder Haußircr seineWaarcn anSonn-undFesttagen auslegen, oder herumtragen, bey Vermei-dung der Confiscation derselben und 200 lavte-S träfefür daS erstemal, auch unter Bedrohung willkühr-licher Strafe, wenn es wieder geschehe, n)

)Oon der Zeit des Gottesdienstes in der Re-formieren Rieche.

Wegen der Festtage ist eben nichts merkwürdiges

und lassen sich einige solcher angegebenen Bcdeutun-Izu neuern Zeiten in dieser Kirche vorgefallen , ,ngen cndl. noch hören, die meisten aber können bey.Ansehung des äuserlichen Gottesdienstes aber hat

Protestanten nicht so, als wie bey leichtgläubigen RömischcatholischenBcyfall finden.

Daß eben dieser jetzige Pabst Lenechöiu; XIV dasFest des Apostels Pctri i/gz. mit vielen Ceremonienvermehret, und solches 8 Tage nach einander hinfüh-

ma» auch verschiedene löbliche Verordnungen bc,kannt gemacht. Zu Amsterdam wurde „u Oct»b.

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I) Mehrere Nachricht findet man von diesem beträchtli-chen Werke in D-KraflS neu. thcol. Pib'ioth. 1 . 1 . p. 4üz-49z. und in dem ttipz. gel. Zeit. num. 07. 1746.

»n) lligor. LcclelH. XI.p. Y20. ci Xll. qr,.

n) Ju der Leipj. Fortgcs. Camnil. »7;» P. »».

0) -Xbb. bcc>»:i. I. XIV. n i;o.

I. c. 1- XIII. p. 946.